{"id":76,"date":"2012-10-14T22:10:44","date_gmt":"2012-10-14T20:10:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ffw-lauenstein.de\/?page_id=76"},"modified":"2014-01-06T20:20:03","modified_gmt":"2014-01-06T18:20:03","slug":"geschichte","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.ffw-lauenstein.de\/?page_id=76","title":{"rendered":"Geschichte"},"content":{"rendered":"<p align=\"center\">\n<p>Schon lange vor der Gr\u00fcndung der Freiwilligen Feuerwehr in Lauenstein (Ith) mussten die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger leidvoll erfahren, welch enorme Gefahr von einem kaum kontrollierbaren Feuer ausgehen kann.<\/p>\n<p>Am <strong><span style=\"text-decoration: underline;\">20. Oktober 1730<\/span><\/strong> geriet in einer Backstube zum Trocknen gelagerter Flachs in Brand. Das Feuer breitete sich sehr schnell aus und griff auf die Nachbarsh\u00e4user \u00fcber. Innerhalb k\u00fcrzester Zeit brannten fast alle Geb\u00e4ude im Lauensteiner Ortskern nieder. Bei dem Gro\u00dfbrand kam ein Mensch ums Leben.<\/p>\n<p>Die in Not geratenen Lauensteiner erhielten gro\u00dfz\u00fcgige Unterst\u00fctzung aus der Umgebung, so dass die niedergebrannten H\u00e4user schnell wieder aufgebaut werden konnten.<\/p>\n<p>Solche Katastrophen wie in Lauenstein f\u00fchrten im 18.Jahrhundert zu der Erkenntnis, Ma\u00dfnahmen zu vorzunehmen, um beim Ausbruch eines Feuers weitgehend umsichtig und geordnet vorzugehen und Schlimmeres zu verhindern.<\/p>\n<p>Im Jahre 1791 erlie\u00df die K\u00f6nigliche Regierung eine Feuerl\u00f6schordung, die u.a. beinhaltete, dass in jedem Ort so genannte Feuerherren ernannt wurden, die im Brandfall die Einsatzleitung \u00fcbernahmen. Au\u00dferdem war jeder B\u00fcrger verpflichtet, bei den L\u00f6scharbeiten Hilfe zu leisten. Wer sich dem widersetzte, hatte mit harten Strafen zu rechnen.<\/p>\n<p>Am <strong><span style=\"text-decoration: underline;\">1. April 1906<\/span><\/strong> wurde in Lauenstein eine Pflichtfeuerwehr gegr\u00fcndet.<\/p>\n<p>Alle<strong> <\/strong>k\u00f6rperlich diensttauglichen M\u00e4nner im Alter von 16 bis 50 Jahren mussten im Einsatzfall vor Ort sein, an \u00dcbungsdiensten teilnehmen und die regelm\u00e4\u00dfige Wartung der L\u00f6schger\u00e4te vornehmen.<\/p>\n<p>Einige Jahre sp\u00e4ter entschied man sich, aus der Pflicht eine \u201eEhrenpflicht\u201c zu machen, und so wurde am <strong><span style=\"text-decoration: underline;\">14.07.1924<\/span><\/strong> die <strong>Freiwillige Feuerwehr Lauenstein<\/strong> gegr\u00fcndet. Die Anwesenden w\u00e4hlten Wilhelm Kaune zum ersten Ortsbrandmeister und Fritz Ebeling zu dessen Stellvertreter. Insgesamt 114 Kameraden begannen mit ihrem Dienst in den unterschiedlichen Abteilungen (Spritzen- und Wassermannschaft, Steigerabteilung, Ordnungsmannschaft, Sanit\u00e4tsgruppe und Signalbl\u00e4ser).<\/p>\n<p>Die ersten Jahre waren von zahlreichen \u00dcbungsabenden gepr\u00e4gt, um sich mit den vorhandenen Ger\u00e4tschaften vertraut zu machen. Dar\u00fcber hinaus fanden regelm\u00e4\u00dfig Alarm\u00fcbungen mit den Wehren aus den Nachbarorten statt. Hierbei galt es, das Zusammenspiel f\u00fcr einen m\u00f6glichen Gro\u00dfeinsatz zu erproben.<\/p>\n<p>Der erste gr\u00f6\u00dfere Einsatz ereignete sich am <strong><span style=\"text-decoration: underline;\">02.01.1932<\/span><\/strong>, als Lauenstein von einer Hochwasserkatastrophe heimgesucht wurde. Besonders betroffen waren die Stra\u00dfen \u201eIm Winkel\u201c und \u201eIm Flecken\u201c, wo das Wasser fu\u00dfhoch in zahlreichen H\u00e4usern stand. \u00a0Die Teerdecke \u201eIm Flecken\u201c, die erst kurz vorher neu aufgetragen worden war, wurde zudem v\u00f6llig weggesp\u00fclt. Die Kameraden der FFW Lauenstein hatten alle H\u00e4nde voll zu tun, um ein schlimmeres Ausma\u00df des Ungl\u00fccks zu vermeiden.<\/p>\n<p>Am <strong><span style=\"text-decoration: underline;\">28.12.1933<\/span><\/strong> wurde die FFW Lauenstein zum ersten Brandeinsatz gerufen: Ein Brand in der M\u00f6belfabrik Kreibaum richtete enormen Schaden an. Die Produktionsst\u00e4tte wurde vollkommen zerst\u00f6rt. 110 Mitarbeiter verloren vor\u00fcbergehend ihren Arbeitsplatz. Es sollte nicht der letzte Einsatz bei der Firma Kreibaum gewesen sein. In der Folgezeit r\u00fcckten die Lauensteiner Kameraden noch weitere vier Mal zum Kreibaumschen Betriebsgel\u00e4nde aus:<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">15.04.1944:<\/span><\/strong>\u00a0 Dachbrand am Kesselhaus<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">17.09.1953:<\/span><\/strong>\u00a0 Brand in der Produktionshalle<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">1960:<\/span><\/strong> Zwei Br\u00e4nde im Bunker<\/p>\n<p>Am <strong><span style=\"text-decoration: underline;\">28.01.1941<\/span><\/strong> brannte ein Stallboden auf Hof Spiegelberg, nachdem Kinder mit Streichh\u00f6lzern gez\u00fcndelt hatten.<\/p>\n<p>Im <strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Juli 1941<\/span><\/strong> wurde die FFW Lauenstein mit einer Motorspritze ausgestattet, wodurch fortan ein schnellerer L\u00f6schangriff gew\u00e4hrleistet werden konnte.<\/p>\n<p>Im <strong><span style=\"text-decoration: underline;\">22.09.1943<\/span><\/strong> schlugen w\u00e4hrend des Luftangriffes auf Hannover schlugen auch zahlreiche Bomben in Marienau ein wodurch 16 H\u00e4user in Brand gerieten. Unter anderem r\u00fcckte auch die Lauensteiner Ortswehr zur Brandbek\u00e4mpfung aus. Es war der gr\u00f6\u00dfte Brandeinsatz im Kreis Hameln w\u00e4hrend des Zweiten Weltkrieges.<\/p>\n<p>Nach dem Krieg war die Beteiligung an den \u00dcbungsdiensten \u00e4u\u00dferst gering. Niemand wollte noch Uniformen tragen und Kommandos h\u00f6ren.<\/p>\n<p>Doch als am <strong><span style=\"text-decoration: underline;\">07.12.1946<\/span><\/strong> der n\u00e4chste Brandalarm erfolgte, waren zahlreiche Kameraden wieder zur Stelle, um Hilfe zu leisten. Bei einem Gro\u00dffeuer in der Tischlerei Schneider &amp; Hesse brannte die Spulerei\u00a0 komplett aus. Aber durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte ein Ausdehnen des Feuers auf die angrenzenden Geb\u00e4ude verhindert werden. Zwei Br\u00fcder kurze Zeit wurden wegen vors\u00e4tzlicher Brandstiftung verhaftet.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\" align=\"center\">Im <strong><span style=\"text-decoration: underline;\">August 1947<\/span><\/strong> konnte ein Waldbrand im Stieghagen relativ schnell gel\u00f6scht werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Die 50er Jahre:<\/span><\/strong><\/p>\n<p>Ein Brand im Haus der Familie August Knoke gestaltete sich <strong><span style=\"text-decoration: underline;\">1954<\/span><\/strong> durch die herrschende Wasserknappheit in der Kl\u00e4perstra\u00dfe als schwierig.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\" align=\"center\"><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">1955<\/span><\/strong> wurde die pferdebespannte Motorspritze Feuerwehr durch ein L\u00f6schfahrzeug LF 8 (Marke Opel Blitz) ersetzt. Ein schnelleres Eingreifen im Einsatzfall konnte mit diesem Fahrzeug und den dazu geh\u00f6renden Ger\u00e4tschaften gew\u00e4hrleistet werden. Dazu z\u00e4hlte unter anderem die Tragkraftspritze, wodurch L\u00f6scharbeiten in nicht befahrbarem Gel\u00e4nde m\u00f6glich waren.<\/p>\n<p align=\"center\"><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Die 60er Jahre:<\/span><\/strong><\/p>\n<p>\u00a0<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">1960<\/span><\/strong> brannte in der Schachterei R\u00f6hl die Torfmullisolierung des K\u00fchlhauses.<\/p>\n<p>Am <strong><span style=\"text-decoration: underline;\">15.05.1966<\/span><\/strong> wurde die Jugendfeuerwehr Lauenstein gegr\u00fcndet. 19 Jungen fanden sich zur Gr\u00fcndungsversammlung im Lauensteiner Hof ein. Das Amt des Jugendwartes \u00fcbernahm Heinz Knost. Heinrich D\u00f6rpmund wurde sein Stellvertreter.<\/p>\n<p>Am <strong><span style=\"text-decoration: underline;\">24.03.1968<\/span><\/strong> erhielt die FFW Lauenstein mit dem Tankl\u00f6schfahrzeug TLF 16 und dem Mannschafts-Kombitransporter (eine Spende von Otto Kreibaum) zwei neue Fahrzeuge.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\" align=\"center\">Durch vors\u00e4tzliche Brandstiftung geriet im <strong><span style=\"text-decoration: underline;\">M\u00e4rz 1968<\/span><\/strong> ein gro\u00dfer Teil des Burgbergs in Brand.<\/p>\n<p align=\"center\"><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Die 70er Jahre:<\/span><\/strong><\/p>\n<p>Im <strong><span style=\"text-decoration: underline;\">M\u00e4rz und April 1971<\/span><\/strong> unterst\u00fctzten die Feuerwehrkameraden die Polizei bei der Suche nach einem verschwundenen sechsj\u00e4hrigen Jungen, der jeweils unverletzt aufgefunden wurde.<\/p>\n<p>In den <strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Wintermonaten 1971 \/ 1972<\/span><\/strong> renovierten die Kameraden das Feuerwehrhaus und schufen sich unter anderem\u00a0 einen eigenen Gemeinschaftsraum.<\/p>\n<p>Am <strong><span style=\"text-decoration: underline;\">06.03.1972<\/span><\/strong> wurde der Jugendspielmannszug gegr\u00fcndet. Die Leitung \u00fcbernahm Heinrich D\u00f6rpmund. Sieben Monate sp\u00e4ter hatten die 40 Aktiven den ersten \u00f6ffentlichen Auftritt bei einem Gemeinschaftskonzert in der Lauensteiner Mehrzweckhalle. Und bereits ein Jahr sp\u00e4ter erreichten die Musiker einen sehr guten 3.Platz bei einem Wettbewerb in B\u00f6rry.<\/p>\n<p>Am <strong><span style=\"text-decoration: underline;\">06.02.1977<\/span><\/strong> brannte die R\u00e4ucherkammer einer Schlachterei.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\" align=\"center\">Am <strong><span style=\"text-decoration: underline;\">15.05.1979<\/span><\/strong> wurde eine Damengruppe gegr\u00fcndet. Nach abgeschlossener Grundausbildung \u00fcbernahmen die zehn Frauen dieselben Aufgaben wie die M\u00e4nner.<\/p>\n<p align=\"center\"><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Die 80er Jahre:<\/span><\/strong><\/p>\n<p>\u00a0<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">1980<\/span><\/strong> \u00fcbernahm die FFW Lauenstein das L\u00f6schfahrzeug LF 8 aus Wallensen.<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">1983<\/span><\/strong> wurde durch den Bau des Kernkraftwerks Grohnde vom Landkreis Hameln-Pyrmont die Gr\u00fcndung von vier Strahlensp\u00fcr- und Messtrupps an den Standorten Flegessen, Hagen, Rumbeck und Lauenstein veranlasst. Das zur Verf\u00fcgung gestellt Messfahrzeug war mit diversen Ger\u00e4tschaften beladen, um atomare, biologische und chemische Stoffe in Art und Menge feststellen zu k\u00f6nnen. Die Leitung des Messtrupps \u00fcbernahm Walter Steinbr\u00fcck.<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">1984<\/span><\/strong> war ein sehr erfolgreiches Jahr f\u00fcr den Jugendspielmannszug Lauenstein! Im April kehrten die Musiker mit zwei 2.Pl\u00e4tzen von den Bezirkswettbewerben in Bad Eilsen zur\u00fcck. Bei den Niedersachsen-Meisterschaften im September in Lehre bei Braunschweig wurde der Spielmannszug Landesmeister in der Klasse 2:2 sowie Vizemeister in der\u00a0 Konzert-Kategorie.<\/p>\n<p>Am <strong><span style=\"text-decoration: underline;\">26.02.1985<\/span><\/strong> verursachte ein defektes Kabel einen Gro\u00dfbrand in einer Wohnung \u00fcber der Gastst\u00e4tte am \u201eGr\u00fcnen Fleck\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\" align=\"center\">Zwei Eins\u00e4tze in einer Nacht ereigneten sich am <strong><span style=\"text-decoration: underline;\">19.09.1987<\/span><\/strong>: Gegen 22 Uhr brannte bei Hof Spiegelberg ein abgeerntetes Kornfeld. Um 2.30 Uhr wurden die Kameraden erneut aus dem Bett geholt, um in der Ortsmitte die Reifen eines Pkw zu l\u00f6schen.<\/p>\n<p align=\"center\"><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Die 90er Jahre:<\/span><\/strong><\/p>\n<p><strong><\/strong>Im <strong><span style=\"text-decoration: underline;\">April 1990<\/span><\/strong> begr\u00fc\u00dfte die FFW Lauenstein das Kommando der Feuerwehr Schmerzke (Brandenburg), um eine Patenschaft zu gr\u00fcnden. Der erste offizielle Besuch der Schmerzker Kameraden folgte vom 11. bis 13.Mai zum Jubil\u00e4umsfest anl\u00e4sslich des 66-j\u00e4hrigen Bestehens der FFW Lauenstein. Bis heute finden regelm\u00e4\u00dfige gegenseitige Besuche zu diversen Anl\u00e4ssen (Feuerwehrfeste, Fu\u00dfballturniere etc.) statt.<\/p>\n<p>Der Strahlensp\u00fcr- und Messtrupp Lauenstein erhielt im <strong><span style=\"text-decoration: underline;\">M\u00e4rz 1994<\/span><\/strong> ein neues Messfahrzeug.<\/p>\n<p>Der bisher tragischste Einsatz ereignete sich am <strong><span style=\"text-decoration: underline;\">30.08.1994<\/span><\/strong>: Bei einer Explosion im Brennofen des Kalkwerks Salzhemmendorf kamen drei Arbeiter ums Leben, zwei weitere wurden schwer verletzt. Die Feuerwehren Lauenstein und Salzhemmendorf wurden alarmiert, um die Leichen zu bergen.<\/p>\n<p>Durch einem Brand im Wohnzimmer eines Hauses in der Hemmendorfer Stra\u00dfe entstand am <strong><span style=\"text-decoration: underline;\">28.12.1995<\/span><\/strong> erheblicher Ru\u00dfschaden.<\/p>\n<p>Am <strong><span style=\"text-decoration: underline;\">16.01.1996<\/span><\/strong> heulten die Sirenen wegen eines Brandes im Dr.-Wolf-Wiegand-Haus. Ein Heimbewohner hatte ein Feuer in der W\u00e4schekammer gelegt. Alle Personen, die sich im Geb\u00e4ude aufhielten, konnten unverletzt evakuiert werden.<\/p>\n<p>Die bisherige Tragkraftspritze wurde im <strong><span style=\"text-decoration: underline;\">September 1996<\/span><\/strong> \u00a0nach 34 Jahren durch eine neue TS 8\/8 ersetzt<\/p>\n<p>.Im <strong><span style=\"text-decoration: underline;\">November und Dezember 1996<\/span><\/strong> legte ein psychisch kranker Mann im Wohnhaus seines Vaters mehrmals Feuer.<\/p>\n<p>Im <strong><span style=\"text-decoration: underline;\">30.01.1997<\/span><\/strong> wurde die Lauensteiner Wehr zu einem Zimmerbrand in einem Wohnhaus \u201eIm Flecken\u201c gerufen.<\/p>\n<p>Am <strong><span style=\"text-decoration: underline;\">19.03.1997<\/span><\/strong> r\u00fcckte die Lauensteiner Ortswehr zum \u201eGrundweg\u201c aus, um einen Fettbrand in der K\u00fcche eines Hauses zu l\u00f6schen.<\/p>\n<p>Im <strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Juni 1997<\/span><\/strong> trat die FFW Lauenstein beim Gemeinde-Wettbewerb mit zwei Gruppen an und belegte die Pl\u00e4tze 1 und 2. Ein Erfolg, der nicht einmalig war, denn seit 1981 erreichten die Kameraden generell den 1.Platz erreicht und \u2013 sofern eine zweite Gruppe mit an den Start ging \u2013 auch Platz 2 !!!<\/p>\n<p>Bei Schwei\u00dfarbeiten geriet am <strong><span style=\"text-decoration: underline;\">04.07.1997 <\/span><\/strong>ein mit Stroh beladener Anh\u00e4nger auf Hof Spiegelberg in Brand.<\/p>\n<p>Beim Festumzug zur 750-Jahrfeier Lauensteins im <strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Juli 1997<\/span><\/strong> stellte die Ortswehr mit historischen Kost\u00fcmen den gro\u00dfen Brand von 1730 und die Gr\u00fcndung der Wehr 1924 dar.<\/p>\n<p>Im <strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Oktober 1998<\/span><\/strong> brannte ein Schuppen in Hemmendorf. Die Einsatzkr\u00e4fte vor Ort konnten das \u00dcbergreifen auf das angrenzende Wohnhaus verhindern. In dem Schuppen, der als Werkstatt eines Hobby-Autobastlers genutzt wurde, befanden sich zahlreiche unbeschriftete F\u00e4sser, die von den Kameraden geborgen wurden.<\/p>\n<p>Drei Eins\u00e4tze an einem Tag hielten die Lauensteiner Wehr <strong><span style=\"text-decoration: underline;\">29.12.1999<\/span> <\/strong>auf Trab: Um 6.30 Uhr beseitigten die Kameraden nach einem Verkehrsunfall eine \u00d6lspur auf dem Ith. Gegen 16 Uhr wurde ein Pkw-Brand auf der Ithstra\u00dfe gel\u00f6scht. Kurz nach Verlassen der Einsatzstelle erfolgte eine Alarmierung f\u00fcr die Kameraden des Messtrupps Lauenstein, die daraufhin zu einem Schuppenbrand nach Coppenbr\u00fcgge ausr\u00fcckten.<\/p>\n<p>In der Nacht zum <strong><span style=\"text-decoration: underline;\">02.02.2001<\/span><\/strong> wurde ein Fu\u00dfg\u00e4nger im Bereich Spiegelberg von einem Schneepflug erfasst, mehrere hundert Meter mitgezogen und dabei schwer verletzt. Um 3.30 Uhr war die FFW\u00a0 Lauenstein vor Ort, um die Polizei bei der Spurensuche zu unterst\u00fctzen und die Stra\u00dfe auszuleuchten.<\/p>\n<p>Nach der Kollision zweier G\u00fcterz\u00fcge am <strong><span style=\"text-decoration: underline;\">09.09.2002<\/span> <\/strong>am Bahnhof in Bad M\u00fcnder l\u00f6ste die Kreisfeuerwehr Gro\u00dfalarm aus. Kurz nach Eintreffen der Einsatzkr\u00e4fte kam es zu einer heftigen Explosion. Durch den Unfall, bei dem sich die beiden Zugf\u00fchrer zum Gl\u00fcck nur leicht verletzten, trat die gesundheitssch\u00e4dliche Chemikalie Epichlorhydrin aus. Auch der Messtrupp Lauenstein wurde zur Einsatzstelle gerufen, um entsprechende Kontrollmessungen in der N\u00e4he des Einsatzortes sowie in den Nachbarorten von Bad M\u00fcnder vorzunehmen.<\/p>\n<p>Nach misslungenen Umf\u00fcllarbeiten bei OKAL gelangte im \u00a0<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">April 2004<\/span><\/strong> eine gro\u00dfe Menge \u00d6l in den M\u00fchlenbach. In der Ostlandstra\u00dfe errichtete die Ortswehr daraufhin eine \u00d6lsperre, die f\u00fcnf Tage lang regelm\u00e4\u00dfig kontrolliert wurde. Weitere Eins\u00e4tze dieser Art folgten am<strong> <span style=\"text-decoration: underline;\">16.10.2004,<\/span> <span style=\"text-decoration: underline;\">02.05.2005<\/span><\/strong><span style=\"text-decoration: underline;\">.,<\/span> <strong><span style=\"text-decoration: underline;\">21.09.2008<\/span><\/strong> und<strong> <span style=\"text-decoration: underline;\">04.04.2009<\/span><\/strong>.<\/p>\n<p>Eine Scheune in der N\u00e4he der Stockbreite geriet am <strong><span style=\"text-decoration: underline;\">14.06.2004<\/span><\/strong> in Brand, nachdem Kinder im Stroh gez\u00fcndelt hatten.<\/p>\n<p>Bei einem Brand am <strong><span style=\"text-decoration: underline;\">29.08.2004<\/span><\/strong> im Dahlienweg wurde ein Wohnhaus vollkommen zerst\u00f6rt. Ein Freund der Familie kam bei dem Feuer ums Leben.<\/p>\n<p>Die FFW Lauenstein erhielt <strong><span style=\"text-decoration: underline;\">2005<\/span><\/strong> ein neues L\u00f6schfahrzeug LF 10\/6.<\/p>\n<p>Die Fahrzeug\u00fcbergabe fand am <strong><span style=\"text-decoration: underline;\">23.04.2005<\/span> <\/strong>in einem feierlichen Rahmen mit einer \u00f6ffentlichen \u00dcbung auf dem Schulhof und einem \u201eTag der Offenen T\u00fcr\u201c im Feuerwehrhaus statt.<\/p>\n<p>Durch einen technischen Defekt geriet am <strong><span style=\"text-decoration: underline;\">07.09.2005<\/span> <\/strong>der Anbau eines Hauses in der Ringstra\u00dfe in Brand. Das Feuer griff enorm schnell auf den Wohnbereich \u00fcber.<\/p>\n<p>Sechs Lauensteiner, sowie weitere Kameraden der Gemeindefeuerwehr, fuhren vom <strong><span style=\"text-decoration: underline;\">10.04. bis 11.04.2006<\/span> <\/strong>nach Gartow \/ Laasche im Landkreis L\u00fcchow-Dannenberg, um beim Elbe-Hochwasser Hilfe zu leisten.<\/p>\n<p>Am <strong><span style=\"text-decoration: underline;\">08.07.2006<\/span> <\/strong>begaben sich die Kameraden der Feuerwehren Lauenstein und Salzhemmendorf im Ith auf die Suche nach einer Wanderin, die sich eine Fu\u00dfverletzung zugezogen hatte.<strong> <\/strong>Da der Rettungswagen nicht bis zur verletzten Person vorfahren konnte, wurde die Frau mit dem Quad eines Salzhemmendorfer Kameraden aus dem Wald geholt.<\/p>\n<p>Am <strong><span style=\"text-decoration: underline;\">24.09.2006 <\/span><\/strong>wurde ein Schuppenbrand in der \u201eStockbreite\u201c gel\u00f6scht.<\/p>\n<p>Die Lauensteiner Wehr unterst\u00fctzte am <strong><span style=\"text-decoration: underline;\">10.11.2006<\/span><\/strong> die Kameraden der H\u00f6henrettungseinheit der FFW Oldendorf bei einer Leichenbergung im Steinbruch \/ Ith.<\/p>\n<p>Die Eins\u00e4tze aufgrund enormer Unwetter h\u00e4ufen sich:<\/p>\n<p>Nach dem Sturmtief \u201eKyrill\u201c waren am <strong><span style=\"text-decoration: underline;\">18.01.2007<\/span><\/strong> fast alle Feuerwehren im Landkreis Hameln-Pyrmont im Einsatz.<strong><\/strong>In Lauenstein wurden zun\u00e4chst mehrere B\u00e4ume in der Rudorff-Stra\u00dfe, Hof Spiegelberg und in der Wilhelm-Henze-Stra\u00dfe beseitigt. Anschlie\u00dfend versuchten die Kameraden, auf dem \u00fcberfluteten Rennenberg Herr der Lage zu werden.<\/p>\n<p>Am <strong><span style=\"text-decoration: underline;\">23.06.2007<\/span><\/strong> r\u00fcckte die FFW Lauenstein zu einem\u00a0 Garagenbrand im Baugebiet \u201eStockbreite\u201c aus.<\/p>\n<p>Wieder mal \u201eLand unter\u201c hie\u00df es am <strong><span style=\"text-decoration: underline;\">03.07.2007<\/span><\/strong>: Diesmal waren vor allem die Ortschaften im Flecken Coppenbr\u00fcgge betroffen. Da dort alle Wehren bereits im Einsatz waren, pumpte die Lauensteiner Wehr in Voldagsen eine Scheune aus.<\/p>\n<p>Bei einem Dachstuhlbrand am <strong><span style=\"text-decoration: underline;\">09.05.2007<\/span><\/strong> wurde der Anbau der Gastst\u00e4tte Schlie in Salzhemmendorf zum Raub der Flammen. Die Feuerwehrkameraden konnten ein \u00dcbergreifen des Feuers auf das Hauptgeb\u00e4ude vermeiden. Unter anderem war auch die Drehleiter der FFW Gronau f\u00fcr die L\u00f6scharbeiten im Einsatz. Die vom Einsturz gef\u00e4hrdeten Au\u00dfenmauern wurden noch am selben Tag eingerissen.<\/p>\n<p>Bei einem Schuppenbrand am <strong><span style=\"text-decoration: underline;\">06.08.2007<\/span> <\/strong>in Ockensen verhinderten f\u00fcnf alarmierte Ortswehren ein Ausdehnen des Feuers. Zwei Schafe verendeten in den Flammen.<\/p>\n<p>Am <strong><span style=\"text-decoration: underline;\">01.10.2007<\/span><\/strong>\u00a0 machten sich zehn Lauensteiner Kameraden zusammen mit weiteren Feuerwehrleuten aus dem Flecken Salzhemmendorf auf den Weg zum Hochwasser-Einsatz in Heersum (Landkreis Hildesheim).<\/p>\n<p>Gemeinsam mit den H\u00f6henrettern der FFW Oldendorf rettete die Lauensteiner Ortswehr am <strong><span style=\"text-decoration: underline;\">15.05.2008<\/span><\/strong> eine verletzte Frau, die bei den \u201ePhilippsklippen\u201c abgest\u00fcrzt war.<\/p>\n<p>Nach sintflutartigem Regen pumpte die FFW Lauenstein am <strong><span style=\"text-decoration: underline;\">03.07.2008<\/span><\/strong> zahlreiche Keller im Ort aus und s\u00e4uberte einige Stra\u00dfen.<\/p>\n<p>Am <strong><span style=\"text-decoration: underline;\">30.12.2008<\/span><\/strong> r\u00fcckte die Lauensteiner Wehr zu einem Scheunenbrand nach Hemmendorf aus. Erneut galt es f\u00fcr die Einsatzkr\u00e4fte als oberste Priorit\u00e4t, das \u00dcbergreifen der Flammen auf das direkt angrenzende Wohnhaus zu verhindern.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schon lange vor der Gr\u00fcndung der Freiwilligen Feuerwehr in Lauenstein (Ith) mussten die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger leidvoll erfahren, welch enorme Gefahr von einem kaum kontrollierbaren Feuer ausgehen kann. Am 20. &hellip; <a href=\"https:\/\/www.ffw-lauenstein.de\/?page_id=76\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eGeschichte\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":40,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"class_list":["post-76","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.ffw-lauenstein.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/76","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.ffw-lauenstein.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.ffw-lauenstein.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ffw-lauenstein.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ffw-lauenstein.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=76"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.ffw-lauenstein.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/76\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1262,"href":"https:\/\/www.ffw-lauenstein.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/76\/revisions\/1262"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.ffw-lauenstein.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=76"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}