{"id":1513,"date":"2014-05-20T21:36:35","date_gmt":"2014-05-20T19:36:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ffw-lauenstein.de\/?p=1513"},"modified":"2014-05-20T21:36:35","modified_gmt":"2014-05-20T19:36:35","slug":"grossuebung-in-lauenstein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ffw-lauenstein.de\/?p=1513","title":{"rendered":"Gro\u00df\u00fcbung in Lauenstein"},"content":{"rendered":"<div id=\"id_537badf734b831454357757\" class=\"text_exposed_root text_exposed\">Gemeinsame Gro\u00df\u00fcbung: Die Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont\/Holzminden, die Kreisfeuerwehr Hameln-Pyrmont und der DRK Kreisverband Weserbergland e.V. f\u00fchrten\u00a0am Samstag den 17.05.2014\u00a0eine gemeinsame Gro\u00df\u00fcbung durch. Das technische Hilfswerk Ortsgruppe Hameln w<span class=\"text_exposed_show\">ar als \u00dcbungsleitung und Gegenstelle f\u00fcr die \u00fcbenden Kr\u00e4fte mit eingebunden. Das \u00dcbungsszenario sah ein \u201egr\u00f6\u00dferes Schadensereignis\u201c im Bereich Salzhemmendorf-Lauenstein vor.<\/p>\n<p>Auf der Landesstra\u00dfe 425 war es am dortigen unbeschrankten Bahn\u00fcbergang zu einer Kollision zwischen einem Linienbus und einem G\u00fcterzug gekommen, nachdem der Busfahrer ein Rotlichtsignal missachtet hatte. Im Linienbus wurden neben dem Busfahrer 6 Fahrg\u00e4ste get\u00f6tet; 30 weitere Mitfahrer im Bus wurden leicht- bzw. schwerverletzt.<\/p>\n<p>Durch die Kollision war im letzten Waggon des G\u00fcterzuges mehrere 1000-Liter- Fl\u00fcssigkeitstanks besch\u00e4digt worden. Aus dem entstandenen Leck traten zun\u00e4chst nicht bekannte Gefahrstoffe aus. Diese Ausgangslage war eine Nachstellung eines jederzeit real m\u00f6glich werdenden Unfallgeschehens. Die Alarmierung der Feuerwehr- und Rettungskr\u00e4fte erfolgte um 10:11 Uhr . Aufgrund der ersten Meldungen wurde von der Leitstelle die Alarmierungsstufe \u201eMassenanfall von Verletzten\u201c ausgel\u00f6st.<br \/>\nZahlreiche Einsatzkr\u00e4fte der Feuerwehr, des DRK und der Polizei fuhren daraufhin den \u00dcbungsort an, ohne zu wissen, dass es sich um eine \u00dcbung handelt.<\/p>\n<p>Letztendlich arbeiteten vor Ort und im Hintergrund 86 Kr\u00e4fte der Feuerwehr, 120 des DRK, 8 Notfallseelsorger und 50 Einsatzkr\u00e4fte der Polizei Hand in Hand zusammen, um diese Lage bew\u00e4ltigen zu k\u00f6nnen. Ein besonderer Fokus lag gerade hier auf die Zusammenarbeit der eingesetzten Organisationen untereinander und miteinander.<\/p>\n<p>Gro\u00dfes Interesse zeigten daher insbesondere der Polizeipr\u00e4sident der Polizeidirektion G\u00f6ttingen Robert Kruse und der Landrat des Landkreises Hameln-Pyrmont Tjark Bartels, unter deren Beobachtung die weiteren Aktivit\u00e4ten der einzelnen Einsatzorganisationen abliefen.<\/p>\n<p>Die Feuerwehr begann mit der Rettung von verletzten Personen und Bergung get\u00f6teter Personen. Nebenher mussten sich Feuerwehrkr\u00e4fte um die austretenden Gefahrstoffe k\u00fcmmern, den Stoff identifizieren und deren Gef\u00e4hrlichkeit ermitteln. Eine Dekontaminierungsanlage f\u00fcr die Verletzten und die Einsatzkr\u00e4fte wurde aufgebaut; ein Transportstop f\u00fcr Verletzte wurde verh\u00e4ngt, um an der Einsatzstelle die \u00dcbersicht \u00fcber die Verletzten Personen zu behalten Die Rettungskr\u00e4fte des DRK und der Schnelleinsatzgruppe \u00fcbernahmen unter der F\u00fchrung des Leitenden Notarztes bzw. des Organisatorischen Leiters Rettungsdienst (OrgL) die Sichtung, Einteilung und verletzungsgerechte Erstversorgung der Verletzten.<\/p>\n<p>Neben den Verkehrslenkungsma\u00dfnahmen und dem Einrichten von Stra\u00dfensperren hatte die Polizei die Aufgaben, Unfallursachenforschung zu betreiben, Verletzte und Tote zu identifizieren, Angeh\u00f6rige zu benachrichtigen und \u00fcber das eingerichtete B\u00fcrgertelefon Hinweise entgegen zu nehmen und ebenfalls Angeh\u00f6rige zu informieren.<\/p>\n<p>Die \u00dcbungsvorbereitungen begannen bereits im Dezember des letzten Jahres. Umfangreiche Vorbereitungen mussten getroffen werden, um dieses m\u00f6glichst echt dargestellte Szenario realisieren zu k\u00f6nnen. Die Darstellung von Verletzten erfolgte durch ehrenamtliche Kr\u00e4fte des DRK; Zeugen und Angeh\u00f6rige der Opfer, die Anrufe f\u00fcr die Hinweisaufnahme simulierten, wurden durch Bachelor-Studenten der Polizei gespielt.<\/p>\n<p>Ein Fazit kann erst nach Auswertung durch die \u00dcbungsbeobachter und Schiedsrichter und nach der \u00dcbungsnachbereitung gezogen werden. Vorab kann aber schon gesagt werden, dass die Verantwortlichen durchweg von einem positiven \u00dcbungsergebnis ausgehen. Insbesondere die gute Zusammenarbeit der einzelnen Einsatzabschnitte und der hohe Motivationsgrad der \u00dcbenden aller teilnehmenden Organisationen sind dabei hervorzuheben; sowohl in der Vorbereitung als auch w\u00e4hrend der \u00dcbung selbst. Die aus der \u00dcbung resultierenden Verbesserungsm\u00f6glichkeiten flie\u00dfen in zuk\u00fcnftige Eins\u00e4tze ein und sorgen f\u00fcr noch mehr Professionalit\u00e4t bei der Bew\u00e4ltigung solcher Gro\u00dfschadenslagen.<\/p>\n<p>\u00dcbungsende war offiziell gegen 15:00 Uhr danach aufr\u00e4umen und verlasten der Ausr\u00fcstung und Verpflegung. Das Essen (Erbsensuppe und W\u00fcrstchen) wurde vom DRK bereitgestellt. Die Versorgungsgruppe der Kreisfeuerwehr lieferte schon w\u00e4hrend des Einsatzes und zur Verpflegung danach Kaltgetr\u00e4nke.<\/span><\/div>\n<div class=\"text_exposed_root text_exposed\">Bericht von der Kreisfeuerwehr.<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gemeinsame Gro\u00df\u00fcbung: Die Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont\/Holzminden, die Kreisfeuerwehr Hameln-Pyrmont und der DRK Kreisverband Weserbergland e.V. f\u00fchrten\u00a0am Samstag den 17.05.2014\u00a0eine gemeinsame Gro\u00df\u00fcbung durch. 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