{"id":3548,"date":"2019-09-07T10:21:07","date_gmt":"2019-09-07T08:21:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.ffw-lauenstein.de\/?p=3548"},"modified":"2019-09-07T10:21:07","modified_gmt":"2019-09-07T08:21:07","slug":"wohnhausbrand-im-burgweg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ffw-lauenstein.de\/?p=3548","title":{"rendered":"Wohnhausbrand im Burgweg"},"content":{"rendered":"<p>Am Mittwochabend den 04.09.2019 um 18:39 Uhr wurden die Feuerwehren Lauenstein und Salzhemmendorf zu einem gemeldeten Wohnungsbrand in den Burgweg in Lauenstein alarmiert. Der stellvertretende Gemeindebrandmeister Dirk Habenicht, der als einer der Ersten am Einsatzort ankam und die Einsatzleitung \u00fcbernahm, erkannte schnell, dass weitere Kr\u00e4fte erforderlich waren. Obwohl die Feuerwehr durch einen kurzen Anfahrtsweg sehr schnell vor Ort war, stand das Wohnhaus bereits im Vollbrand. Somit wurde aus einem gemeldeten Wohnungsbrand ein Wohnhausbrand. Sofort wurden der 1. und 2. Nachalarm ausgel\u00f6st. Feuerwehren aus Wallensen, Hemmendorf, Oldendorf sowie eine Drehleiter und ein Tankl\u00f6schfahrzeug der Hauptberuflichen Wachbereitschaft aus Hameln, ein Fachberater vom THW und drei Rettungswagen des Deutschen Roten Kreuz sowie der Brandabschnittsleiter-Ost steuerten den Brandort an. Es wurden mehrere Wasserentnahmestellen hergerichtet und eine lange Wegstrecke bis zum M\u00fchlenbach gelegt. Eine weitere lange Wegstrecke wurde vom OKAL-Werksgel\u00e4nde \u00fcber die Wallstra\u00dfe zur Einsatzstelle verlegt. Zwei Trupps unter Atemschutz starteten den Erstangriff und gingen in das Geb\u00e4ude, als diese jedoch mehrere Explosionen im Haus h\u00f6rten, und eine Rauchgasdurchz\u00fcndung bevor stand, wurde umgehend der R\u00fcckzug angeordnet. Sp\u00e4ter stellte sich heraus das es eine Kiste mit Feuerwerksk\u00f6rpern war, die sich entz\u00fcndet hatte. Es stellte sich im weiteren Verlauf heraus das der Mann J\u00e4ger ist und im Haus sich Schusswaffen und Munition befinden was f\u00fcr die Einsatzkr\u00e4fte eine enorme Gefahr darstellte und somit nur noch ein L\u00f6schangriff von au\u00dfen erfolgen konnte. Da durch die starke Rauchentwicklung \u00fcberwiegend nur Trupps unter Atemschutz zur Brandbek\u00e4mpfung eingesetzt werden konnten, wurde der in Kirchohsen, auf der Feuerwehrtechnischen Zentrale stationierte Atemschutz-Ger\u00e4tewagen alarmiert die im laufe des Abends und in der Nacht insgesamt 52 Atemschutzflaschen ausgetauscht haben. Zus\u00e4tzlich wurden noch die Ortsfeuerwehren Benstorf und Osterwald nach Lauenstein gerufen, um gen\u00fcgend Atemschutzger\u00e4tetr\u00e4ger an der Einsatzstelle zu haben. Auch die Ortsfeuerwehr Harderode wurden zu Absperrma\u00dfnahmen alarmiert. Die Absperrung wurde im Bereich Haus Harderode in Fahrtrichtung Lauenstein errichtet. Nach etwa einer Stunde wurden in diesem Bereich durch die Stra\u00dfenmeisterei Absperrbarken aufgestellt, sodass die Harderoder Kameraden ihren Einsatz beenden konnten (siehe gemeindefeuerwehr-coppenbruegge). Im Feuerwehrhaus Lauenstein wurden B\u00e4nke und Tische aufgebaut, damit die Einsatzkr\u00e4fte sich f\u00fcr einen kurzen Augenblick ausruhen konnten. Am Abend wurde dann noch der Versorgungszug der Kreisfeuerwehr Hameln-Pyrmont alarmiert, die mit warm und Kaltgetr\u00e4nken die Einsatzkr\u00e4fte versorgten. Zuvor hatte bereits die Lauensteiner Bev\u00f6lkerung mobilgemacht und viele kamen mit Kaffe, Tee, Wasser und S\u00fc\u00dfigkeiten an die Einsatzstelle. Vielen Dank daf\u00fcr!!! Da es zwischenzeitlich angefangen hat zu regnen und viele Einsatzkr\u00e4fte durchn\u00e4sst waren, war diese Aktion der Lauensteiner f\u00fcr viele eine Aufmunterung! Im weiteren Verlauf des Einsatzes kam heraus das der Bewohner des Hauses, der mittlerweile mit verdacht auf eine Rauchgasvergiftung vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht wurde, noch einen Hund besa\u00df. Leider wurde der Hund nicht gefunden und gilt daher weiter als vermisst. Aller Wahrscheinlichkeit nach muss man aber leider davon ausgehen, dass, das Tier bei dem Brand ums Leben gekommen ist. Gegen 21:00 Uhr war das Feuer unter Kontrolle und gegen 0:00 Uhr konnten die meisten der 120 Feuerwehrkr\u00e4fte die Einsatzstelle verlassen. Die Ortsfeuerwehr Lauenstein verblieb an der Einsatzstelle und stellte bis 07:00 Uhr am n\u00e4chsten Morgen eine Brandwache. Danach wurden sie von den Salzhemmendorfer Kameraden abgel\u00f6st. Auch ein Rettungswagen des Roten Kreuz aus Marienau war f\u00fcr die Dauer des Einsatzes zum Schutz der Feuerwehrleute vor Ort. In der Nacht und auch am Vormittag noch mussten immer wieder kleinere Glutnester abgel\u00f6scht werden. Gegen 13:30 Uhr konnte die Einsatzstelle an die Polizei \u00fcbergeben und der Einsatz f\u00fcr die Feuerwehr beendet werden. Die Polizei hat die Brandermittlung aufgenommen. Es entstand ein Sachschaden von \u00fcber 200.000 Euro.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Mittwochabend den 04.09.2019 um 18:39 Uhr wurden die Feuerwehren Lauenstein und Salzhemmendorf zu einem gemeldeten Wohnungsbrand in den Burgweg in Lauenstein alarmiert. 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