Gefahrguteinsatz in Salzhemmendorf

Am Sonntagabend gegen 18:10 Uhr wurden die Ortsfeuerwehren Salzhemmendorf und Oldendorf zu einem Gefahrguteinsatz in die Grabenstraße alarmiert. Dort hatte eine Person an seinem Grundstück reinigungsarbeiten durchgeführt und entdeckte auf dem Nachbargrundstück ein Fass, das mit einem Gefahrgutaufkleber versehen war. Da aus dem Fass eine Flüssigkeit austrat und das dazugehörige Wohnhaus unbewohnt war, rief der Mann die Feuerwehr. Neben den beiden Ortsfeuerwehren sind auch ein Rettungswagen des Deutschen Roten Kreuz, der ABC-Zug aus Marienau, die Messwagen aus Lauenstein und Flegessen und der Umweltzug aus Kirchohsen nach Salzhemmendorf geeilt. Ein Trupp unter schwerem Atemschutz erkundete die Lage. Nachdem feststand, dass es sich um ein Gemisch aus Regenwasser mit Ölrückständen in dem Fass handelte, wurde dieses schließlich durch den Atemschutztrupp geborgen. Der Umweltzug aus Kirchohsen konnte noch während der Anfahrt ihren Einsatz abbrechen und zu ihrem Standort zurückkehren.

Gegen 19:12 Uhr konnte dann auch der Einsatz beendet werden.

Text: Gemeindefeuerwehr Salzhemmendorf

Der Messtrupp Lauenstein unterstütze die Salzhemmendorfer Kameraden mit einem EX-Warngerät und stand dem Einsatzleiter beratend zur Stelle.

Andere Art vom Kreissternmarsch als sonst

Gestern fand der jährliche Kreissternmarsch der Kreisjugendfeuerwehr Hameln-Pyrmont in der Gemeinde Aerzen statt. Wir waren natürlich auch dieses Jahr wieder mit dabei. Auch diese Veranstaltung verlief durch „Corona“ anders wie sonst. Wir starteten am Feuerwehrhaus Grupenhagen und kehrten anschließend auch wieder dorthin zurück. Der gemeinsame Abschluss mit Siegerehrung fiel somit leider aus. Natürlich mussten auch die Masken getragen und der Abstand eingehalten werden. Neben einer Langzeitaufgabe (Ausschau nach Bildern halten, diese abzeichnen um am Ende ein Lösungswort lösen zu können), gab es unterwegs auch vier Spiele, die wir als Team zusammen lösen mussten. Trotz des teilweise regnerischen Wetters und den anderen Umständen, hatten wir viel Spaß und freuen uns auf nächstes Jahr!

Unrat brennt in Kübel

Die Ortsfeuerwehren Lauenstein und Salzhemmendorf wurden am Mittwochabend um 20:38 Uhr zu einem Mülleimerbrand in die Straße „Am Freibad“ alarmiert. Aus ungeklärten Gründen brannte bis zum Eintreffen der Feuerwehr ein Maurerkübel mit Unrat an der Mehrzweckhalle. Durch das schnelle Eingreifen konnte eine Brandausbreitung verhindert werden. Mit dem Schnellangriff des Löschgruppenfahrzeugs wurde der Brand gelöscht und die angrenzende Hallenwand gekühlt. Anschließend wurde die Brandstelle zusammen mit der Polizei kontrolliert.

Türöffnung ohne weitere Erkenntnis

Die Ortsfeuerwehr Lauenstein und der Rettungsdienst aus Hemmendorf wurden am Montag den 07.09.2020 um 16:43 Uhr zu einer Türöffnung in den Rennenberg alarmiert. Der Grund für die Alarmierung war der Hausnotruf des Bewohners. Bei Ankunft der Einsatzkräfte konnte die Tür durch eine Bekannte gewaltfrei geöffnet werden. Der Rettungsdienst durchsuchte die Wohnung. Der Anwohner war nicht anwesend. Ein weiteres Eingreifen der Einsatzkräfte war nicht nötig. Daraufhin konnten die Einsatzkräfte den Einsatz um 17:00 Uhr beenden und wieder einrücken.

Nationaler Warntag am 10. September

Am 10.September findet das 1. Mal der Bundesweite Warntag statt. An diesem Tag werden in ganz Deutschland um 11:00 Uhr vormittags die Sirenen heulen. Zudem werden die Warn-Apps wie Nina oder BiWapp eine Probewarnung versenden.

Aber wofür ist dieser Tag eigentlich gedacht?

  • Der Bundesweite Warntag wird ab jetzt jedes Jahr am 2. Donnerstag im September durchgeführt.
  • Er soll die Bevölkerung zum Thema Warnung sensibilisieren.
  • Er soll Funktion und Ablauf der Warnung besser verständlich machen und auf die verfügbaren Warnmittel (z. B. Sirenen, Warn-Apps, digitale Werbeflächen) aufmerksam zu machen.

Der bundesweite Warntag will dazu beitragen, Ihr Wissen um die Warnung in Notlagen zu erhöhen und damit Ihre Selbstschutzfähigkeit zu unterstützen. Auch die nun bundesweit einheitlichen Sirenensignale sollen bekannter werden.

www.warnung-der-bevoelkerung.de

Personensuche in Salzhemmendorf und Umgebung

Seit Samstagabend, den 29.08.2020, suchte die Feuerwehr nach einem an Demenz erkrankten Mann, den eine Salzhemmendorfer Pflegeeinrichtung vermisst gemeldet hat. Nachdem die Einsatzkräfte in der Nacht, aufgrund der Dunkelheit, auf ein Minimum reduziert wurde, heulten am Morgen gegen 06:30 Uhr in vielen Orten der Gemeinde die Sirenen und piepten auf den Nachttischen die Meldeempfänger der Freiwilligen. Nach und nach trafen die Feuerwehren aus Oldendorf, Hemmendorf, Lauenstein, Salzhemmendorf, Levedagsen, Ockensen und Wallensen am Feuerwehrhaus in Salzhemmendorf ein, wo sie von der Einsatzleitung ihrem Suchgebiet zugewiesen wurden. Mit weit über einhundert Feuerwehrkräften wurde erneut nach dem Vermissten gesucht. Drohnen, ein Kradmelder des ABC-Zuges und ein Polizeihubschrauber unterstützen die Kameraden. Die SEG Marienau stand mit einem Rettungswagen einsatzbereit am Feuerwehrhaus Salzhemmendorf und die Versorgungsgruppe der Kreisfeuerwehr Hameln-Pyrmont sorgte für die Verpflegung der Einsatzkräfte. Drei Hundestaffeln der Johanniter und der Polizei Northeim trafen ebenfalls in Salzhemmendorf ein, doch kamen sie nicht mehr zum Einsatz. Alle Hoffnung das die Suche ein glückliches Ende nehmen würde, zerschlugen sich am Vormittag, als Feuerwehrleute den vermissten Mann entdeckten. Leider kam für ihn jede Hilfe zu spät. Gegen 10:30 Uhr konnte daraufhin die Suche eingestellt werden. Trotz des traurigen ausgangs des Einsatzes sprach Einsatzleiter Thomas Hölscher den Einsatzkräften gegenüber seine Hochachtung aus. Auch die Zusammenarbeit mit allen hat völlig reibungslos funktioniert.

Im nahmen aller Feuerwehrangehörigen, sprechen wir der Familie des Verstorbenen unser tiefes Mitgefühl aus und wünschen ihnen viel Kraft.

Bericht: Gemeindefeuerwehr Salzhemmendorf

https://gf-salzhemmendorf.de/de/einsaetze/einsatz-detail/?tx_operations_list%5Boperation%5D=129&tx_operations_list%5Baction%5D=show&tx_operations_list%5Bcontroller%5D=Operation&cHash=fb4218e6f5f4b437dba991d1bda33146

Aktion von htp: 50€ für Euren Verein

Der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Lauenstein nimmt an der Aktion von htp teil: Ein Neukunde für htp, 50€ für Ihren Verein. Im Rahmen des Glasfaserausbaus kann jeder private Kunde beim Abschluss eines Neuvertrages den Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Lauenstein unterstützen. Die Firma htp spendet dem Verein dann einen Betrag von 50€. Sie müssen nur den Vereinscode VWK2007474 angeben. Bitte mitmachen und weitersagen! Vielen Dank!!!

Unklare Rauchentwicklung an der Biogasanlage L425

Die Feuerwehren Lauenstein und Salzhemmendorf wurden am Montagabend um 21:48 Uhr zu einer unklaren Feuermeldung an der Biogasanlage Hemmendorfer Straße L425 alarmiert. Bei solch einer Einsatzmeldung springen die „Alarmglocken“ selbst bei erfahrenen Feuerwehrleute sofort an. Atemschutztrupps rüsteten sich bereits während der Anfahrt aus. Ein Gasaustritt konnte seitens der Leitstelle vom Anrufer vorerst nicht bestätigt werden. Das erst eintreffende Löschgruppenfahrzeug 10/6 der Lauensteiner Feuerwehr sperrte die Zufahrt zur Biogasanlage ab. Einsatzleiter Bernd Hoffmann begann als erster Gruppenführer vor Ort mit der Erkundung bzw. Befragung des Betreibers. Zwischenzeitlich hat sich ein Atemschutztrupp des Strahlenspür- und Messtrupps mit einem EX-Warnmelder und einem weiteren Messgerät ausgerüstet. Da ein unkontrollierter Gasaustritt nie ganz ausgeschlossen werden kann, ist diese Maßnahme aus Sicherheitsgründen seitens der Feuerwehr notwendig. Bei der Befragung des Betreibers konnte jedoch schnell Entwarnung gegeben werden. Auf Grund einer Überproduktion von Biogas ist das Sicherheitssystem der Anlage angesprungen. Das überschüssige Gas wird über eine Notfackel kontrolliert abgebrannt. Zusätzlich entstand aus der Anlage Wasserdampf. Diese Kombination führte den Anrufer wohl zu dem Entschluss, dass es an der Biogasanlage brennen könnte. Nach dem der Bereich trotzdem von der Feuerwehr kontrolliert wurde, konnte der Einsatzleiter Entwarnung geben. Die eingesetzten Kräfte fuhren daraufhin wieder an Ihre Standorte.

Altpapiersammlung darf wieder dürchgeführt werden

Nach mehreren Monaten Unterbrechung darf die Freiwillige Feuerwehr Lauenstein am Samstag den 18.07.2020 die Altpapiersammlung wieder aufnehmen. Auf Grund der Corona Pandemie wurde den Feuerwehren die Sammlungen untersagt. In vielen Bereichen im öffentlichen Leben hat es Lockerungen gegeben. So auch bei den Feuerwehren. Daher freut es uns das wir das Altpapier wieder von den Lauensteiner Bürgerinnen und Bürgern einsammeln dürfen. Aber auch wir müssen uns an die Vorschriften und den Hygieneregeln seitens der Feuerwehr halten. Da die Jugendfeuerwehr nicht mit der Einsatzabteilung in Kontakt treten darf, wird die Altpapiersammlung ausschließlich von den Kameraden der Einsatzabteilung durchgeführt. Die Altpapiercontainer stehen die nächsten Male auf dem Parkplatz vom Industriepark OKAL. Bitte stellen Sie das Altpapier wie gewohnt bis spätestens 08:00 Uhr gebündelt an die Straße. Da wir mit einem größeren Volumen vom Altpapier rechnen, kann die Altpapiersammlung etwas länger dauern.

Heimwarnmelder piept im Mehrfamilienhaus

Die Ortsfeuerwehren Lauenstein und Salzhemmendorf wurden am Mittwochabend, den 24.06.2020 um ca. 21:00 Uhr, zu einem Einsatz in die Straße „Im kleinen Kampe“ alarmiert. Hier hat ein Rauchmelder in einer Wohnung gepiept. In der Alarmmeldung stand, das durch den Anrufer kein Rauch zu sehen ist. An der Einsatzstelle angekommen wurde eine Erkundung durchgeführt. Über eine Steckleiter machte man einen Blick durch die Fenster im 1. Obergeschoss in die Wohnung. Eine Rauchentwicklung oder ein Feuerschein konnte nicht erkannt werden. Die Befragung der anderen Bewohner im Mehrfamilienhaus ergab das der Rauchmelder schon einige Zeit gepiept hat und die Wohnung schon lange nicht mehr bewohnt ist. Trotzdem muss man sich Zutritt zu der vermutlichen Brandwohnung verschaffen. Da ein Wohnungsschlüssel nicht auffindbar war, wurde über die Leitstelle Kontakt zum Vermieter hergestellt. Eine gewaltsame Türöffnung kam auf Grund der Verhältnismäßigkeit nicht in Frage. Der Vermieter machte sich auf den Weg von Hameln nach Lauenstein. Nach Rücksprache mit der Polizei blieb Sie bis zum Eintreffen des Vermieters vor Ort. Die Feuerwehr konnte daraufhin die Einsatzstelle verlassen und übergab Sie der Polizei. Der Rauchmelder hat vermutlich wegen einer leeren Batterie auf sich Aufmerksam gemacht.