Unklare Rauchentwicklung an der Biogasanlage L425

Die Feuerwehren Lauenstein und Salzhemmendorf wurden am Montagabend um 21:48 Uhr zu einer unklaren Feuermeldung an der Biogasanlage Hemmendorfer Straße L425 alarmiert. Bei solch einer Einsatzmeldung springen die „Alarmglocken“ selbst bei erfahrenen Feuerwehrleute sofort an. Atemschutztrupps rüsteten sich bereits während der Anfahrt aus. Ein Gasaustritt konnte seitens der Leitstelle vom Anrufer vorerst nicht bestätigt werden. Das erst eintreffende Löschgruppenfahrzeug 10/6 der Lauensteiner Feuerwehr sperrte die Zufahrt zur Biogasanlage ab. Einsatzleiter Bernd Hoffmann begann als erster Gruppenführer vor Ort mit der Erkundung bzw. Befragung des Betreibers. Zwischenzeitlich hat sich ein Atemschutztrupp des Strahlenspür- und Messtrupps mit einem EX-Warnmelder und einem weiteren Messgerät ausgerüstet. Da ein unkontrollierter Gasaustritt nie ganz ausgeschlossen werden kann, ist diese Maßnahme aus Sicherheitsgründen seitens der Feuerwehr notwendig. Bei der Befragung des Betreibers konnte jedoch schnell Entwarnung gegeben werden. Auf Grund einer Überproduktion von Biogas ist das Sicherheitssystem der Anlage angesprungen. Das überschüssige Gas wird über eine Notfackel kontrolliert abgebrannt. Zusätzlich entstand aus der Anlage Wasserdampf. Diese Kombination führte den Anrufer wohl zu dem Entschluss, dass es an der Biogasanlage brennen könnte. Nach dem der Bereich trotzdem von der Feuerwehr kontrolliert wurde, konnte der Einsatzleiter Entwarnung geben. Die eingesetzten Kräfte fuhren daraufhin wieder an Ihre Standorte.

Altpapiersammlung darf wieder dürchgeführt werden

Nach mehreren Monaten Unterbrechung darf die Freiwillige Feuerwehr Lauenstein am Samstag den 18.07.2020 die Altpapiersammlung wieder aufnehmen. Auf Grund der Corona Pandemie wurde den Feuerwehren die Sammlungen untersagt. In vielen Bereichen im öffentlichen Leben hat es Lockerungen gegeben. So auch bei den Feuerwehren. Daher freut es uns das wir das Altpapier wieder von den Lauensteiner Bürgerinnen und Bürgern einsammeln dürfen. Aber auch wir müssen uns an die Vorschriften und den Hygieneregeln seitens der Feuerwehr halten. Da die Jugendfeuerwehr nicht mit der Einsatzabteilung in Kontakt treten darf, wird die Altpapiersammlung ausschließlich von den Kameraden der Einsatzabteilung durchgeführt. Die Altpapiercontainer stehen die nächsten Male auf dem Parkplatz vom Industriepark OKAL. Bitte stellen Sie das Altpapier wie gewohnt bis spätestens 08:00 Uhr gebündelt an die Straße. Da wir mit einem größeren Volumen vom Altpapier rechnen, kann die Altpapiersammlung etwas länger dauern.

Heimwarnmelder piept im Mehrfamilienhaus

Die Ortsfeuerwehren Lauenstein und Salzhemmendorf wurden am Mittwochabend, den 24.06.2020 um ca. 21:00 Uhr, zu einem Einsatz in die Straße „Im kleinen Kampe“ alarmiert. Hier hat ein Rauchmelder in einer Wohnung gepiept. In der Alarmmeldung stand, das durch den Anrufer kein Rauch zu sehen ist. An der Einsatzstelle angekommen wurde eine Erkundung durchgeführt. Über eine Steckleiter machte man einen Blick durch die Fenster im 1. Obergeschoss in die Wohnung. Eine Rauchentwicklung oder ein Feuerschein konnte nicht erkannt werden. Die Befragung der anderen Bewohner im Mehrfamilienhaus ergab das der Rauchmelder schon einige Zeit gepiept hat und die Wohnung schon lange nicht mehr bewohnt ist. Trotzdem muss man sich Zutritt zu der vermutlichen Brandwohnung verschaffen. Da ein Wohnungsschlüssel nicht auffindbar war, wurde über die Leitstelle Kontakt zum Vermieter hergestellt. Eine gewaltsame Türöffnung kam auf Grund der Verhältnismäßigkeit nicht in Frage. Der Vermieter machte sich auf den Weg von Hameln nach Lauenstein. Nach Rücksprache mit der Polizei blieb Sie bis zum Eintreffen des Vermieters vor Ort. Die Feuerwehr konnte daraufhin die Einsatzstelle verlassen und übergab Sie der Polizei. Der Rauchmelder hat vermutlich wegen einer leeren Batterie auf sich Aufmerksam gemacht.

Feuerwehr Lauenstein darf den Ausbildungsbetrieb wieder aufnehmen

Die Ortsfeuerwehr Lauenstein darf nach mehreren Monaten Pause Ihren Ausbildungsdienst wieder aufnehmen. Aufgrund der Corona Pandemie haben die Feuerwehren im Land Niedersachsen Ihre Ausbildungsdienste seit Mitte März unterbrochen. Die Freiwillige Feuerwehr ist als „systemrelevant“ eingestuft worden. Um die Einsatzbereitschaft zu gewährleisten hat man den Kontakt innerhalb der Mitglieder reduziert. Nur Einsätze oder sonstige wichtige Angelegenheiten durften durchgeführt werden. Seit Anfang Juni gibt es auch im Feuerwehrwesen einige Lockerungen. Unter gewissen Hygienemaßnahmen kann der Ausbildungsdienst wieder aufgenommen werden. Neben regelmäßigen Hände desinfizieren, tragen eines Mund-Nasen-Schutzes, einhalten des Mindestabstandes und vielen weiteren Vorgaben, werden die Mitglieder der Einsatzabteilung bei den Diensten in zwei Gruppen eingeteilt. Pro Gruppe dürfen maximal 10 Teilnehmer anwesend sein und die Gruppen dürfen untereinander keinen Kontakt haben. Deswegen fangen die Gruppen an unterschiedlichen Uhrzeiten, um 18:30 Uhr und 19:00 Uhr, an. Außerdem wird eine Gruppe Ihren Dienst im Ortsgebiet durchführen, während die andere Gruppe Ihre Ausbildung am oder im Feuerwehrhaus veranstaltet. Nach jedem Dienst werden die Materialien und Gegenstände desinfiziert. Trotz dieser zusätzlichen Maßnahmen ist ein „normaler“ Dienstbetrieb weiterhin nicht möglich. Aber diese Maßnahmen sind notwendig um weiterhin für die Bevölkerung einsatzbereit zu bleiben. Der Ausbildungsdienst dient den Kameraden zur Weiterbildung und um Ihr erlerntes Wissen weiter zu festigen. Außerdem gibt es immer neue Vorschriften, Techniken und Taktiken in denen die Feuerwehrleute ausgebildet werden müssen. Der Dienst findet jetzt alle zwei Wochen statt. Es wird aufgrund der monatelangen Pause, keine Sommerpause geben. Für die Feuerwehrleute ist es eine zusätzliche bürokratische Aufgabe, die Dokumentation, Ausarbeitung des Hygienekonzeptes und die Einteilung der Teilnehmer in den verschiedenen Gruppen, um weiterhin einen abwechslungsreichen Dienst anzubieten, durchzuführen. Trotz der aktuellen Lage waren viele Teilnehmer beim ersten Dienst nach der Pause anwesend. Themen waren  unteranderem Pumpeneinweisung, Knotenkunde und Leitereinsatz nach FwDV 10. Bei der Kinder- und Jugendabteilung, der Ehren- und Altersabteilung und beim Jugendspielmannszug ist die Wiederaufnahme des Dienstes weiterhin nicht gestattet. Außerdem sind alle Veranstaltungen der Feuerwehr Lauenstein vor erst abgesagt. Die Altpapiersammlung darf im Juli, unter Voraussetzung der Hygienemaßnahmen, wieder aufgenommen werden.

Höhenrettung in den Philips Klippen

Die Ortsfeuerwehr Lauenstein wurde zusammen mit der Ortsfeuerwehr Oldendorf und deren Höhenrettungstruppe am Samstag den 30.05.2020 um 14:38 Uhr zu einem Kletterunfall in die Philips Klippen alarmiert. Ein Kletterer ist aus mehreren Metern in die Tiefe gestürzt. Die Ortsfeuerwehren unterstützten den Rettungsdienst und halfen bei der Rettung des Patienten. Einige Feuerwehrleute haben den mit alarmierten Rettungshubschrauber einen Landeplatz zugewiesen und brachten dessen Notarzt zur Einsatzstelle. Während der Rettungsdienst und der Notarzt den Patienten medizinisch versorgten, bereiteten die Feuerwehrleute den Transport vor. Für die patientenorientierte Rettung wurde eine Vakuummatratze und eine Schleifkorbtrage verwendet. Weil das Gelände steil und unwegsam war, haben die Höhenretter die Schleifkorbtrage mit einem Seil gesichert. Der Patient wurde zunächst in einen geländegängigen Rettungswagen gebracht. Dieser brachte Ihn zum Rettungshubschrauber Christoph 4, welcher in der „Welle“ gelandet ist. Der Patient wurde im Anschluss in die MHH nach Hannover geflogen.

Das war bereits der zweite Kletterunfall in diesem Jahr. Vor einigen Wochen wurden bereits ähnliche Maßnahmen durchgeführt um eine Person zu retten.

Nächtlicher Wasserrohrbruch sorgt für Feuerwehreinsatz

Die Freiwillige Feuerwehr Lauenstein wurde am Samstag den 23.05.2020 um 23:28 Uhr zu einem Einsatz in die Straße „Im Flecken“ alarmiert. In einem Badezimmer ist es zu einem Defekt an einer Armatur gekommen. Dadurch ist ein Wasserschaden entstanden. Die Feuerwehrleute drehten das Absperrventil zu, so dass kein weiteres Wasser aus der beschädigten Armatur floss. Durch das schnelle Handeln der Feuerwehrleute, konnte ein größerer Wasserschaden verhindert werden. Pumpen brauchten nicht eingesetzt werden um das Wasser aufzunehmen. Lediglich ein paar Handtücher und Lappen reichten aus um das Wasser aufzusaugen. Um kurz nach zwölf Uhr war der nächtliche Feuerwehreinsatz beendet.

Heimwarnmelder hat ausgelöst und für einen Feuerwehreinsatz gesorgt

Am 06.05.2020 wurden die Ortsfeuerwehren Lauenstein und Salzhemmendorf um 17:08 Uhr zu einem Alarm in die Salzhemmendorfer Straße alarmiert. Ein Rauchmelder hat ausgelöst und daraufhin den Hausnotruf betätigt. Nach Eintreffen und Erkundung an der Einsatzstelle konnte keine Rauchentwicklung festgestellt werden. Nach einer Befragung der Bewohnerin und weiterer Erkundung konnte ein leichter Geruch von verbranntem Essen festgestellt werden. Allerdings war die Mahlzeit und der Kochvorgang schon eine Weile her, trotzdem hat der Rauchmelder seine Funktion erfüllt. Die Wohnung wurde über ein Küchenfenster gelüftet und anschließend der Bewohnerin übergeben. Bei solchen Einsätzen zeigt es sich mal wieder, wie wichtig es ist Rauchmelder in der Wohnung angebracht zu haben. Auch wenn es hier „nur“ angebranntes Essen war, kann ein Rauchmelder bei schlimmeren Rauchentwicklungen die Menschen vor giftigen Rauch warnen. Informationen über Rauchmelder und wo man diese anbringen soll finden Sie auf folgender Internetseite: www.rauchmelder-lebensretter.de

Fehlalarm für den Messwagen Lauenstein

Der Messtrupp Lauenstein wurde am 07.04.2020 um 09:32 Uhr zu einem Brand nach Kirchbrak (LK Holzminden) alarmiert. In einer Hauptschaltzentrale des Kesselhauses der ehemaligen Firma Amco hat es eine Rauchentwicklung gegeben. Daraufhin wurde die Feuerwehr alarmiert. Nach dem der  Energieversorger die Schaltzentrale stromlos geschaltet hat, konnte die Feuerwehr die Ursache für die Rauchentwicklung nachgehen. Nach der Erkundung hat ein Waschbär einen Kurzschluss ausgelöst. Der Messtrupp aus Lauenstein, so wie weitere Einsatzkräfte wurden versehentlich von der KRL alarmiert. Diese Panne konnte schnell behoben werden. So dass der Messtrupp Lauenstein den Einsatz nicht anfahren musste.

Schwerer Kletterunfall im Ith

Am Sonntag den 05.04.2020 wurde die Ortsfeuerwehr Lauenstein zu einer Tragehilfe für den Rettungsdienst zu der Hohensteinklipppe, auch bekannt als Philipsklippen gerufen. Ebenfalls mitalarmiert waren der Intensivtransporthubschrauber Chistoph Niedersachsen, die Polizei und die Schnell- Einsatzgruppe des DRK Marienau mit einem Geländegängigen Rettungswagen.
Als wir, zusammen mit dem Rettungsdienst an der Einsatzstelle angekommen waren, stellte sich heraus, das dort eine 34 jährige Frau aus Sachsen mehrere Meter in die Tiefe gestürzt war, vermutlich weil ein Sicherungsseil zu kurz war und aus dem Haltegeschirr des Kletterpartners gerutscht ist.
Nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst und den kurze Zeit später eingetroffenen Notarzt trugen wir die verletzte Frau die auf einem Rettungsbrett und einer Vakuummatratze fixiert war, über etwa 60 Meter teilweise sehr steiles und unwegsames Gelände zum Unimog des DRK Marienau.
Mit diesem wurde die Frau zum Helikopter gefahren und anschließend in die Medizinische Hochschule nach Hannover geflogen. Die Rettungsaktion zog sich über anderthalb Stunden hin.
Gegen 15.00 Uhr konnte Einsatzleiter Jörn Cyperski den Einsatz beenden.

Altpapiersammlung im April entfällt

Die Altpapiersammlung am 18.04.2020 findet auf Grund der Coronas Virus Situation nicht statt. Die Kreisabfallwirtschaft hat dies bekannt gegeben. Daher bitten wir Sie, das Altpapier weiter zu Hause aufzubewahren und zum nächsten Termin am 16.05.2020 wie gewohnt an die Straße zu stellen. Auf Grund der anzunehmenden Mehrarbeit, wird es im Mai etwas länger dauern bis das Altpapier im Ort eingesammelt ist. Wir bitten daher um Ihr Verständnis.

Bleiben Sie gesund!!!