Kletterin in den Marienauer Klippen abgestürzt

Am Sonntagnachmittag, den 06.09.2026, kam es an den Marienauer Klippen bei Lauenstein zu einem Kletterunfall wobei sich eine Frau, welche aus mehreren Metern Höhe in die Tiefe stürzte, Verletzungen zuzog. Ersthelfer, die den Kletterunfall beobachtet hatten, eilten zu der Frau, leisteten vorbildliche Erste Hilfe und setzten einen Notruf ab. Gegen 15:56 Uhr erhielten die Feuerwehr Lauenstein und die Höhenretter der Feuerwehr Oldendorf, sowie die SEG aus Marienau die Alarmierung zu den Felsformationen im Wald. Während sich ein Notarzt aus Bad Münder und Rettungssanitäter des Deutschen Roten Kreuz aus Hemmendorf um die Patientin kümmerten, wurde durch die Feuerwehrleute eine Schneise, durch das dicht bewachsene und teilweise steil abfallende Gelände, im Wald geschlagen. Anschließend wurde die verunfallte Frau mittels einer Schleifkorbtrage und durch die Höhenretter an Seilen gesichert, so behutsam wie möglich bis zu einem Waldweg getragen, wo bereits ein geländegängiger Rettungswagen bereitstand. Anschließend wurde die Frau einem Krankenhaus zugeführt und die Feuerwehrleute konnten ihren Einsatz beenden.
Berichte Gemeindefeuerwehr Salzhemmendorf https://gf-salzhemmendorf.de/de/einsaetze/einsatz-detail/?tx_operations_list%5Boperation%5D=581&tx_operations_list%5Baction%5D=show&tx_operations_list%5Bcontroller%5D=Operation&cHash=af82cf5020ae819a343d39c925e5c055

Vermutliche CO-Vergiftung nach Bauarbeiten

Am Samstagvormittag, den 12.09.2026, wurde die Feuerwehr Lauenstein auf Anforderung des Rettungsdienstes zu einem Wohnhaus in Lauenstein alarmiert. Als die Sanitäter das Wohnhaus vor Ort betraten, in dem sich der Patient befand, schlugen die CO (Kohlenmonoxid) Melder der beiden Sanitäter Alarm. Umgehend forderten sie über Funk die Feuerwehr an und evakuierten das Wohnhaus. Vor Ort erkundete Einsatzleiter Jens Brock die Lage und ein Messwagen des ABC-Zuges der Kreisfeuerwehr Hameln-Pyrmont, der durch Feuerwehrleute aus Lauenstein besetzt wird, kam zum Einsatz. Die Messungen ergaben das der CO-Wert im Gebäude fast um das hundertfache überschritten wurde. Die Ursache dafür konnte schnell aufgeklärt werden. Bauarbeiten im Kellerbereich mit einem benzinbetriebenen Werkzeug in Kombination mit einer unzureichenden Frischluftzufuhr führten dazu, das die Abgase nicht schnellgenug ins Freie gelangten und sich in den Kellerräumen staute. Während der Patient von einem Notarzt behandelt und anschließend einem Krankenhaus zugeführt wurde, begannen die Feuerwehrleute damit das Haus zu lüften. Da die Feuerwehr Lauenstein leider keinen eigenen Hochleistungslüfter besitzt, musste zusätzlich die Feuerwehr Salzhemmendorf nachalarmiert werden. Nach rund 45 Minuten waren die Kohlenmonoxidwerte wieder im Normalen Bereich und die Einsatzstelle konnte den Hauseigentümern wieder übergeben werden.

Bericht Gemeindefeuerwehr Salzhemmendorf https://gf-salzhemmendorf.de/de/einsaetze/einsatz-detail/?tx_operations_list%5Boperation%5D=583&tx_operations_list%5Baction%5D=show&tx_operations_list%5Bcontroller%5D=Operation&cHash=a3f6379c9ad0a655bee6b263ab5dd970

Tragehilfe für den Rettungsdienst

Die Feuerwehren Lauenstein und Salzhemmendorf wurden am 31.08.2026 zur Unterstützung für den Rettungsdienst alarmiert. Nach dem der Rettungsdienst die Tragehilfe vorbereitet hatte, konnten die Feuerwehrleute die Patientin schonend in den Rettungswagen tragen.

Strohballenbrand in Hemmendorf

Am Freitagabend, den 21.08.2026, gingen über die Notrufnummer 112 mehrere Anrufe bei der kooperativen Regionalleitstelle Weserbergland in Hameln ein. Die Anrufer meldeten ein Strohballenbrand auf einem abgeernteten Stoppelfeld, in der Feldmark zwischen Hemmendorf und Osterwald. Gegen 22:21 Uhr wurden daraufhin die Feuerwehren Hemmendorf, Salzhemmendorf, Lauenstein sowie die Feuerwehren Benstorf, Levedagsen, Ockensen und Teile des ABC-Zuges aus Marienau, welche die Einsatzstellenhygiene übernehmen, alarmiert. Auch eine Drehleiter der Feuerwehr Hameln, ein Rettungswagen und die Polizei fuhren die Einsatzstelle an. Vor Ort standen 15 Strohballen, die am Feldrand lagerten, in Flammen. Ein Landwirt eilte den Feuerwehrleuten mit seinem Schlepper und Grubber zur Hilfe, vom Bauhof Salzhemmendorf machte sich ein Teleskoplader auf den Weg, um das Stroh auseinanderzuziehen, damit die Einsatzkräfte an die Glutnester kamen. Im weiteren Verlauf des Einsatzes wurde das THW aus Elze alarmiert, welche die Feuerwehrleute ebenfalls mit einem Bagger unterstützten. Da es nicht genügend Löschwasser vor Ort gab, wurden die Tanklöschfahrzeuge aus Oldendorf und Wallensen nachalarmiert und anschließend ein Pendelverkehr eingerichtet. An der in Hemmendorf hergerichtete Wasserentnahmestelle, konnten die Tanklöschfahrzeuge wieder befüllt werden. Nach rund vier Stunden war der Brand gelöscht und die über 50 Feuerwehrleute konnten ihren Einsatz beenden.

Am Samstagvormittag stieg erneut Brandrauch an der Einsatzstelle der vergangenen Nacht auf, woraufhin die Feuerwehren Hemmendorf und Salzhemmendorf nochmals zu einer Brandnachschau alarmiert wurden. Mit einer Wärmebildkamera wurden versteckte Glutnester, welche wieder aufglimmten, aufgespürt und mit Wasser abgelöscht. Anschließend wurde die Brandstelle nochmals benetzt. Nach rund einer Stunde konnte „Feuer aus“ gemeldet werden. Bericht Gemeindefeuerwehr Salzhemmendorf Einsatz-Detail | Retten, Löschen, Bergen, Schützen

Treckerbrand bei Hemmendorf

Am Montagabende wurden Feuerwehrleute aus Benstorf, Oldendorf, Hemmendorf, Salzhemmendorf, Lauenstein, Ockensen, Levedagsen und Wallensen zu einem Traktorbrand alarmiert. Auch die SEG aus Marienau, sowie ein Rettungswagen des ASB aus Gronau und die Polizei machten sich auf den Weg nach Hemmendorf. Ein Landwirt war gerade oberhalb von Hemmendorf (Grünenplan) damit beschäftigt, auf seinem abgeernteten Getreidefeld Strohballen zu pressen. Plötzlich bemerkte der Landwirt Brandgeruch in der Fahrerkabine und fuhr geistesgegenwärtig mit seinem Schlepper und der angekoppelten Strohpresse vom Stoppelfeld, auf eine Teerstraße. Kaum dort angekommen schlugen auch schon die Flammen aus dem Schlepper. Sofort brachte er sich und seinen Sohn, der sich ebenfalls mit auf dem Traktor befand, in Sicherheit. Über den Notruf 112 setzte der Mann schließlich einen Notruf ab. Da beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte das Feuer bereits auf ein Stoppelfeld übergesprungen ist, wurde die Alarmstufe nochmals erhöht. Am Ende haben über 83 Feuerwehrleute gegen die Flammen gekämpft. Eine rund 1300 Meter lange Schlauchleitung wurde verlegt, um aus einem Bach, Wasser an die Einsatzstelle fördern zu können. Mit über 4000 Liter Wasser und Schaummittel konnten die Feuerwehrleute schließlich den Brand löschen. Ein Feuerwehrmann wurde bei den Löscharbeiten verletzt, als direkt neben ihm ein Reifen des Traktors platzte. Er musste von den Sanitätern medizinisch behandelt werden. Bericht Gemeindefeuerwehr Salzhemmendorf Einsatz-Detail | Retten, Löschen, Bergen, Schützen

Rauchschwaden entpuppen sich als kleines Lagerfeuer

Am Mittwoch den 29.07.2026 wurden die Feuerwehren Lauenstein und Salzhemmendorf zu einer unklaren Rauchentwicklung nach Spiegelberg alarmiert. Zunächst ist man von einem Feldbrand ausgegangen, weil Rauchschwaden bereits auf der Anfahrt zusehen waren. An der Einsatzstelle angekommen, konnte schnell Entwarnung gegeben werden. Ein Lagerfeuer auf einem Privatgrundstück war der Auslöser dieser Rauchschwaden. Das Lagerfeuer wurde ordnungsgerecht betrieben! Das durch die Privatpersonen bereitgestellte Wasser stand schnell für Löschzwecke zur Verfügung. Um Flugfeuer und eine eventuelle unverhoffte Brandausbreitung auf die anliegenden Felder auf Grund der vorliegenden Trockenheit zu verhindern, wurde auf Bitten der Feuerwehr das Lagerfeuer durch die Privatpersonen gelöscht.

Stromausfall sorgt für Leuchtturmkonzept

In der Nacht zu Sonntag kam es in den Ortschaften Lauenstein und Salzhemmendorf gegen 01:00 Uhr zu einem Stromausfall, auch Mobilfunk und Internet vielen in den betroffen Gebieten größtenteils aus. Um 01:15 Uhr wurde daraufhin von der Leitstelle die ELO (Einsatzleitung Ort) alarmiert und das Leuchtturmkonzept aktiviert. Das bedeutet das in den betroffenen Ortschaften, wie in diesen Fall in Lauenstein und Salzhemmendorf, die Feuerwehrhäuser durch die alarmierten Einsatzkräfte besetzt werden und im Notfall als Anlaufpunkt für die Bevölkerung dienen. Die ELO, welche im Feuerwehrhaus Salzhemmendorf stationiert ist, hat wiederum die Aufgabe, eventuelle Einsätze selbstständig zu koordinieren. Gegen 02:05 Uhr wurden beide Ortschaften wieder mit Strom versorgt und auch das Mobilfunknetz funktionierte wieder. So konnten kurz darauf die Feuerwehrleute aus Lauenstein, Salzhemmendorf und der ELO ihren Einsatz beenden. Bericht Gemeindefeuerwehr Salzhemmendorf Einsatz-Detail | Retten, Löschen, Bergen, Schützen

Erkundung zur Tierrettung

Am späten Vormittag des 01.07.2026, wurden dann der Lauensteiner Ortsbrandmeister und sein Stellvertreter zu einer Erkundung zur Mehrzweckhalle nach Lauenstein alarmiert. Hier sollte ein Hund in einem Bachlauf feststecken und die Böschung nicht mehr von allein hinauf kommen. Beim eintreffen des Ehrenortsbrandmeister Hubert Brock war der Hund jedoch schon aus seiner misslichen Lage befreit worden, sodass der Einsatz abgebrochen werden konnte.