Feuerwehr Lauenstein darf den Ausbildungsbetrieb wieder aufnehmen

Die Ortsfeuerwehr Lauenstein darf nach mehreren Monaten Pause Ihren Ausbildungsdienst wieder aufnehmen. Aufgrund der Corona Pandemie haben die Feuerwehren im Land Niedersachsen Ihre Ausbildungsdienste seit Mitte März unterbrochen. Die Freiwillige Feuerwehr ist als „systemrelevant“ eingestuft worden. Um die Einsatzbereitschaft zu gewährleisten hat man den Kontakt innerhalb der Mitglieder reduziert. Nur Einsätze oder sonstige wichtige Angelegenheiten durften durchgeführt werden. Seit Anfang Juni gibt es auch im Feuerwehrwesen einige Lockerungen. Unter gewissen Hygienemaßnahmen kann der Ausbildungsdienst wieder aufgenommen werden. Neben regelmäßigen Hände desinfizieren, tragen eines Mund-Nasen-Schutzes, einhalten des Mindestabstandes und vielen weiteren Vorgaben, werden die Mitglieder der Einsatzabteilung bei den Diensten in zwei Gruppen eingeteilt. Pro Gruppe dürfen maximal 10 Teilnehmer anwesend sein und die Gruppen dürfen untereinander keinen Kontakt haben. Deswegen fangen die Gruppen an unterschiedlichen Uhrzeiten, um 18:30 Uhr und 19:00 Uhr, an. Außerdem wird eine Gruppe Ihren Dienst im Ortsgebiet durchführen, während die andere Gruppe Ihre Ausbildung am oder im Feuerwehrhaus veranstaltet. Nach jedem Dienst werden die Materialien und Gegenstände desinfiziert. Trotz dieser zusätzlichen Maßnahmen ist ein „normaler“ Dienstbetrieb weiterhin nicht möglich. Aber diese Maßnahmen sind notwendig um weiterhin für die Bevölkerung einsatzbereit zu bleiben. Der Ausbildungsdienst dient den Kameraden zur Weiterbildung und um Ihr erlerntes Wissen weiter zu festigen. Außerdem gibt es immer neue Vorschriften, Techniken und Taktiken in denen die Feuerwehrleute ausgebildet werden müssen. Der Dienst findet jetzt alle zwei Wochen statt. Es wird aufgrund der monatelangen Pause, keine Sommerpause geben. Für die Feuerwehrleute ist es eine zusätzliche bürokratische Aufgabe, die Dokumentation, Ausarbeitung des Hygienekonzeptes und die Einteilung der Teilnehmer in den verschiedenen Gruppen, um weiterhin einen abwechslungsreichen Dienst anzubieten, durchzuführen. Trotz der aktuellen Lage waren viele Teilnehmer beim ersten Dienst nach der Pause anwesend. Themen waren  unteranderem Pumpeneinweisung, Knotenkunde und Leitereinsatz nach FwDV 10. Bei der Kinder- und Jugendabteilung, der Ehren- und Altersabteilung und beim Jugendspielmannszug ist die Wiederaufnahme des Dienstes weiterhin nicht gestattet. Außerdem sind alle Veranstaltungen der Feuerwehr Lauenstein vor erst abgesagt. Die Altpapiersammlung darf im Juli, unter Voraussetzung der Hygienemaßnahmen, wieder aufgenommen werden.

Höhenrettung in den Philips Klippen

Die Ortsfeuerwehr Lauenstein wurde zusammen mit der Ortsfeuerwehr Oldendorf und deren Höhenrettungstruppe am Samstag den 30.05.2020 um 14:38 Uhr zu einem Kletterunfall in die Philips Klippen alarmiert. Ein Kletterer ist aus mehreren Metern in die Tiefe gestürzt. Die Ortsfeuerwehren unterstützten den Rettungsdienst und halfen bei der Rettung des Patienten. Einige Feuerwehrleute haben den mit alarmierten Rettungshubschrauber einen Landeplatz zugewiesen und brachten dessen Notarzt zur Einsatzstelle. Während der Rettungsdienst und der Notarzt den Patienten medizinisch versorgten, bereiteten die Feuerwehrleute den Transport vor. Für die patientenorientierte Rettung wurde eine Vakuummatratze und eine Schleifkorbtrage verwendet. Weil das Gelände steil und unwegsam war, haben die Höhenretter die Schleifkorbtrage mit einem Seil gesichert. Der Patient wurde zunächst in einen geländegängigen Rettungswagen gebracht. Dieser brachte Ihn zum Rettungshubschrauber Christoph 4, welcher in der „Welle“ gelandet ist. Der Patient wurde im Anschluss in die MHH nach Hannover geflogen.

Das war bereits der zweite Kletterunfall in diesem Jahr. Vor einigen Wochen wurden bereits ähnliche Maßnahmen durchgeführt um eine Person zu retten.

Nächtlicher Wasserrohrbruch sorgt für Feuerwehreinsatz

Die Freiwillige Feuerwehr Lauenstein wurde am Samstag den 23.05.2020 um 23:28 Uhr zu einem Einsatz in die Straße „Im Flecken“ alarmiert. In einem Badezimmer ist es zu einem Defekt an einer Armatur gekommen. Dadurch ist ein Wasserschaden entstanden. Die Feuerwehrleute drehten das Absperrventil zu, so dass kein weiteres Wasser aus der beschädigten Armatur floss. Durch das schnelle Handeln der Feuerwehrleute, konnte ein größerer Wasserschaden verhindert werden. Pumpen brauchten nicht eingesetzt werden um das Wasser aufzunehmen. Lediglich ein paar Handtücher und Lappen reichten aus um das Wasser aufzusaugen. Um kurz nach zwölf Uhr war der nächtliche Feuerwehreinsatz beendet.

Heimwarnmelder hat ausgelöst und für einen Feuerwehreinsatz gesorgt

Am 06.05.2020 wurden die Ortsfeuerwehren Lauenstein und Salzhemmendorf um 17:08 Uhr zu einem Alarm in die Salzhemmendorfer Straße alarmiert. Ein Rauchmelder hat ausgelöst und daraufhin den Hausnotruf betätigt. Nach Eintreffen und Erkundung an der Einsatzstelle konnte keine Rauchentwicklung festgestellt werden. Nach einer Befragung der Bewohnerin und weiterer Erkundung konnte ein leichter Geruch von verbranntem Essen festgestellt werden. Allerdings war die Mahlzeit und der Kochvorgang schon eine Weile her, trotzdem hat der Rauchmelder seine Funktion erfüllt. Die Wohnung wurde über ein Küchenfenster gelüftet und anschließend der Bewohnerin übergeben. Bei solchen Einsätzen zeigt es sich mal wieder, wie wichtig es ist Rauchmelder in der Wohnung angebracht zu haben. Auch wenn es hier „nur“ angebranntes Essen war, kann ein Rauchmelder bei schlimmeren Rauchentwicklungen die Menschen vor giftigen Rauch warnen. Informationen über Rauchmelder und wo man diese anbringen soll finden Sie auf folgender Internetseite: www.rauchmelder-lebensretter.de

Fehlalarm für den Messwagen Lauenstein

Der Messtrupp Lauenstein wurde am 07.04.2020 um 09:32 Uhr zu einem Brand nach Kirchbrak (LK Holzminden) alarmiert. In einer Hauptschaltzentrale des Kesselhauses der ehemaligen Firma Amco hat es eine Rauchentwicklung gegeben. Daraufhin wurde die Feuerwehr alarmiert. Nach dem der  Energieversorger die Schaltzentrale stromlos geschaltet hat, konnte die Feuerwehr die Ursache für die Rauchentwicklung nachgehen. Nach der Erkundung hat ein Waschbär einen Kurzschluss ausgelöst. Der Messtrupp aus Lauenstein, so wie weitere Einsatzkräfte wurden versehentlich von der KRL alarmiert. Diese Panne konnte schnell behoben werden. So dass der Messtrupp Lauenstein den Einsatz nicht anfahren musste.

Schwerer Kletterunfall im Ith

Am Sonntag den 05.04.2020 wurde die Ortsfeuerwehr Lauenstein zu einer Tragehilfe für den Rettungsdienst zu der Hohensteinklipppe, auch bekannt als Philipsklippen gerufen. Ebenfalls mitalarmiert waren der Intensivtransporthubschrauber Chistoph Niedersachsen, die Polizei und die Schnell- Einsatzgruppe des DRK Marienau mit einem Geländegängigen Rettungswagen.
Als wir, zusammen mit dem Rettungsdienst an der Einsatzstelle angekommen waren, stellte sich heraus, das dort eine 34 jährige Frau aus Sachsen mehrere Meter in die Tiefe gestürzt war, vermutlich weil ein Sicherungsseil zu kurz war und aus dem Haltegeschirr des Kletterpartners gerutscht ist.
Nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst und den kurze Zeit später eingetroffenen Notarzt trugen wir die verletzte Frau die auf einem Rettungsbrett und einer Vakuummatratze fixiert war, über etwa 60 Meter teilweise sehr steiles und unwegsames Gelände zum Unimog des DRK Marienau.
Mit diesem wurde die Frau zum Helikopter gefahren und anschließend in die Medizinische Hochschule nach Hannover geflogen. Die Rettungsaktion zog sich über anderthalb Stunden hin.
Gegen 15.00 Uhr konnte Einsatzleiter Jörn Cyperski den Einsatz beenden.

Altpapiersammlung im April entfällt

Die Altpapiersammlung am 18.04.2020 findet auf Grund der Coronas Virus Situation nicht statt. Die Kreisabfallwirtschaft hat dies bekannt gegeben. Daher bitten wir Sie, das Altpapier weiter zu Hause aufzubewahren und zum nächsten Termin am 16.05.2020 wie gewohnt an die Straße zu stellen. Auf Grund der anzunehmenden Mehrarbeit, wird es im Mai etwas länger dauern bis das Altpapier im Ort eingesammelt ist. Wir bitten daher um Ihr Verständnis.

Bleiben Sie gesund!!!

Ofenbrand in Salzhemmendorf

Die Ortsfeuerwehr Lauenstein wurde am 30.03.2020 um 17:52 Uhr zu einem Wohnungsbrand nach Salzhemmendorf alarmiert. Dort soll ein Ofen gebrannt haben. Nach dem die Salzhemmendorfer Kameraden die Erkundung an der Einsatzstelle durchgeführt haben, wurde ein Schornsteinbrand festgestellt. Daraufhin konnten die alarmierten Einsatzkräfte aus Lauenstein, Hemmendorf, Oldendorf und die Drehleiter aus Hameln die Alarmfahrt abbrechen bzw. die Einsatzstelle wieder verlassen. Ihre Unterstützung war nicht mehr notwendig. Ein Schornsteinfeger hat den Schornstein gereinigt und ein Atemschutztrupp hat Brandgut aus dem Schornstein nach draußen gebracht.

Bleiben Sie zu Hause. Wir sind für Euch da!

In Zeiten der Coronavirus Situation haben auch Feuerwehrleute Einschnitte im täglichen Dienstgeschehen. Laut Dienstanweisung dürfen keine Ausbildungsdienste, Lehrgänge, Treffen aller Abteilungen (JF,KF,JSPZ, Altersabteilung, etc.) und sonstige Veranstaltungen stattfinden. Sonstige wichtige Dienste sollen auf ein Minimum reduziert werden. Damit die Einsatzbereitschaft erhalten bleibt, soll eine mögliche Verbreitung des Coronavirus innerhalb der Mitglieder vermieden werden. Die persönliche Schutzausrüstung der Feuerwehrkameraden wurde für diese Situation angepasst. Um die Verbreitung der Lungenkrankheit zu minimieren, sollen sich die Bürgerinnen und Bürger an die Anweisungen der Behörden halten. Damit schützen Sie sich und vor allem ältere und vorerkrankte Mitmenschen. 

Die 37 Mitglieder der Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Lauenstein bleiben trotzdem einsatzbereit und werden für die Bürgerinnen und Bürger im Notfall da sein.

Flugplatzfeuerwehr Besichtigung in Bückeburg

Am Samstag den 07.03.20 stand ein kleiner Ausflug der etwas besonderen Art auf dem Programm.

Organisiert durch unseren Kameraden Jörn Cyperski, der einen Kontakt zu einem Beamten der dortigen Feuerwehr hatte, machten wir uns mit 14 Kameraden gegen kurz nach 10:00 Uhr auf den Weg zum Heeresflugplatz Bückeburg um die dortige Feuerwache zu besichtigen. Dort angekommen wurden wir von dem Beamten in Empfang genommen und begrüßt.

Nach einer kurzen Einweisung führte er uns durch die Feuerwache. Dort verrichten 107 Beamte in 24 Stunden Schichten ihren Dienst. Die Feuerwache verfügt über eine eigene Leitstelle die rund um die Uhr besetzt ist. Dort können Notrufe in Empfang genommen und die Flugzeughanger überwacht werden, die alle über Brandmeldeanlagen verfügen.

Des Weiteren verfügt die Wache über alles was man im alltäglichen Leben benötigt. Schlafstuben, sowie Gemeinschaftsräume und eine eigene Küche wo die Beamten sich selbst verpflegen.

Eine Schlauch- und Atemschutzwerkstatt, sowie eine eigene Atemschutzstrecke und ein kleiner Fitnessbereich wo die Feuerwehrbeamten sich fit halten sind auch vorhanden.

Das absolute Highlight war für uns natürlich die Fahrzeughalle mit 14 Stellplätzen.

Dort stehen neben Einsatzleitwagen , Rüstwagen ,Tanklöschfahrzeug auch die großen Flugfeldlöschfahrzeuge unter anderem der Z 4 von Ziegler . Dieser verfügt über einen 6000l Wassertank, 600l Schaummittel , Co2 Lösch- und Pulverlöschanlage und verschiedene Gerätschafften die zur Brandbekämpfung benötigt werden .

Mit einem Gesamtgewicht von 33 Tonnen und 600PS schafft dieses Monstrum sagenhafte 140 km/h.

Von dieser Power konnten wir uns bei einer kleinen Spritztour über die Landebahn selbst überzeugen, die einen bleibenden Eindruck hinterließ. Natürlich durften wir auch die Löschvorrichtungen, die aus Dach- und Frontwasserwerfer bestanden ausprobieren. Dabei wurde versehentlich einige Kameradin etwas nass.

Zum Abschluss dieser rund 3 stündigen Tour spendierten die Beamten uns noch einen Kaffee.

Wir möchten uns hiermit natürlich bei den Beamten bedanken, die uns super Empfangen haben und sich die Zeit nahmen. Sie bescherten uns einen Vormittag, der uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Im Anschluss traten wir die Heimreise mit Boxenstopp bei einer Fastfoodkette an.