Tierrettung am Neujahrstag

Der erste Einsatz im neuen Jahr war am 01.01.2020 um 09:35 Uhr. Die Ortsfeuerwehren Lauenstein und Salzhemmendorf wurden zu einer Tierrettung in die Straße „Im Flecken“ in Lauenstein alarmiert. Ein Collie-Mix hatte sich vermutlich wegen Silvesterböller unter eine Freistehenden Badewanne versteckt, dabei ist der Hund namens Benny soweit unter die Wanne gekrochen, dass er irgendwann festsaß und sich nicht mehr aus eigener kraft befreien konnte. Am Abend waren Frauchen und Hund noch gemeinsam schlafen gegangen und Benny lag friedlich am Bett. In der Nacht muss sich der Hund so erschreckt haben, dass er im Badezimmer Schutz suchte. Als die Dame dann am Morgen nach längerem suchen, Benny unter der Wanne fand und sie ihn nicht befreien konnte, wählte sie den Notruf 112. Die Lauensteiner Feuerwehrleute schraubten kurzerhand die Halterungen der Badewanne ab, sodass sie diese ein Stück anheben konnten und Benny von Feuerwehrmann Dirk Bode befreit wurde. Sichtlich gerührt wurde der Collie-Mix, der augenscheinlich keine Verletzungen davon getragen hat, sofort von seinem Frauchen in Empfang genommen. Einsatzleiter Bernd Hoffmann konnte gegen 10:00 Uhr dann den Befehl zum Einrücken geben. (Bericht GFW Salzhemmendorf)

https://gf-salzhemmendorf.de/de/einsaetze/einsatz-detail/?tx_operations_list%5Boperation%5D=86&tx_operations_list%5Baction%5D=show&tx_operations_list%5Bcontroller%5D=Operation&cHash=cf6d5c4bedd007aa940641c084bc7f04

Amtshilfe für die Polizei auf dem ehemaligen Grundschulgelände

Die Ortsfeuerwehr Lauenstein wurde am 18.12.2019 um 17:52 Uhr zu einem Einsatz zum ehemaligen Grundschulgelände gerufen. Die Polizei benötigte die Hilfe der Lauensteiner Feuerwehrleute um bei Ermittlungen von vermutlichen Autoschiebern zu unterstützen. Auf dem Gelände standen mehrere vermutlich gestohlene Fahrzeuge. Die Feuerwehr baute Ihren Lichtmast auf dem Löschgruppenfahrzeug 10/6 auf und beleuchtete das Gelände weiträumig. Auch der neue Akkulichtmast der vom Förderverein vor kurzem angeschafft worden ist, kam zu seinem ersten Einsatz. Im späteren Verlauf wurden die Fahrzeuge abgeschleppt. Auch hierbei unterstützen die freiwilligen Feuerwehrleute. Um 20:13 Uhr konnten die Feuerwehrleute wieder einrücken.

Mehrere große Dieselflecken auf der Straße

Am 07.12.2019 gegen 11:29 Uhr wurden die Ortsfeuerwehren Lauenstein und Salzhemmendorf zu einer Ölspur alarmiert. Große Dieselflecken, die von Salzhemmendorf bis nach Lauenstein punktuell die Fahrbahn verunreinigten, mussten von den Kameraden unschädlich gemacht werden. Dieses geschah mit Hilfe von Bakterien, die auf die Dieselflecke gesprüht, und dadurch neutralisiert wurden. Während sich die Lauensteiner Feuerwehrleute in Lauenstein über die Straßen „Im Flecken“ und „Hemmendorfer-Straße“ in Richtung „Salzhemmendorfer-Straße“ vorarbeiteten, kamen ihnen die Salzhemmendorfer Kameraden über den „Lauensteiner-Weg“ entgegen. Gegen 13:00 Uhr konnten die Ortsfeuerwehren den Einsatz beenden und wieder in ihre Feuerwehrhäuser einrücken.

Großer Ölfleck in der Straße Im Winkel

Die Ortsfeuerwehr Lauenstein wurde am Samstag Morgen den 09.11.2019 um 9:24 Uhr in die Straße „Im Winkel“ alarmiert. Dort lief nach einem technischen Defekt an einem PKW, Diesel auf die Fahrbahn. Durch den Regen verteilte sich der Diesel schnell und wäre auch fast in einen Gulli geflossen. Die Feuerwehrleute sprühten auf einer Fläche von circa 10 Quadratmeter Bakterien auf den ausgelaufenen Dieselkraftstoff, die diesen unschädlich machte. Gegen 10:00 Uhr konnte der Einsatz abgeschlossen werden. Anschließend haben die Feuerwehrleute die Altpapiersammlung im Ort durchgeführt.

Verkehrsregelung nach Verkehrsunfall auf der L425

Die Ortsfeuerwehr Lauenstein wurde am Mittwoch den 06.11.2019 um 15:43 Uhr zu einem Verkehrsunfall in die Straße „Im Flecken“ alarmiert. Bei dem Verkehrsunfall sind ein PKW und ein LKW zusammengestoßen. Der PKW wurde so doll getroffen das er auf den Bürgersteig an eine Hauswand zum Stehen kam. Die verletzte Frau wurde durch eine Rettungswagenbesatzung aus Hemmendorf medizinisch versorgt. Zunächst ist man von auslaufenden Betriebsstoffen ausgegangen, welche die Feuerwehr aufnehmen sollte. Nach der Erkundung konnten aber keine gefährlichen Stoffe auf der Straße festgestellt worden. Nur Scheibenwischwasser ist auf Grund des Aufpralls ausgelaufen. Die Ortsfeuerwehr Lauenstein leitete, nach Rücksprache mit der Polizei, während der Unfallaufnahme den Verkehr auf die umliegenden Straßen um. Anschließend half die Feuerwehr dem Abschleppunternehmen und fegte Trümmerteile auf. Nach ca. einer Stunde konnte der Verkehr wieder freigegeben werden und die Einsatzkräfte ins Feuerwehrhaus einrücken.

Mitarbeiter bei Wartungsarbeiten verletzt

Die Ortsfeuerwehren Lauenstein und Salzhemmendorf wurden am 25.10.2019 um 23:52 Uhr zu einem Einsatz an die Biogasanlage Hemmendorfer Straße alarmiert. Hier soll bei Wartungsarbeiten Gas ausgetreten sein. An der Einsatzstelle angekommen, stellte sich heraus das ein Mitarbeiter beim kontrollieren eines Sensors das Bewusstsein verloren hat. Nach kurzer Zeit konnte er das Bewusstsein wiedererlangen und seinen Sohn kontaktieren. Dieser tätigte dann den Notruf. Nach dem die Feuerwehr in die Lage eingewiesen worden ist, hat sich ein Trupp mit einem atemluftunabhängigen Pressluftatmer ausgerüstet. Jörn und Alina retteten den verletzten Mann aus dem Gefahrenbereich und übergaben Ihn an die Rettungssanitäter aus Hemmendorf. Der Patient wurde unter Begleitung eines Notarztes in ein Krankenhaus gebracht. Da nicht ausgeschlossen werden konnte das weitere Gase austreten, wurden mehrere Messungen vom Messtrupp Lauenstein und dem zur Unterstützung alarmierten Messtrupp aus Flegessen, am Objekt durchgeführt. Anfangs hat man hat festgestellt das Methan ausgetreten ist. Nach einiger Zeit konnte aber Entwarnung gegeben werden. So dass die Einsatzkräfte die Einsatzstelle verlassen konnten.

Nächtliche Tragehilfe für den Rettungsdienst

Die Ortsfeuerwehr Lauenstein wurde am 20.10.2019 um 01:48 Uhr zu einer Tragehilfe in die Flachrotten alarmiert. Der Rettungsdienst und ein Notarztteam haben sich bereits um einen Patienten gekümmert und Ihn stabilisiert. Weil die Erdgeschosswohnung sehr eng war und neben den Patienten auch zwei Geräte und eine Infusion getragen werden musste, hat sich der Rettungsdienst die Unterstützung der Lauensteiner Feuerwehrleute geholt. Mit sechs Personen wurde der Patient und die Geräte schonend in den Rettungswagen getragen. Um 02:15 Uhr waren die Feuerwehrleute wieder am Standort und konnten zurück nach Hause ins Bett.

Wohnhausbrand im Burgweg

Am Mittwochabend den 04.09.2019 um 18:39 Uhr wurden die Feuerwehren Lauenstein und Salzhemmendorf zu einem gemeldeten Wohnungsbrand in den Burgweg in Lauenstein alarmiert. Der stellvertretende Gemeindebrandmeister Dirk Habenicht, der als einer der Ersten am Einsatzort ankam und die Einsatzleitung übernahm, erkannte schnell, dass weitere Kräfte erforderlich waren. Obwohl die Feuerwehr durch einen kurzen Anfahrtsweg sehr schnell vor Ort war, stand das Wohnhaus bereits im Vollbrand. Somit wurde aus einem gemeldeten Wohnungsbrand ein Wohnhausbrand. Sofort wurden der 1. und 2. Nachalarm ausgelöst. Feuerwehren aus Wallensen, Hemmendorf, Oldendorf sowie eine Drehleiter und ein Tanklöschfahrzeug der Hauptberuflichen Wachbereitschaft aus Hameln, ein Fachberater vom THW und drei Rettungswagen des Deutschen Roten Kreuz sowie der Brandabschnittsleiter-Ost steuerten den Brandort an. Es wurden mehrere Wasserentnahmestellen hergerichtet und eine lange Wegstrecke bis zum Mühlenbach gelegt. Eine weitere lange Wegstrecke wurde vom OKAL-Werksgelände über die Wallstraße zur Einsatzstelle verlegt. Zwei Trupps unter Atemschutz starteten den Erstangriff und gingen in das Gebäude, als diese jedoch mehrere Explosionen im Haus hörten, und eine Rauchgasdurchzündung bevor stand, wurde umgehend der Rückzug angeordnet. Später stellte sich heraus das es eine Kiste mit Feuerwerkskörpern war, die sich entzündet hatte. Es stellte sich im weiteren Verlauf heraus das der Mann Jäger ist und im Haus sich Schusswaffen und Munition befinden was für die Einsatzkräfte eine enorme Gefahr darstellte und somit nur noch ein Löschangriff von außen erfolgen konnte. Da durch die starke Rauchentwicklung überwiegend nur Trupps unter Atemschutz zur Brandbekämpfung eingesetzt werden konnten, wurde der in Kirchohsen, auf der Feuerwehrtechnischen Zentrale stationierte Atemschutz-Gerätewagen alarmiert die im laufe des Abends und in der Nacht insgesamt 52 Atemschutzflaschen ausgetauscht haben. Zusätzlich wurden noch die Ortsfeuerwehren Benstorf und Osterwald nach Lauenstein gerufen, um genügend Atemschutzgeräteträger an der Einsatzstelle zu haben. Auch die Ortsfeuerwehr Harderode wurden zu Absperrmaßnahmen alarmiert. Die Absperrung wurde im Bereich Haus Harderode in Fahrtrichtung Lauenstein errichtet. Nach etwa einer Stunde wurden in diesem Bereich durch die Straßenmeisterei Absperrbarken aufgestellt, sodass die Harderoder Kameraden ihren Einsatz beenden konnten (siehe gemeindefeuerwehr-coppenbruegge). Im Feuerwehrhaus Lauenstein wurden Bänke und Tische aufgebaut, damit die Einsatzkräfte sich für einen kurzen Augenblick ausruhen konnten. Am Abend wurde dann noch der Versorgungszug der Kreisfeuerwehr Hameln-Pyrmont alarmiert, die mit warm und Kaltgetränken die Einsatzkräfte versorgten. Zuvor hatte bereits die Lauensteiner Bevölkerung mobilgemacht und viele kamen mit Kaffe, Tee, Wasser und Süßigkeiten an die Einsatzstelle. Vielen Dank dafür!!! Da es zwischenzeitlich angefangen hat zu regnen und viele Einsatzkräfte durchnässt waren, war diese Aktion der Lauensteiner für viele eine Aufmunterung! Im weiteren Verlauf des Einsatzes kam heraus das der Bewohner des Hauses, der mittlerweile mit verdacht auf eine Rauchgasvergiftung vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht wurde, noch einen Hund besaß. Leider wurde der Hund nicht gefunden und gilt daher weiter als vermisst. Aller Wahrscheinlichkeit nach muss man aber leider davon ausgehen, dass, das Tier bei dem Brand ums Leben gekommen ist. Gegen 21:00 Uhr war das Feuer unter Kontrolle und gegen 0:00 Uhr konnten die meisten der 120 Feuerwehrkräfte die Einsatzstelle verlassen. Die Ortsfeuerwehr Lauenstein verblieb an der Einsatzstelle und stellte bis 07:00 Uhr am nächsten Morgen eine Brandwache. Danach wurden sie von den Salzhemmendorfer Kameraden abgelöst. Auch ein Rettungswagen des Roten Kreuz aus Marienau war für die Dauer des Einsatzes zum Schutz der Feuerwehrleute vor Ort. In der Nacht und auch am Vormittag noch mussten immer wieder kleinere Glutnester abgelöscht werden. Gegen 13:30 Uhr konnte die Einsatzstelle an die Polizei übergeben und der Einsatz für die Feuerwehr beendet werden. Die Polizei hat die Brandermittlung aufgenommen. Es entstand ein Sachschaden von über 200.000 Euro.

Ölspur auf der L425 Richtung Haus Harderode

Die Ortsfeuerwehren Lauenstein und Salzhemmendorf wurden am Dienstag den 27.08.2019 zu einer Ölspur auf die L425 von Lauenstein Richtung Haus Harderode alarmiert. Nach einer Erkundung konnte eine unbekannte Flüssigkeit in zwei Kurvenbereichen festgestellt werden. Durch die Flüssigkeit war die Fahrbahn teilweise rutschig. Es handelte sich um kein Öl, Diesel oder Benzin. Die Ortsfeuerwehr Lauenstein sicherte den Verkehr und wartete auf die dazu geholte Straßenmeisterei. Zwischenzeitlich konnte die FFw Salzhemmendorf abrücken, da kein weiteres Eingreifen ins Einsatzgeschehen notwendig war. Die unbekannte Flüssigkeit verdunstete nach einiger Zeit. Nach Rücksprache mit der Straßenmeisterei musste die Feuerwehr nicht weiter tätig werden. Nach ca. einer Stunde konnte die Straße wieder ohne Probleme frei gegeben werden und die Lauensteiner einrücken.

Feuermeldung durch Heimwarnmelder

Die Ortsfeuerwehrwehren Lauenstein und Salzhemmendorf und ein RTW aus Hemmendorf wurden am Mittwoch den 31.07.2019 um 11:29 Uhr zu einem ausgelöstem Heimwarnmelder alarmiert. Nach einer Erkundung und Befragung der Anwohner hat Einsatzleiter Hubert Brock festgestellt das es sich um einen Fehlalarm handelt. Dadurch konnte schnell Entwarnung gegeben werden. Der Heimwarnmelder in der Küche löste während des Kochvorganges vom Mittagessen aus. Die Feuerwehrleute konnten anschließend wieder zu Ihren Arbeitsstellen zurückkehren.