Höhenrettung in den Philips Klippen

Die Ortsfeuerwehr Lauenstein wurde zusammen mit der Ortsfeuerwehr Oldendorf und deren Höhenrettungstruppe am Samstag den 30.05.2020 um 14:38 Uhr zu einem Kletterunfall in die Philips Klippen alarmiert. Ein Kletterer ist aus mehreren Metern in die Tiefe gestürzt. Die Ortsfeuerwehren unterstützten den Rettungsdienst und halfen bei der Rettung des Patienten. Einige Feuerwehrleute haben den mit alarmierten Rettungshubschrauber einen Landeplatz zugewiesen und brachten dessen Notarzt zur Einsatzstelle. Während der Rettungsdienst und der Notarzt den Patienten medizinisch versorgten, bereiteten die Feuerwehrleute den Transport vor. Für die patientenorientierte Rettung wurde eine Vakuummatratze und eine Schleifkorbtrage verwendet. Weil das Gelände steil und unwegsam war, haben die Höhenretter die Schleifkorbtrage mit einem Seil gesichert. Der Patient wurde zunächst in einen geländegängigen Rettungswagen gebracht. Dieser brachte Ihn zum Rettungshubschrauber Christoph 4, welcher in der „Welle“ gelandet ist. Der Patient wurde im Anschluss in die MHH nach Hannover geflogen.

Das war bereits der zweite Kletterunfall in diesem Jahr. Vor einigen Wochen wurden bereits ähnliche Maßnahmen durchgeführt um eine Person zu retten.

Nächtlicher Wasserrohrbruch sorgt für Feuerwehreinsatz

Die Freiwillige Feuerwehr Lauenstein wurde am Samstag den 23.05.2020 um 23:28 Uhr zu einem Einsatz in die Straße „Im Flecken“ alarmiert. In einem Badezimmer ist es zu einem Defekt an einer Armatur gekommen. Dadurch ist ein Wasserschaden entstanden. Die Feuerwehrleute drehten das Absperrventil zu, so dass kein weiteres Wasser aus der beschädigten Armatur floss. Durch das schnelle Handeln der Feuerwehrleute, konnte ein größerer Wasserschaden verhindert werden. Pumpen brauchten nicht eingesetzt werden um das Wasser aufzunehmen. Lediglich ein paar Handtücher und Lappen reichten aus um das Wasser aufzusaugen. Um kurz nach zwölf Uhr war der nächtliche Feuerwehreinsatz beendet.

Heimwarnmelder hat ausgelöst und für einen Feuerwehreinsatz gesorgt

Am 06.05.2020 wurden die Ortsfeuerwehren Lauenstein und Salzhemmendorf um 17:08 Uhr zu einem Alarm in die Salzhemmendorfer Straße alarmiert. Ein Rauchmelder hat ausgelöst und daraufhin den Hausnotruf betätigt. Nach Eintreffen und Erkundung an der Einsatzstelle konnte keine Rauchentwicklung festgestellt werden. Nach einer Befragung der Bewohnerin und weiterer Erkundung konnte ein leichter Geruch von verbranntem Essen festgestellt werden. Allerdings war die Mahlzeit und der Kochvorgang schon eine Weile her, trotzdem hat der Rauchmelder seine Funktion erfüllt. Die Wohnung wurde über ein Küchenfenster gelüftet und anschließend der Bewohnerin übergeben. Bei solchen Einsätzen zeigt es sich mal wieder, wie wichtig es ist Rauchmelder in der Wohnung angebracht zu haben. Auch wenn es hier „nur“ angebranntes Essen war, kann ein Rauchmelder bei schlimmeren Rauchentwicklungen die Menschen vor giftigen Rauch warnen. Informationen über Rauchmelder und wo man diese anbringen soll finden Sie auf folgender Internetseite: www.rauchmelder-lebensretter.de

Fehlalarm für den Messwagen Lauenstein

Der Messtrupp Lauenstein wurde am 07.04.2020 um 09:32 Uhr zu einem Brand nach Kirchbrak (LK Holzminden) alarmiert. In einer Hauptschaltzentrale des Kesselhauses der ehemaligen Firma Amco hat es eine Rauchentwicklung gegeben. Daraufhin wurde die Feuerwehr alarmiert. Nach dem der  Energieversorger die Schaltzentrale stromlos geschaltet hat, konnte die Feuerwehr die Ursache für die Rauchentwicklung nachgehen. Nach der Erkundung hat ein Waschbär einen Kurzschluss ausgelöst. Der Messtrupp aus Lauenstein, so wie weitere Einsatzkräfte wurden versehentlich von der KRL alarmiert. Diese Panne konnte schnell behoben werden. So dass der Messtrupp Lauenstein den Einsatz nicht anfahren musste.

Schwerer Kletterunfall im Ith

Am Sonntag den 05.04.2020 wurde die Ortsfeuerwehr Lauenstein zu einer Tragehilfe für den Rettungsdienst zu der Hohensteinklipppe, auch bekannt als Philipsklippen gerufen. Ebenfalls mitalarmiert waren der Intensivtransporthubschrauber Chistoph Niedersachsen, die Polizei und die Schnell- Einsatzgruppe des DRK Marienau mit einem Geländegängigen Rettungswagen.
Als wir, zusammen mit dem Rettungsdienst an der Einsatzstelle angekommen waren, stellte sich heraus, das dort eine 34 jährige Frau aus Sachsen mehrere Meter in die Tiefe gestürzt war, vermutlich weil ein Sicherungsseil zu kurz war und aus dem Haltegeschirr des Kletterpartners gerutscht ist.
Nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst und den kurze Zeit später eingetroffenen Notarzt trugen wir die verletzte Frau die auf einem Rettungsbrett und einer Vakuummatratze fixiert war, über etwa 60 Meter teilweise sehr steiles und unwegsames Gelände zum Unimog des DRK Marienau.
Mit diesem wurde die Frau zum Helikopter gefahren und anschließend in die Medizinische Hochschule nach Hannover geflogen. Die Rettungsaktion zog sich über anderthalb Stunden hin.
Gegen 15.00 Uhr konnte Einsatzleiter Jörn Cyperski den Einsatz beenden.

Ofenbrand in Salzhemmendorf

Die Ortsfeuerwehr Lauenstein wurde am 30.03.2020 um 17:52 Uhr zu einem Wohnungsbrand nach Salzhemmendorf alarmiert. Dort soll ein Ofen gebrannt haben. Nach dem die Salzhemmendorfer Kameraden die Erkundung an der Einsatzstelle durchgeführt haben, wurde ein Schornsteinbrand festgestellt. Daraufhin konnten die alarmierten Einsatzkräfte aus Lauenstein, Hemmendorf, Oldendorf und die Drehleiter aus Hameln die Alarmfahrt abbrechen bzw. die Einsatzstelle wieder verlassen. Ihre Unterstützung war nicht mehr notwendig. Ein Schornsteinfeger hat den Schornstein gereinigt und ein Atemschutztrupp hat Brandgut aus dem Schornstein nach draußen gebracht.

Unwettereinsatz durch Sturmtief „Sabine“

Die Ortsfeuerwehr Lauenstein wurde am Montag den 10.02.2020 um 02:52 Uhr zu einem Unwettereinsatz alarmiert. Das Sturmtief „Sabine“ ist mit über 100 km/h über den Norden Deutschlands gefegt und hat im gesamten Landkreis Hameln-Pyrmont für Unwettereinsätze gesorgt. Die örtliche Einsatzleitung in Salzhemmendorf hat die Lauensteiner zu einer Baumbeseitigung in die Salzhemmendorfer Straße geschickt. Ein Baum hat eine Straßenseite zwischen dem alten NP-Markt und der Autowaschanlage versperrt. Nach dem die Straße an der Einsatzstelle  aus Sicherheitsgründen gesperrt wurde, haben sich die Feuerwehrleute um die Beseitigung des Baumes gekümmert. Nach einer halben Stunde waren die Arbeiten erledigt. Weitere Folgeeinsätze gab es nicht. So das die freiwilligen Feuerwehrleute nach Hause bzw. kurze Zeit später den Weg zu Ihrer Arbeitsstelle antreten konnten.

Tierrettung am Neujahrstag

Der erste Einsatz im neuen Jahr war am 01.01.2020 um 09:35 Uhr. Die Ortsfeuerwehren Lauenstein und Salzhemmendorf wurden zu einer Tierrettung in die Straße „Im Flecken“ in Lauenstein alarmiert. Ein Collie-Mix hatte sich vermutlich wegen Silvesterböller unter eine Freistehenden Badewanne versteckt, dabei ist der Hund namens Benny soweit unter die Wanne gekrochen, dass er irgendwann festsaß und sich nicht mehr aus eigener kraft befreien konnte. Am Abend waren Frauchen und Hund noch gemeinsam schlafen gegangen und Benny lag friedlich am Bett. In der Nacht muss sich der Hund so erschreckt haben, dass er im Badezimmer Schutz suchte. Als die Dame dann am Morgen nach längerem suchen, Benny unter der Wanne fand und sie ihn nicht befreien konnte, wählte sie den Notruf 112. Die Lauensteiner Feuerwehrleute schraubten kurzerhand die Halterungen der Badewanne ab, sodass sie diese ein Stück anheben konnten und Benny von Feuerwehrmann Dirk Bode befreit wurde. Sichtlich gerührt wurde der Collie-Mix, der augenscheinlich keine Verletzungen davon getragen hat, sofort von seinem Frauchen in Empfang genommen. Einsatzleiter Bernd Hoffmann konnte gegen 10:00 Uhr dann den Befehl zum Einrücken geben. (Bericht GFW Salzhemmendorf)

https://gf-salzhemmendorf.de/de/einsaetze/einsatz-detail/?tx_operations_list%5Boperation%5D=86&tx_operations_list%5Baction%5D=show&tx_operations_list%5Bcontroller%5D=Operation&cHash=cf6d5c4bedd007aa940641c084bc7f04

Amtshilfe für die Polizei auf dem ehemaligen Grundschulgelände

Die Ortsfeuerwehr Lauenstein wurde am 18.12.2019 um 17:52 Uhr zu einem Einsatz zum ehemaligen Grundschulgelände gerufen. Die Polizei benötigte die Hilfe der Lauensteiner Feuerwehrleute um bei Ermittlungen von vermutlichen Autoschiebern zu unterstützen. Auf dem Gelände standen mehrere vermutlich gestohlene Fahrzeuge. Die Feuerwehr baute Ihren Lichtmast auf dem Löschgruppenfahrzeug 10/6 auf und beleuchtete das Gelände weiträumig. Auch der neue Akkulichtmast der vom Förderverein vor kurzem angeschafft worden ist, kam zu seinem ersten Einsatz. Im späteren Verlauf wurden die Fahrzeuge abgeschleppt. Auch hierbei unterstützen die freiwilligen Feuerwehrleute. Um 20:13 Uhr konnten die Feuerwehrleute wieder einrücken.

Mehrere große Dieselflecken auf der Straße

Am 07.12.2019 gegen 11:29 Uhr wurden die Ortsfeuerwehren Lauenstein und Salzhemmendorf zu einer Ölspur alarmiert. Große Dieselflecken, die von Salzhemmendorf bis nach Lauenstein punktuell die Fahrbahn verunreinigten, mussten von den Kameraden unschädlich gemacht werden. Dieses geschah mit Hilfe von Bakterien, die auf die Dieselflecke gesprüht, und dadurch neutralisiert wurden. Während sich die Lauensteiner Feuerwehrleute in Lauenstein über die Straßen „Im Flecken“ und „Hemmendorfer-Straße“ in Richtung „Salzhemmendorfer-Straße“ vorarbeiteten, kamen ihnen die Salzhemmendorfer Kameraden über den „Lauensteiner-Weg“ entgegen. Gegen 13:00 Uhr konnten die Ortsfeuerwehren den Einsatz beenden und wieder in ihre Feuerwehrhäuser einrücken.