Angebranntes Essen am Neujahrstag

Die Ortsfeuerwehren Salzhemmendorf, Hemmendorf, Oldendorf und Lauenstein, so wie die DLK aus Hameln und ein Rettungswagen wurden am Neujahrstag den 01.01.2021 um 14:00 Uhr zu einem gemeldeten Wohnungsbrand nach Salzhemmendorf alarmiert. Ein Rauchmelder und leicht zusehender Rauch wurden gemeldet. Als die ersten Einsatzkräfte an der Einsatzstelle eingetroffen sind und eine Erkundung durchgeführt haben, konnte „Entwarnung“ gegeben werden. Zum Glück war es „nur“ angebranntes Essen, welches zur Rauchbildung und den ausgelösten Rauchmelder geführt hat. Die Salzhemmendorfer Kameraden haben die Wohnung belüftet und mit einer Wärmenbildkamera kontrolliert. Der Lauensteiner Atemschutztrupp, welcher sich bereits auf der Anfahrt zur Einsatzstelle ausgerüstet hat, konnte sich wieder abrüsten. Weitere Einsatzmaßnahmen waren für die Lauensteiner nicht notwendig. Somit konnten die Lauensteiner Einsatzkräfte die Einsatzstelle schnell verlassen und sich einsatzbereit melden.

Erneuter Einsatz wegen einer Öspur

Aufmerksame Mitbürger haben am Dienstag den 22.12.2020 eine Ölspur in der Wallstraße gemeldet. Daraufhin wurde um 16:36 Uhr die Ortsfeuerwehr Lauenstein alarmiert. Die, auf Grund der Tageszeit, mit alarmierte Feuerwehr Salzhemmendorf brauchte die Einsatzstelle in Lauenstein nicht anfahren. Aufgrund der anhaltenden Regenfälle drohte Öl in einen Gully zu laufen. Die Feuerwehrleute konnten das Öl mit einem biologischen Wirkstoff vor dem eindringen in den Gully beseitigen. Nach einer halben Stunde war der Einsatz beendet.

Tragehilfe in der Ithstraße

Nach dem die Freiwilligen Feuerwehrleute am 3. Advent, Sonntag den 13.12.2020, nach Ihrem vorherigen Einsatz Ihr Fahrzeug wieder einsatzbereit machten, piepten die Meldeempfänger der Feuerwehrleute erneut. Dieses mal mussten die Einsatzkräfte um 15:27 Uhr zu einer Tragehilfe. Der Rettungsdienst hat die Feuerwehr zur Unterstützung angefordert. Da es sich um einen vermutlichen Covid-19 Patienten handelte, haben sich 5 Kameraden mit Vollschutzanzügen, Schutzbrille und Handschuhen ausgerüstet um eine mögliche Infektionsverschleppung zu vermeiden und sich selbst zu schützen. Nach dem der Patient in den Rettungswagen getragen wurde, zogen sich die Kameraden wieder um und entsorgten die kontaminierte Schutzkleidung. Im Anschluss mussten sämtliche Geräte und Feuerwehrfahrzeuge gereinigt und desinfiziert werden. Nach dem die Fahrzeuge wieder einsatzbereit waren, konnten die Feuerwehrleute pünktlich zum Abendessen zu Ihren Familien zurückkehren.

Ölspur in Lauenstein

Nach dem die Ortsfeuerwehr Lauenstein bereits am 1. Advent im Einsatz war, wurden die Feuerwehrleute heute am 3. Advent, Sonntag den 13.12.2020, um 12:55 Uhr zu einer Ölspur in den Grundweg alarmiert. Nach der weiteren Erkundung im Ortsgebiet hat sich herausgestellt das die Dieselspur von Spiegelberg über die Rudorffstraße, Wellerweg, Grundweg, Vogelsang bis zum Naturfreundehaus erstreckt. Im weiteren Einsatzverlauf konnte man über den Funkverkehr feststellen das die Kameraden der Ortsfeuerwehr Coppenbrügge ebenfalls zu einer Ölspur im Einsatz waren. Es handelte sich um die selber Ölspur. Ein Fahrzeugführer hat nach dem Tanken Diesel verloren. Die Feuerwehrleute beseitigten die Dieselspuren in Ihrem Ortsgebiet mit einem biologischen Entölungskonzentrat. Die Straßenmeisterei vom Landkreis Hameln-Pyrmont hat Dieselspuren auf der Bundes- und Landesstraße entfernt. Der Verursacher konnte durch die Polizei ermittelt werden.

Türöffnung im Rennenberg

Am Abend des 1. Advent, Sonntag den 29.11.2020, wurde die Ortsfeuerwehr Lauenstein gemeinsam mit dem Rettungsdienst aus Hemmendorf um 19:14 Uhr zu einer Türöffnung in den Rennenberg alarmiert. Hier soll sich eine hilflose Person in der Wohnung befinden. An der Einsatzstelle angekommen wurde sofort eine Erkundung für eine mögliches Eindringen in die Wohnung durchgeführt. Hierbei konnte durch ein offen stehendes Fenster Kontakt mit der hilflosen Person aufgenommen werden. Kurze Zeit später traf der ebenfalls kontaktierte Pflegedienst an der Einsatzstelle an. Dieser hatte einen Schlüssel zur Wohnung. Somit konnte eine gewaltsame Öffnung vermieden werden. Der Rettungsdienst behandelte die vermutlich gestürzte Person. Im Anschluss halfen die Feuerwehrkameraden dabei den Patienten in den Rettungsdienst zu tragen.

Gefahrguteinsatz in Salzhemmendorf

Am Sonntagabend gegen 18:10 Uhr wurden die Ortsfeuerwehren Salzhemmendorf und Oldendorf zu einem Gefahrguteinsatz in die Grabenstraße alarmiert. Dort hatte eine Person an seinem Grundstück reinigungsarbeiten durchgeführt und entdeckte auf dem Nachbargrundstück ein Fass, das mit einem Gefahrgutaufkleber versehen war. Da aus dem Fass eine Flüssigkeit austrat und das dazugehörige Wohnhaus unbewohnt war, rief der Mann die Feuerwehr. Neben den beiden Ortsfeuerwehren sind auch ein Rettungswagen des Deutschen Roten Kreuz, der ABC-Zug aus Marienau, die Messwagen aus Lauenstein und Flegessen und der Umweltzug aus Kirchohsen nach Salzhemmendorf geeilt. Ein Trupp unter schwerem Atemschutz erkundete die Lage. Nachdem feststand, dass es sich um ein Gemisch aus Regenwasser mit Ölrückständen in dem Fass handelte, wurde dieses schließlich durch den Atemschutztrupp geborgen. Der Umweltzug aus Kirchohsen konnte noch während der Anfahrt ihren Einsatz abbrechen und zu ihrem Standort zurückkehren.

Gegen 19:12 Uhr konnte dann auch der Einsatz beendet werden.

Text: Gemeindefeuerwehr Salzhemmendorf

Der Messtrupp Lauenstein unterstütze die Salzhemmendorfer Kameraden mit einem EX-Warngerät und stand dem Einsatzleiter beratend zur Stelle.

Türöffnung ohne weitere Erkenntnis

Die Ortsfeuerwehr Lauenstein und der Rettungsdienst aus Hemmendorf wurden am Montag den 07.09.2020 um 16:43 Uhr zu einer Türöffnung in den Rennenberg alarmiert. Der Grund für die Alarmierung war der Hausnotruf des Bewohners. Bei Ankunft der Einsatzkräfte konnte die Tür durch eine Bekannte gewaltfrei geöffnet werden. Der Rettungsdienst durchsuchte die Wohnung. Der Anwohner war nicht anwesend. Ein weiteres Eingreifen der Einsatzkräfte war nicht nötig. Daraufhin konnten die Einsatzkräfte den Einsatz um 17:00 Uhr beenden und wieder einrücken.

Personensuche in Salzhemmendorf und Umgebung

Seit Samstagabend, den 29.08.2020, suchte die Feuerwehr nach einem an Demenz erkrankten Mann, den eine Salzhemmendorfer Pflegeeinrichtung vermisst gemeldet hat. Nachdem die Einsatzkräfte in der Nacht, aufgrund der Dunkelheit, auf ein Minimum reduziert wurde, heulten am Morgen gegen 06:30 Uhr in vielen Orten der Gemeinde die Sirenen und piepten auf den Nachttischen die Meldeempfänger der Freiwilligen. Nach und nach trafen die Feuerwehren aus Oldendorf, Hemmendorf, Lauenstein, Salzhemmendorf, Levedagsen, Ockensen und Wallensen am Feuerwehrhaus in Salzhemmendorf ein, wo sie von der Einsatzleitung ihrem Suchgebiet zugewiesen wurden. Mit weit über einhundert Feuerwehrkräften wurde erneut nach dem Vermissten gesucht. Drohnen, ein Kradmelder des ABC-Zuges und ein Polizeihubschrauber unterstützen die Kameraden. Die SEG Marienau stand mit einem Rettungswagen einsatzbereit am Feuerwehrhaus Salzhemmendorf und die Versorgungsgruppe der Kreisfeuerwehr Hameln-Pyrmont sorgte für die Verpflegung der Einsatzkräfte. Drei Hundestaffeln der Johanniter und der Polizei Northeim trafen ebenfalls in Salzhemmendorf ein, doch kamen sie nicht mehr zum Einsatz. Alle Hoffnung das die Suche ein glückliches Ende nehmen würde, zerschlugen sich am Vormittag, als Feuerwehrleute den vermissten Mann entdeckten. Leider kam für ihn jede Hilfe zu spät. Gegen 10:30 Uhr konnte daraufhin die Suche eingestellt werden. Trotz des traurigen ausgangs des Einsatzes sprach Einsatzleiter Thomas Hölscher den Einsatzkräften gegenüber seine Hochachtung aus. Auch die Zusammenarbeit mit allen hat völlig reibungslos funktioniert.

Im nahmen aller Feuerwehrangehörigen, sprechen wir der Familie des Verstorbenen unser tiefes Mitgefühl aus und wünschen ihnen viel Kraft.

Bericht: Gemeindefeuerwehr Salzhemmendorf

https://gf-salzhemmendorf.de/de/einsaetze/einsatz-detail/?tx_operations_list%5Boperation%5D=129&tx_operations_list%5Baction%5D=show&tx_operations_list%5Bcontroller%5D=Operation&cHash=fb4218e6f5f4b437dba991d1bda33146

Unklare Rauchentwicklung an der Biogasanlage L425

Die Feuerwehren Lauenstein und Salzhemmendorf wurden am Montagabend um 21:48 Uhr zu einer unklaren Feuermeldung an der Biogasanlage Hemmendorfer Straße L425 alarmiert. Bei solch einer Einsatzmeldung springen die „Alarmglocken“ selbst bei erfahrenen Feuerwehrleute sofort an. Atemschutztrupps rüsteten sich bereits während der Anfahrt aus. Ein Gasaustritt konnte seitens der Leitstelle vom Anrufer vorerst nicht bestätigt werden. Das erst eintreffende Löschgruppenfahrzeug 10/6 der Lauensteiner Feuerwehr sperrte die Zufahrt zur Biogasanlage ab. Einsatzleiter Bernd Hoffmann begann als erster Gruppenführer vor Ort mit der Erkundung bzw. Befragung des Betreibers. Zwischenzeitlich hat sich ein Atemschutztrupp des Strahlenspür- und Messtrupps mit einem EX-Warnmelder und einem weiteren Messgerät ausgerüstet. Da ein unkontrollierter Gasaustritt nie ganz ausgeschlossen werden kann, ist diese Maßnahme aus Sicherheitsgründen seitens der Feuerwehr notwendig. Bei der Befragung des Betreibers konnte jedoch schnell Entwarnung gegeben werden. Auf Grund einer Überproduktion von Biogas ist das Sicherheitssystem der Anlage angesprungen. Das überschüssige Gas wird über eine Notfackel kontrolliert abgebrannt. Zusätzlich entstand aus der Anlage Wasserdampf. Diese Kombination führte den Anrufer wohl zu dem Entschluss, dass es an der Biogasanlage brennen könnte. Nach dem der Bereich trotzdem von der Feuerwehr kontrolliert wurde, konnte der Einsatzleiter Entwarnung geben. Die eingesetzten Kräfte fuhren daraufhin wieder an Ihre Standorte.

Heimwarnmelder piept im Mehrfamilienhaus

Die Ortsfeuerwehren Lauenstein und Salzhemmendorf wurden am Mittwochabend, den 24.06.2020 um ca. 21:00 Uhr, zu einem Einsatz in die Straße „Im kleinen Kampe“ alarmiert. Hier hat ein Rauchmelder in einer Wohnung gepiept. In der Alarmmeldung stand, das durch den Anrufer kein Rauch zu sehen ist. An der Einsatzstelle angekommen wurde eine Erkundung durchgeführt. Über eine Steckleiter machte man einen Blick durch die Fenster im 1. Obergeschoss in die Wohnung. Eine Rauchentwicklung oder ein Feuerschein konnte nicht erkannt werden. Die Befragung der anderen Bewohner im Mehrfamilienhaus ergab das der Rauchmelder schon einige Zeit gepiept hat und die Wohnung schon lange nicht mehr bewohnt ist. Trotzdem muss man sich Zutritt zu der vermutlichen Brandwohnung verschaffen. Da ein Wohnungsschlüssel nicht auffindbar war, wurde über die Leitstelle Kontakt zum Vermieter hergestellt. Eine gewaltsame Türöffnung kam auf Grund der Verhältnismäßigkeit nicht in Frage. Der Vermieter machte sich auf den Weg von Hameln nach Lauenstein. Nach Rücksprache mit der Polizei blieb Sie bis zum Eintreffen des Vermieters vor Ort. Die Feuerwehr konnte daraufhin die Einsatzstelle verlassen und übergab Sie der Polizei. Der Rauchmelder hat vermutlich wegen einer leeren Batterie auf sich Aufmerksam gemacht.