Nachbarn machten sich Sorgen

Am Samstag den 11.05.2019 um 09:42 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Lauenstein zu einer Türöffnung alarmiert. Der Rettungsdienst aus Hemmendorf war bereits vor Ort und konnten sich keinen Zugang ins Wohnhaus verschaffen. Die Lage war akut, weil die Personen schon mehrere Tage nicht mehr außer Haus gesehen wurde. Eine Reise oder Urlaub konnte ausgeschlossen werden. Daraufhin machten sich die Nachbarn sorgen und alarmierten die Polizei, den Rettungsdienst und die Feuerwehr. Nach einer Erkundung am Einsatzort und auf Grund der akuten Lage befahl Einsatzleiter Jens Brock sich einen Zugang zu verschaffen. Zwei Kameraden haben sich ohne einen Schaden zu verursachen einen Zugang verschafft und gingen mit einem Rettungssanitäter in die Wohnung. Aus Sicherheitsgründen hat der vorgehende Trupp einen CO-Melder vom GW-Mess dabei gehabt. Dieser Schlug aber keinen Alarm. Der Trupp konnte anschließend die Haustür von Innen öffnen, so dass der zweite Rettungssanitäter seinem Kollegen bei der Versorgung der Patientin helfen konnte. Nach dem der Zugang wieder verschlossen worden ist und die Patientin in den Rettungswagen transportiert wurde, wurde die Einsatzstelle der Polizei übergeben.

Kreisbereitschaftsübung im Landkreis Holzminden

Der 3. Zug der Kreisfeuerwehrbereitschaft-Ost des Landkreises Hameln-Pyrmont hat am Freitag den 10.05.2019 an einer Übung im Landkreis Holzminden teilgenommen. Nach dem sich die Kameraden vom 3. Zug, bestehend aus den Ortsfeuerwehren Salzhemmendorf, Hemmendorf, Oldendorf, Lauenstein und Thüste, an Ihrem Sammelpunkt in Hemmendorf um 16:45 Uhr getroffen haben, fuhren sie in Kolonne nach Kirchohsen. Dort hat sich die Kreisfeuerwehrbereitschaft getroffen. Nach dem sich die Führungsgruppe, die 4 Zugführer und dessen Stellvertreter gesammelt haben, um einige organisatorische Dinge zu besprechen, kam die Anforderung der KFB-Ost um kurz vor 18:00 Uhr aus dem Landkreis Holzminden. Im Bereich eines Guts bei Bevern stehen mehrere Scheunen und Lagerhallen in Brand, mehrere Personen werden vermisst. Während der Bereitschaftsführer den Einsatzort direkt anfuhr, sammelte sich der Rest der Bereitschaft in Negenborn an der Bundesstraße. Anschließend sind die Führungsgruppe und die Führungsfahrzeuge der Züge zum Einsatzort gefahren und wurden dort vom Bereitschaftsführer in die Lage eingewiesen und haben die jeweiligen Einsatzaufträge erhalten. Der 3. Zug sollte eine Wasserförderung über lange Wegstrecke aufbauen. Bevor der Zug an die Einsatzstelle geholt wurde, verschafften sich der Zugführer Jens Brock und sein Stellvertreter Sascha Jürgens vorher einen Überblick an der Wasserentnahmestelle. Hier zu diente die Weser. Zum Aufbau der Wasserentnahmestelle hat der Zugführer die Ortsfeuerwehr Hemmendorf eingesetzt. Unterstützt wurden Sie von der Besatzung des GW-Logistik. Während sie die Wasserentnahme aufgebaut haben, hat der Schlauchwagen der Ortsfeuerwehr Oldendorf zwei parallel laufende Schlauchleitungen verlegt. Die Ortsfeuerwehr Thüste hat ca. 350m von der Wasserentnahmestelle entfernt eine Verstärkerpumpe aufgebaut und die Verkehrsregelung an einer Kreisstraße durchgeführt. Die Lauensteiner Kameraden haben an einer unsicheren Stelle eine Schlauchaufsicht durchgeführt. Für die lange Wegstrecke wurden 52 B-Schläuche auf einer Strecke von ca. 520m verlegt. Dafür haben die Kameraden des 3. Zuges ca. 15min. gebraucht. Nach dem die Wasserübergabe an den 2. Zug der KFB-Ost vollzogen war, wurden die Kameraden aus Lauenstein und Thüste dem 2. Zug unterstellt. Sie halfen bei der Brandbekämpfung mit 2 C-Rohren und stellten 2 Sicherheitstrupps unter PA für die Menschenrettung bereit. Nach Übungsende wurden alle Gerätschaften wieder auf die Einsatzfahrzeuge verlastet. Anschließend fuhr die Bereitschaft zur FTZ Holzminden. Die Verantwortlichen haben dann ein paar lobende Worte an die Einsatzkräfte gehalten. Danach gab es mit Chili con Carne eine leckere Stärkung, bevor sich die Kameraden wieder auf den Heimweg Ihrer Standorte machen.

Zugübung auf der Biogasanlage EWS in Lauenstein

Der 3. Zug der Kreisfeuerwehrbereitschaft-Ost hat am 03.05.2019 auf dem Gelände der Biogasanlage EWS Lauenstein geübt. Zusätzlich wurde auch die Ortsfeuerwehr Salzhemmendorf und der Messwagen aus Lauenstein in die Übung mit eingebunden.

Bei dem Übungsszenario ging es darum, eine Lagerhalle, die durch eine defekte Trocknungsanlage für Bioabfälle in Brand geraten war zu löschen. Ein Mitarbeiter wurde in der Lagerhalle vermisst, zudem befand sich noch konzentrierte Schwefelsäure in der Halle, die für den Trocknungsprozess benötigt wird. Weitere Gefahren waren Unteranderem eine Photovoltaikanlage auf dem Hallendach und Strohballen, die im inneren der Halle lagerten. Durch die angenommene windige und trockene Wetterlage ist durch Funkenflug noch zusätzlich ein Vegetationsbrand entstanden. Eine weitere Person, die sich vor dem Brand auf ein Silomaislager in Sicherheit bringen wollte, wurde verschüttet. Da es keine Wasserversorgung auf dem Gelände gab, musste zusätzlich eine Wasserversorgung aus dem Mühlenbach hergerichtet und über eine lange Wegestrecke zur Biogasanlage transportiert werden.

Nachdem alle Aufgaben abgearbeitet wurden und die Übung beendet werden konnte, sammelten sich die Kameraden zur Abschlussbesprechung auf den Gutshof-Spiegelberg. Zugführer Hubert Brock,der auch die Übung ausgearbeitet hat,gab sich sehr zufrieden mit der Leistung der Einsatzkräfte und der Zusammenarbeit. Die Altersabteilung der Feuerwehr Lauenstein versorgten die Einsatzkräfte anschließend mit deftigem vom Grill.   

Angenommener Dachstuhlbrand bestätigt sich nicht

Der Stützpunkt Salzhemmendorf, darunter die Ortsfeuerwehren Salzhemmendorf, Lauenstein und Hemmendorf, wurden am Mittwoch den 01.05.2019 um 23:34 Uhr zu einem Dachstuhlbrand nach Hemmendorf alarmiert. Zusätzlich machten sich die Drehleiter und eine Tanklöschfahrzeug aus Hameln und ein weiteres Tanklöschfahrzeug der Ortsfeuerwehr Oldendorf zu auf den Weg nach Hemmendorf. Nach einer ersten Erkundung am Einsatzort konnten die Tanklöschfahrzeuge und die Drehleiter Ihre Anfahrt abbrechen. Durch die Witterung wurde Rauch aus einem Kamin in die Wohnung gedrückt. So das der Verdacht eines Dachstuhlbrandes bestand. Die Ortsfeuerwehren Salzhemmendorf und Lauenstein konnten dadurch die Einsatzstelle zeitnah verlassen. Während die FF Hemmendorf die Einsatzstelle mit einer Wärmebildkamera kontrollierte.

PKW Brand auf der L425

Mit dem Alarmstichwort „Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person, Fahrzeug brennt“ wurden am Morgen des 26.04.2019 um 5:55 Uhr die Feuerwehren Lauenstein und Salzhemmendorf auf die L425 zwischen Hemmendorf und Lauenstein alarmiert. Vorort stellte sich heraus das ein PKW frontal gegen einen Baum geprallt ist und das Fahrzeug bereits im Vollbrand stand. Glücklicherweise konnte die allein im Fahrzeug befindliche Person noch aus eigener kraft das Wrack verlassen und wurde im Rettungswagen der Hemmendorfer Wache medizinisch behandelt und anschließend in Begleitung des Notarztes ins Krankenhaus gefahren. Die Rettungsgasse zum Einsatzort war gut aufgestellt, so dass die Einsatzkräfte die Einsatzstelle schnell erreichen konnten. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr löschten den Fahrzeugbrand und machten ausgelaufene Betriebsstoffe unschädlich. Die Ortsfeuerwehr Lauenstein und der KdoW der Orstfeuerwehr Salzhemmendorf verblieben noch an der Einsatzstelle, bis das verunfallte Fahrzeug von einem Abschleppunternehmen geborgen wurde. Zusätzlich wurde die Straße durch eine Fachfirma gereinigt.  Die L425 blieb während des Einsatzes vom Friedhof Lauenstein bis Ortseingang Hemmendorf gesperrt.

Vordach von Garage abgerissen

Am Abend des 09.03.2019 um 19:41 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Lauenstein zu einem Sturmschaden in den Dahlienweg alarmiert. Ein etwas größeres Vordach einer Garage ist durch den Sturm  abgerissen worden und stürzte zu Boden, dabei blockierte es auch den Gehweg. Verletzt wurde niemand. Feuerwehrleute trugen das schwere Dach in den Vorgarten des Geschädigten und beseitigten anschließend noch Trümmerteile, die auf der Straße lagen. Kurz darauf konnte Einsatzleiter Jens Brock die Einsatzstelle dem Eigentümer übergeben und den Befehl zum Abrücken geben. Während des Einsatzes war der obere Teil des Dahlienweges gesperrt.

Ast droht auf Haus zu stürzen

Am Mittag des 04.03.2019 wurde die Ortsfeuerwehr Lauenstein zu einer Baumbeseitigung in den Knickbrink in Lauenstein alarmiert. Ein großer Ast brach von einem Baum ab und drohte auf ein Hausdach zu stürzen. Dieser Ast wurde wahrscheinlich auf Grund der stürmischen Winde der vergangenen Tage in Mitleidenschaft gezogen und war daher eine leichte Beute für eine weitere Windböe. Glücklicherweise verfing sich der Ast jedoch in einen anderen Baum, der ihn von dem Sturz auf das Wohnhaus abhielt. Da das Sturmtief „Bennet“ mächtig Wind machte, war es zu gefährlich Kameraden in die nähe der Bäume zu schicken, auch der Einsatz einer Drehleiter war aufgrund der engen Platzverhältnisse nicht möglich. Einsatzleiter Hubert Brock und der stellvertretende Gemeindebrandmeister Dirk Habenicht kontaktierten kurzerhand das Forstunternehmen Mietke aus Salzhemmendorf, die auch kurze zeit später an der Einsatzstelle eintrafen. Mit dem Greifer seiner Forstmaschine zog Ernst-August Mietke den großen Ast zu Boden. Die Lauensteiner Kameraden sägten anschließend noch den Ast klein und übergaben die Einsatzstelle an den Hauseigentümer.

Kleiner Flächenbrand am Ithturm

Die Feuerwehren Lauenstein und Salzhemmendorf wurden am Mittwoch 27.02.2019 um 13:54 Uhr zu einem Flächenbrand an den Ithturm alarmiert. Zwei Wanderer, die zufällig an dem Turm vorbei kamen, entdeckten das Feuer und wählten sofort den Notruf 112.
Die Lauensteiner Kameraden fuhren die Einsatzstelle mit ihrem wasserführenden Fahrzeug an und löschten die ca.10m² große Brandfläche, dabei wurden auch ein Sack mit Grillkohle, Spiritus und ein Grill gefunden.
Aufgrund der engen Waldwege blieb die Ortsfeuerwehr Salzhemmendorf unterhalb des Ithturmes in Bereitstellung. Gegen 14:40 Uhr konnten die Einsatzkräfte wieder zu ihren Standorten zurückkehren.

Gestürzter Kletterer in den Klippen

Am Montag den 25.02.2019 um 13:42 Uhr wurden auf Anforderung des Rettungsdienstes die Feuerwehr Lauenstein und die Höhenretter aus Oldendorf zu den sogenannten „Philips-Klippen“ nahe Lauenstein alarmiert.
Zwei junge Männer aus Pennsylvania (USA), die für 12 Monate als Austauschstudenten in Hildesheim leben, wollten an den Felsen klettern,bevor es aber dazu kam, stolperte einer der beiden Männer unterhalb des Felsens und fiel mit dem Rücken auf einen spitzen Stein. Da der Notarzt aus Bad Pyrmont Verletzungen an der Wirbelsäule nicht ausschließen konnte, musste der Patient so schonend wie möglich aus dem Steilhang zum Rettungswagen transportiert werden. Mit vereinten Kräften gelang es den Kameraden aus Oldendorf und Lauenstein den Verletzten mit einer Schleifkorbtrage den steilen Abhang hinunter und in den Rettungswagen zu tragen. Da sich der Einsatzort im Gelände befand wurde zusätzlich ein Rettungswagen mit geländefähigem Fahrwerk alarmiert.
Der junge Mann wurde in Begleitung des Notarztes zur weiteren Behandlung in eine Hildesheimer-Klinik gefahren.
Gegen 15:30 Uhr konnte die Einsatzkräfte einrücken.

Unterstützung für den Rettungsdienst

Die Ortsfeuerwehr Lauenstein wurde am 01.02.2019 um 21:30 Uhr zu einer Tragehilfe in die Ostlandstraße alarmiert. Zuvor hatten die Freiwilligen Feuerwehrleute den jährlichen UVV und Atemschutz Dienst gehabt. Anschließend haben einige Kameradinnen und Kameraden Mettbrötchen auf Ihre Beförderungen und Ehrungen ausgegeben. Deswegen waren viele Feuerwehrleute bei der Alarmierung im Feuerwehrhaus und konnten sehr früh ausrücken. Am Einsatzort angekommen, haben die Freiwilligen Helfer den Rettungsdienst aus Hemmendorf unterstützt. Eine Person musste über einen engen Treppenraum in den Rettungswagen getragen werden. Mit viel Muskelkraft hat man die Aufgabe gemeistert. Anschließend wurde die Person in ein Krankenhaus gebracht und die Ortsfeuerwehr Lauenstein konnte um 22:00 Uhr einrücken.