Umwelteinsatz in Lauenstein wegen Servoöl

Am Donnerstag, den 30.03.2023, wurden die Feuerwehren Lauenstein und Salzhemmendorf zu einer Ölspur alarmiert. Mehrere Straßen im Ortsgebiet von Lauenstein waren von der Verunreinigung betroffen. Feuerwehrleute bekämpften den Ölfilm, der außergewöhnlich rutschig war, mit einer Bakterienmischung. Die Spur führte die Einsatzkräfte schließlich zu einem Pkw der vor einem Wohnhaus stand. Nachdem der Fahrzeughalter kontaktiert wurde und gemeinsam mit den Feuerwehrleuten das Fahrzeug begutachtet wurde, stellte sich heraus das es sich bei der ausgelaufenen Flüssigkeit um Servoöl handelte, welches das Fahrzeug durch einen technischen Defekt verlor. Nach rund einer Stunde hatten die Ehrenamtlichen die rutschige Verunreinigung beseitigt.

Gasaustritt im Wohnhaus

Am späten Freitagabend, den 17.03.2023, wurden die Feuerwehren Osterwald und Oldendorf zu einem gemeldeten Gasaustritt in die „Nelkenstraße“ alarmiert. Auch Strahlenspür-Messwagen aus Lauenstein und Flegessen, sowie ein Rettungswagen steuerten den Bergort an. Als die ersten Einsatzkräfte an der gemeldeten Adresse ankamen, waren die Bewohner des Hauses sehr verwundert. Niemand von ihnen hatte einen Notruf abgesetzt und das Wohnhaus hatte auch überhaupt keinen Gasanschluss. Schnell konnte Entwarnung gegeben werden. Der Notruf wurde der Leitstelle in Hameln über die Nora-App gemeldet. Mit dieser App können Hilfesuchende in Notlagen via Chat kontakt mit der Leitstelle aufnehmen, ohne sprechen zu müssen. Dieses ist besonders für Menschen mit Hör- oder Sprachbehinderungen vorteilhaft. Auch ein stiller Alarm kann mit dieser App ausgelöst werden. So sendet das Handy unteranderem den genauen Standort und die Handynummer des Hilfesuchenden an die Leitstelle. Leider wurde in jüngster Vergangenheit immer wieder im gesamten Bundesgebiet diese App mutwillig von Kriminellen missbraucht und so bewusst Notrufe abgesetzt, die sich dann wiederum als Fehlalarm herausstellten. Die Polizei hat die Ermittlungen zum Fall in Osterwald aufgenommen.     

Dieselspur auf der L425

Am 18.03.2023 wurde die Feuerwehr Lauenstein, auf Anforderung der Polizei, um 10:03 Uhr zu einer Ölspur auf die L425 alarmiert. Angefangen vom Ortsausgang Lauenstein bis in Höhe des Wanderparkplatzes auf der Ithkuppe, verlor ein Fahrzeug Dieselkraftstoff. Mit einer Bakterienmischung beseitigten die Feuerwehrleute die umweltgefährdende und rutschige Verunreinigung. Nach rund einer Stunde konnten die Freiwilligen wieder in ihr Feuerwehrhaus einrücken.

Zwei Ölspuren beschäftigen Lauensteiner Feuerwehrleute

Am Samstag den 11.02.2023 haben zwei Ölspuren die Feuerwehrleute in Lauenstein auf Trapp gehalten. Die erste Alarmierung war um 11:33 Uhr. Zunächst war eine Ölspur im Vogelsang Richtung Naturfreundehaus gemeldet. Nach der Erkundung stellte sich jedoch heraus das weitere Straßenzüge mit einer Dieselspur verunreinigt wurden. Die „Umweltschützer“ haben die lange Dieselspur mit Bakterien beseitigt und die Straßen freigegeben. Ca. 6h später um 17:03 Uhr wurden die Lauensteiner Feuerwehrleute wieder zu einer Ölspur alarmiert. Auch diesmal waren mehrere Straßenzüge betroffen. Merkwürdigt dabei, war auch das fast die selben Straßen verunreinigt waren. Nach einer weiteren Erkundung konnte auch ein Verursacher fest gestellt werden. Vermutlich war dieser auch der Verursacher für die erste Ölspur am Vormittag. Nach dem auch diese Dieselspur mit Bakterien beseitigt worden ist wurde die Einsatzstelle der Polizei übergeben. Zusammen mit den Lauensteiner Kameraden waren auch die Wallenser Brandschützer bei einer Ölspur im Einsatz. Am Vormittag waren auch noch andere Ortsfeuerwehren im Gemeindegebiet bei Ölspuren im Einsatz. Ob die verschiedenen Ölspuren zusammen hängen, kann abschließend nicht gesagt werden. 

Türöffnung im Rennenberg

In der Mittagszeit des 26.01.2023 wurde die Feuerwehr Lauenstein zu einer Türöffnung alarmiert. Eine alleinstehende Person befand sich in dessen Wohnung, in einer hilflosen Situation. Vor Ort konnten die Feuerwehrleute sehr schnell eine Eingangstür mit Hilfe eines Halligan Tools öffnen, sodass Sanitäter und Polizisten das Wohnhaus betreten konnten. Im Anschluss wurde die aufgebrochene Tür wieder repariert. Da eine Tragehilfe nicht erforderlich war, konnten die Lauensteiner  schon nach kurzer Zeit wieder einrücken.

Tragehilfe für den Rettungsdienst

Die Ortsfeuerwehren Lauenstein und Salzhemmendorf wurden am 12.01.2023 um10:14 Uhr zu einer Tragehilfe in den Grundweg alarmiert. Der Rettungsdienst benötigte Unterstützung, um eine erkrankte Frau aus dem 1. Obergeschoss in den Rettungswagen zu tragen. Trotz einer Umleitung, auf Grund einer Baustelle, konnte die Einsatzstelle schnell angefahren werden und die Tragehilfe durchgeführt werden.

Verkehrsunfall auf der L425 bei der Biogasanlage

Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am 11.01.2022 um 16:33 Uhr auf der L425 zwischen Hemmendorf und Lauenstein. Die Fahrerin eines Pkws, die von Hemmendorf in Richtung Lauenstein unterwegs war, verlor aus bisher unbekannten Gründen, in Höhe der Biogasanlage die Kontrolle über ihr Fahrzeug. Der Kleinwagen prallte gegen einen Baum und wurde anschließend über die Fahrbahn geschleudert und kam schließlich auf der Gegenfahrbahn zum Stehen. Ersthelfer kümmerten sich sofort um die allein im Pkw befindliche Dame und setzten einen Notruf ab. Da es hieß, dass die Frau im Fahrzeug eingeklemmt sei, wurde neben der Feuerwehr Lauenstein auch die Feuerwehren aus Salzhemmendorf und Oldendorf alarmiert. Vor Ort stellte sich glücklicherweise heraus, dass die Frau nicht im Wrack eingeklemmt war. Rettungssanitäter und Notarzt versorgten die Patientin vor Ort und transportierten die Schwerverletzte anschließend in ein Krankenhaus. Während die Feuerwehrleute aus Oldendorf und Salzhemmendorf wieder einrücken konnten, unterstützen die Lauensteiner Kameraden noch die Polizei, mit dem Ausleuchten der Unfallstelle und halfen dem Abschleppunternehmen bei der Bergung des Fahrzeugs. Die Lauensteiner Kameraden waren bis ca. 18:30 Uhr im Einsatz.

Bericht: Gemeindefeuerwehr Salzhemmendorf

Tragehilfe und Ausleuchten für Rettungshubschrauber

Am frühen Sonntagmorgen gegen 04:19 Uhr wurde die Feuerwehr Lauenstein zur Ausleuchtung eines Hubschrauberlandeplatzes alarmiert. Mit einer sehr kurzen Vorlaufzeit bauten die Einsatzkräfte in Windeseile Beleuchtungsätze auf dem Lauensteiner Sportplatz auf, positionierten die Fahrzeuge und stellten den Brandschutz sicher, damit der im Anflug befindliche Rettungshubschrauber „Christoph Niedersachen“ gefahrlos landen konnte. Während der Aufbaumaßnahmen machten sich einige Feuerwehrleute auf dem Weg zu einem Wohnhaus in Lauenstein, wo Sanitäter und Notarzt eine Person behandelten, die dringend mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden sollte. Hier unterstützten die Feuerwehrleute den Rettungsdienst beim schonenden Transport von dem Wohnhaus, in den bereitstehenden Rettungswagen. Aufgrund von Nebel konnte der Patient jedoch nicht wie geplant in ein Mindener Krankenhaus geflogen werden und wurde schließlich mit dem Rettungswagen in ein nahe gelegenes Krankenhaus gefahren. Nach rund einer Stunde konnten die Einsatzkräfte bei eisigen Temperaturen wieder in ihr Feuerwehrhaus einrücken.

Bericht: Gemeindefeuerwehr Salzhemmendorf

Gefahrguteinsatz in Salzhemmendorf

Am Sonntagabend gegen 18:10 Uhr wurden die Ortsfeuerwehren Salzhemmendorf und Oldendorf zu einem Gefahrguteinsatz in die Grabenstraße alarmiert. Dort hatte eine Person an seinem Grundstück reinigungsarbeiten durchgeführt und entdeckte auf dem Nachbargrundstück ein Fass, das mit einem Gefahrgutaufkleber versehen war. Da aus dem Fass eine Flüssigkeit austrat und das dazugehörige Wohnhaus unbewohnt war, rief der Mann die Feuerwehr. Neben den beiden Ortsfeuerwehren sind auch ein Rettungswagen des Deutschen Roten Kreuz, der ABC-Zug aus Marienau, die Messwagen aus Lauenstein und Flegessen und der Umweltzug aus Kirchohsen nach Salzhemmendorf geeilt. Ein Trupp unter schwerem Atemschutz erkundete die Lage. Nachdem feststand, dass es sich um ein Gemisch aus Regenwasser mit Ölrückständen in dem Fass handelte, wurde dieses schließlich durch den Atemschutztrupp geborgen. Der Umweltzug aus Kirchohsen konnte noch während der Anfahrt ihren Einsatz abbrechen und zu ihrem Standort zurückkehren.

Gegen 19:12 Uhr konnte dann auch der Einsatz beendet werden.

Text: Gemeindefeuerwehr Salzhemmendorf

Der Messtrupp Lauenstein unterstütze die Salzhemmendorfer Kameraden mit einem EX-Warngerät und stand dem Einsatzleiter beratend zur Stelle.

Schwerer Kletterunfall im Ith

Am Sonntag den 05.04.2020 wurde die Ortsfeuerwehr Lauenstein zu einer Tragehilfe für den Rettungsdienst zu der Hohensteinklipppe, auch bekannt als Philipsklippen gerufen. Ebenfalls mitalarmiert waren der Intensivtransporthubschrauber Chistoph Niedersachsen, die Polizei und die Schnell- Einsatzgruppe des DRK Marienau mit einem Geländegängigen Rettungswagen.
Als wir, zusammen mit dem Rettungsdienst an der Einsatzstelle angekommen waren, stellte sich heraus, das dort eine 34 jährige Frau aus Sachsen mehrere Meter in die Tiefe gestürzt war, vermutlich weil ein Sicherungsseil zu kurz war und aus dem Haltegeschirr des Kletterpartners gerutscht ist.
Nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst und den kurze Zeit später eingetroffenen Notarzt trugen wir die verletzte Frau die auf einem Rettungsbrett und einer Vakuummatratze fixiert war, über etwa 60 Meter teilweise sehr steiles und unwegsames Gelände zum Unimog des DRK Marienau.
Mit diesem wurde die Frau zum Helikopter gefahren und anschließend in die Medizinische Hochschule nach Hannover geflogen. Die Rettungsaktion zog sich über anderthalb Stunden hin.
Gegen 15.00 Uhr konnte Einsatzleiter Jörn Cyperski den Einsatz beenden.