Am 18.03.2023 wurde die Feuerwehr Lauenstein, auf Anforderung der Polizei, um 10:03 Uhr zu einer Ölspur auf die L425 alarmiert. Angefangen vom Ortsausgang Lauenstein bis in Höhe des Wanderparkplatzes auf der Ithkuppe, verlor ein Fahrzeug Dieselkraftstoff. Mit einer Bakterienmischung beseitigten die Feuerwehrleute die umweltgefährdende und rutschige Verunreinigung. Nach rund einer Stunde konnten die Freiwilligen wieder in ihr Feuerwehrhaus einrücken.
Kategorie: Einsätze
Zwei Ölspuren beschäftigen Lauensteiner Feuerwehrleute
Am Samstag den 11.02.2023 haben zwei Ölspuren die Feuerwehrleute in Lauenstein auf Trapp gehalten. Die erste Alarmierung war um 11:33 Uhr. Zunächst war eine Ölspur im Vogelsang Richtung Naturfreundehaus gemeldet. Nach der Erkundung stellte sich jedoch heraus das weitere Straßenzüge mit einer Dieselspur verunreinigt wurden. Die „Umweltschützer“ haben die lange Dieselspur mit Bakterien beseitigt und die Straßen freigegeben. Ca. 6h später um 17:03 Uhr wurden die Lauensteiner Feuerwehrleute wieder zu einer Ölspur alarmiert. Auch diesmal waren mehrere Straßenzüge betroffen. Merkwürdigt dabei, war auch das fast die selben Straßen verunreinigt waren. Nach einer weiteren Erkundung konnte auch ein Verursacher fest gestellt werden. Vermutlich war dieser auch der Verursacher für die erste Ölspur am Vormittag. Nach dem auch diese Dieselspur mit Bakterien beseitigt worden ist wurde die Einsatzstelle der Polizei übergeben. Zusammen mit den Lauensteiner Kameraden waren auch die Wallenser Brandschützer bei einer Ölspur im Einsatz. Am Vormittag waren auch noch andere Ortsfeuerwehren im Gemeindegebiet bei Ölspuren im Einsatz. Ob die verschiedenen Ölspuren zusammen hängen, kann abschließend nicht gesagt werden.
Türöffnung im Rennenberg
In der Mittagszeit des 26.01.2023 wurde die Feuerwehr Lauenstein zu einer Türöffnung alarmiert. Eine alleinstehende Person befand sich in dessen Wohnung, in einer hilflosen Situation. Vor Ort konnten die Feuerwehrleute sehr schnell eine Eingangstür mit Hilfe eines Halligan Tools öffnen, sodass Sanitäter und Polizisten das Wohnhaus betreten konnten. Im Anschluss wurde die aufgebrochene Tür wieder repariert. Da eine Tragehilfe nicht erforderlich war, konnten die Lauensteiner schon nach kurzer Zeit wieder einrücken.
Tragehilfe für den Rettungsdienst
Die Ortsfeuerwehren Lauenstein und Salzhemmendorf wurden am 12.01.2023 um10:14 Uhr zu einer Tragehilfe in den Grundweg alarmiert. Der Rettungsdienst benötigte Unterstützung, um eine erkrankte Frau aus dem 1. Obergeschoss in den Rettungswagen zu tragen. Trotz einer Umleitung, auf Grund einer Baustelle, konnte die Einsatzstelle schnell angefahren werden und die Tragehilfe durchgeführt werden.
Verkehrsunfall auf der L425 bei der Biogasanlage
Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am 11.01.2022 um 16:33 Uhr auf der L425 zwischen Hemmendorf und Lauenstein. Die Fahrerin eines Pkws, die von Hemmendorf in Richtung Lauenstein unterwegs war, verlor aus bisher unbekannten Gründen, in Höhe der Biogasanlage die Kontrolle über ihr Fahrzeug. Der Kleinwagen prallte gegen einen Baum und wurde anschließend über die Fahrbahn geschleudert und kam schließlich auf der Gegenfahrbahn zum Stehen. Ersthelfer kümmerten sich sofort um die allein im Pkw befindliche Dame und setzten einen Notruf ab. Da es hieß, dass die Frau im Fahrzeug eingeklemmt sei, wurde neben der Feuerwehr Lauenstein auch die Feuerwehren aus Salzhemmendorf und Oldendorf alarmiert. Vor Ort stellte sich glücklicherweise heraus, dass die Frau nicht im Wrack eingeklemmt war. Rettungssanitäter und Notarzt versorgten die Patientin vor Ort und transportierten die Schwerverletzte anschließend in ein Krankenhaus. Während die Feuerwehrleute aus Oldendorf und Salzhemmendorf wieder einrücken konnten, unterstützen die Lauensteiner Kameraden noch die Polizei, mit dem Ausleuchten der Unfallstelle und halfen dem Abschleppunternehmen bei der Bergung des Fahrzeugs. Die Lauensteiner Kameraden waren bis ca. 18:30 Uhr im Einsatz.
Bericht: Gemeindefeuerwehr Salzhemmendorf
Tragehilfe und Ausleuchten für Rettungshubschrauber
Am frühen Sonntagmorgen gegen 04:19 Uhr wurde die Feuerwehr Lauenstein zur Ausleuchtung eines Hubschrauberlandeplatzes alarmiert. Mit einer sehr kurzen Vorlaufzeit bauten die Einsatzkräfte in Windeseile Beleuchtungsätze auf dem Lauensteiner Sportplatz auf, positionierten die Fahrzeuge und stellten den Brandschutz sicher, damit der im Anflug befindliche Rettungshubschrauber „Christoph Niedersachen“ gefahrlos landen konnte. Während der Aufbaumaßnahmen machten sich einige Feuerwehrleute auf dem Weg zu einem Wohnhaus in Lauenstein, wo Sanitäter und Notarzt eine Person behandelten, die dringend mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden sollte. Hier unterstützten die Feuerwehrleute den Rettungsdienst beim schonenden Transport von dem Wohnhaus, in den bereitstehenden Rettungswagen. Aufgrund von Nebel konnte der Patient jedoch nicht wie geplant in ein Mindener Krankenhaus geflogen werden und wurde schließlich mit dem Rettungswagen in ein nahe gelegenes Krankenhaus gefahren. Nach rund einer Stunde konnten die Einsatzkräfte bei eisigen Temperaturen wieder in ihr Feuerwehrhaus einrücken.
Bericht: Gemeindefeuerwehr Salzhemmendorf
Gefahrguteinsatz in Salzhemmendorf
Am Sonntagabend gegen 18:10 Uhr wurden die Ortsfeuerwehren Salzhemmendorf und Oldendorf zu einem Gefahrguteinsatz in die Grabenstraße alarmiert. Dort hatte eine Person an seinem Grundstück reinigungsarbeiten durchgeführt und entdeckte auf dem Nachbargrundstück ein Fass, das mit einem Gefahrgutaufkleber versehen war. Da aus dem Fass eine Flüssigkeit austrat und das dazugehörige Wohnhaus unbewohnt war, rief der Mann die Feuerwehr. Neben den beiden Ortsfeuerwehren sind auch ein Rettungswagen des Deutschen Roten Kreuz, der ABC-Zug aus Marienau, die Messwagen aus Lauenstein und Flegessen und der Umweltzug aus Kirchohsen nach Salzhemmendorf geeilt. Ein Trupp unter schwerem Atemschutz erkundete die Lage. Nachdem feststand, dass es sich um ein Gemisch aus Regenwasser mit Ölrückständen in dem Fass handelte, wurde dieses schließlich durch den Atemschutztrupp geborgen. Der Umweltzug aus Kirchohsen konnte noch während der Anfahrt ihren Einsatz abbrechen und zu ihrem Standort zurückkehren.
Gegen 19:12 Uhr konnte dann auch der Einsatz beendet werden.
Text: Gemeindefeuerwehr Salzhemmendorf
Der Messtrupp Lauenstein unterstütze die Salzhemmendorfer Kameraden mit einem EX-Warngerät und stand dem Einsatzleiter beratend zur Stelle.
Schwerer Kletterunfall im Ith
Am Sonntag den 05.04.2020 wurde die Ortsfeuerwehr Lauenstein zu einer Tragehilfe für den Rettungsdienst zu der Hohensteinklipppe, auch bekannt als Philipsklippen gerufen. Ebenfalls mitalarmiert waren der Intensivtransporthubschrauber Chistoph Niedersachsen, die Polizei und die Schnell- Einsatzgruppe des DRK Marienau mit einem Geländegängigen Rettungswagen.
Als wir, zusammen mit dem Rettungsdienst an der Einsatzstelle angekommen waren, stellte sich heraus, das dort eine 34 jährige Frau aus Sachsen mehrere Meter in die Tiefe gestürzt war, vermutlich weil ein Sicherungsseil zu kurz war und aus dem Haltegeschirr des Kletterpartners gerutscht ist.
Nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst und den kurze Zeit später eingetroffenen Notarzt trugen wir die verletzte Frau die auf einem Rettungsbrett und einer Vakuummatratze fixiert war, über etwa 60 Meter teilweise sehr steiles und unwegsames Gelände zum Unimog des DRK Marienau.
Mit diesem wurde die Frau zum Helikopter gefahren und anschließend in die Medizinische Hochschule nach Hannover geflogen. Die Rettungsaktion zog sich über anderthalb Stunden hin.
Gegen 15.00 Uhr konnte Einsatzleiter Jörn Cyperski den Einsatz beenden.
Amtshilfe für die Polizei auf dem ehemaligen Grundschulgelände
Die Ortsfeuerwehr Lauenstein wurde am 18.12.2019 um 17:52 Uhr zu einem Einsatz zum ehemaligen Grundschulgelände gerufen. Die Polizei benötigte die Hilfe der Lauensteiner Feuerwehrleute um bei Ermittlungen von vermutlichen Autoschiebern zu unterstützen. Auf dem Gelände standen mehrere vermutlich gestohlene Fahrzeuge. Die Feuerwehr baute Ihren Lichtmast auf dem Löschgruppenfahrzeug 10/6 auf und beleuchtete das Gelände weiträumig. Auch der neue Akkulichtmast der vom Förderverein vor kurzem angeschafft worden ist, kam zu seinem ersten Einsatz. Im späteren Verlauf wurden die Fahrzeuge abgeschleppt. Auch hierbei unterstützen die freiwilligen Feuerwehrleute. Um 20:13 Uhr konnten die Feuerwehrleute wieder einrücken.
Wohnhausbrand im Burgweg
Am Mittwochabend den 04.09.2019 um 18:39 Uhr wurden die Feuerwehren Lauenstein und Salzhemmendorf zu einem gemeldeten Wohnungsbrand in den Burgweg in Lauenstein alarmiert. Der stellvertretende Gemeindebrandmeister Dirk Habenicht, der als einer der Ersten am Einsatzort ankam und die Einsatzleitung übernahm, erkannte schnell, dass weitere Kräfte erforderlich waren. Obwohl die Feuerwehr durch einen kurzen Anfahrtsweg sehr schnell vor Ort war, stand das Wohnhaus bereits im Vollbrand. Somit wurde aus einem gemeldeten Wohnungsbrand ein Wohnhausbrand. Sofort wurden der 1. und 2. Nachalarm ausgelöst. Feuerwehren aus Wallensen, Hemmendorf, Oldendorf sowie eine Drehleiter und ein Tanklöschfahrzeug der Hauptberuflichen Wachbereitschaft aus Hameln, ein Fachberater vom THW und drei Rettungswagen des Deutschen Roten Kreuz sowie der Brandabschnittsleiter-Ost steuerten den Brandort an. Es wurden mehrere Wasserentnahmestellen hergerichtet und eine lange Wegstrecke bis zum Mühlenbach gelegt. Eine weitere lange Wegstrecke wurde vom OKAL-Werksgelände über die Wallstraße zur Einsatzstelle verlegt. Zwei Trupps unter Atemschutz starteten den Erstangriff und gingen in das Gebäude, als diese jedoch mehrere Explosionen im Haus hörten, und eine Rauchgasdurchzündung bevor stand, wurde umgehend der Rückzug angeordnet. Später stellte sich heraus das es eine Kiste mit Feuerwerkskörpern war, die sich entzündet hatte. Es stellte sich im weiteren Verlauf heraus das der Mann Jäger ist und im Haus sich Schusswaffen und Munition befinden was für die Einsatzkräfte eine enorme Gefahr darstellte und somit nur noch ein Löschangriff von außen erfolgen konnte. Da durch die starke Rauchentwicklung überwiegend nur Trupps unter Atemschutz zur Brandbekämpfung eingesetzt werden konnten, wurde der in Kirchohsen, auf der Feuerwehrtechnischen Zentrale stationierte Atemschutz-Gerätewagen alarmiert die im laufe des Abends und in der Nacht insgesamt 52 Atemschutzflaschen ausgetauscht haben. Zusätzlich wurden noch die Ortsfeuerwehren Benstorf und Osterwald nach Lauenstein gerufen, um genügend Atemschutzgeräteträger an der Einsatzstelle zu haben. Auch die Ortsfeuerwehr Harderode wurden zu Absperrmaßnahmen alarmiert. Die Absperrung wurde im Bereich Haus Harderode in Fahrtrichtung Lauenstein errichtet. Nach etwa einer Stunde wurden in diesem Bereich durch die Straßenmeisterei Absperrbarken aufgestellt, sodass die Harderoder Kameraden ihren Einsatz beenden konnten (siehe gemeindefeuerwehr-coppenbruegge). Im Feuerwehrhaus Lauenstein wurden Bänke und Tische aufgebaut, damit die Einsatzkräfte sich für einen kurzen Augenblick ausruhen konnten. Am Abend wurde dann noch der Versorgungszug der Kreisfeuerwehr Hameln-Pyrmont alarmiert, die mit warm und Kaltgetränken die Einsatzkräfte versorgten. Zuvor hatte bereits die Lauensteiner Bevölkerung mobilgemacht und viele kamen mit Kaffe, Tee, Wasser und Süßigkeiten an die Einsatzstelle. Vielen Dank dafür!!! Da es zwischenzeitlich angefangen hat zu regnen und viele Einsatzkräfte durchnässt waren, war diese Aktion der Lauensteiner für viele eine Aufmunterung! Im weiteren Verlauf des Einsatzes kam heraus das der Bewohner des Hauses, der mittlerweile mit verdacht auf eine Rauchgasvergiftung vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht wurde, noch einen Hund besaß. Leider wurde der Hund nicht gefunden und gilt daher weiter als vermisst. Aller Wahrscheinlichkeit nach muss man aber leider davon ausgehen, dass, das Tier bei dem Brand ums Leben gekommen ist. Gegen 21:00 Uhr war das Feuer unter Kontrolle und gegen 0:00 Uhr konnten die meisten der 120 Feuerwehrkräfte die Einsatzstelle verlassen. Die Ortsfeuerwehr Lauenstein verblieb an der Einsatzstelle und stellte bis 07:00 Uhr am nächsten Morgen eine Brandwache. Danach wurden sie von den Salzhemmendorfer Kameraden abgelöst. Auch ein Rettungswagen des Roten Kreuz aus Marienau war für die Dauer des Einsatzes zum Schutz der Feuerwehrleute vor Ort. In der Nacht und auch am Vormittag noch mussten immer wieder kleinere Glutnester abgelöscht werden. Gegen 13:30 Uhr konnte die Einsatzstelle an die Polizei übergeben und der Einsatz für die Feuerwehr beendet werden. Die Polizei hat die Brandermittlung aufgenommen. Es entstand ein Sachschaden von über 200.000 Euro.



