Vermutliche CO-Vergiftung nach Bauarbeiten

Am Samstagvormittag, den 12.09.2026, wurde die Feuerwehr Lauenstein auf Anforderung des Rettungsdienstes zu einem Wohnhaus in Lauenstein alarmiert. Als die Sanitäter das Wohnhaus vor Ort betraten, in dem sich der Patient befand, schlugen die CO (Kohlenmonoxid) Melder der beiden Sanitäter Alarm. Umgehend forderten sie über Funk die Feuerwehr an und evakuierten das Wohnhaus. Vor Ort erkundete Einsatzleiter Jens Brock die Lage und ein Messwagen des ABC-Zuges der Kreisfeuerwehr Hameln-Pyrmont, der durch Feuerwehrleute aus Lauenstein besetzt wird, kam zum Einsatz. Die Messungen ergaben das der CO-Wert im Gebäude fast um das hundertfache überschritten wurde. Die Ursache dafür konnte schnell aufgeklärt werden. Bauarbeiten im Kellerbereich mit einem benzinbetriebenen Werkzeug in Kombination mit einer unzureichenden Frischluftzufuhr führten dazu, das die Abgase nicht schnellgenug ins Freie gelangten und sich in den Kellerräumen staute. Während der Patient von einem Notarzt behandelt und anschließend einem Krankenhaus zugeführt wurde, begannen die Feuerwehrleute damit das Haus zu lüften. Da die Feuerwehr Lauenstein leider keinen eigenen Hochleistungslüfter besitzt, musste zusätzlich die Feuerwehr Salzhemmendorf nachalarmiert werden. Nach rund 45 Minuten waren die Kohlenmonoxidwerte wieder im Normalen Bereich und die Einsatzstelle konnte den Hauseigentümern wieder übergeben werden.

Bericht Gemeindefeuerwehr Salzhemmendorf https://gf-salzhemmendorf.de/de/einsaetze/einsatz-detail/?tx_operations_list%5Boperation%5D=583&tx_operations_list%5Baction%5D=show&tx_operations_list%5Bcontroller%5D=Operation&cHash=a3f6379c9ad0a655bee6b263ab5dd970