Die „Löschtiger“, die Kinderfeuerwehr der Freiwilligen Feuerwehr Lauenstein, haben Ihr eigenes Outfit bekommen. Lange hat es gedauert bis das Logo auf den dunkel blauen T-Shirts fertiggestellt worden war. Das zeichnerische Geschick zu dem Tiger mit einem Löschschlauch in der Schnauze, hat ein Mitglied der Jugendfeuerwehr.
Spaßmarsch der Kinderfeuerwehr
Die Löschtiger nahmen am 26.04.14 an einem Spaßmarsch in Hilligsfeld teil. Bei dem Spaßmarsch durch Hilligsfeld mussten die Löschtiger vier verschiedene Stationen anlaufen und dort bewertete Spiele absolvieren. Dies machte den Kinder sehr viel Spaß und sie waren mit Ehrgeiz und Freude dabei. Die Löschtiger belegten dem 13. Platz von 29 teilnehmenden Kinderfeuerwehren. Das war ein super Ergebnis, da sie zum ersten mal an einem solchen Wettkampf teilgenommen haben.
Brand in der Ithstraße
Auf dem Dachboden eines leerstehenden Fachwerkhauses an der Ithstraße in Lauenstein ist am Montag, den 10.03.2014 ein Feuer ausgebrochen. Weil der Brand in der Entstehungsphase entdeckt wurde, konnten die drei eingesetzten Feuerwehren Schlimmeres verhindern. Die Polizei geht davon aus, dass ein technischer Defekt an einem Stromkabel zunächst einen Schwelbrand verursacht hat. Dadurch habe sich Sperrmüll entzündet, teilte ein Beamter des Polizeikommissariats Bad Münder gestern auf Anfrage mit.
Kurz vor 20 Uhr hatte ein Nachbar Alarm geschlagen. Zu diesem Zeitpunkt quoll bereits Qualm aus den Ritzen zwischen den Dachziegeln. Hinter einem Giebelfenster war Flammenschein zu sehen.
Die Leitstelle schickte die Feuerwehren Lauenstein, Salzhemmendorf und Oldendorf sowie die Drehleiter aus Gronau im Landkreis Hildesheim zur Ithstraße. Die Lage war zunächst unklar. Die Tür war verschlossen. Deshalb schlugen Freiwillige eine Fensterscheibe ein und kletterten in das alte Haus. „Drei Trupps, die sich zuvor mit schwerem Atemschutz ausgerüstet hatten, haben nach dem Brandherd gesucht“, sagt der stellvertretende Kreisbrandmeister Frank Müller. Auf dem Dachboden wurden die Helfer fündig. „Dort lag alles Mögliche: Teppichreste, Folien, ein Lautsprecher und Unrat“, berichtet Einsatzleiter Hubert Brock. „Es glimmte aber mehr als dass es brannte.“ Zum Glück sei das Feuer schnell entdeckt worden. Hätten sich die
Flammen ausdehnen können, wären auch zwei Nachbarhäuser in Gefahr gewesen. „Die Gebäude stehen gerade mal einen Meter weit weg“, sagt Brock. Nach anderthalb Stunden konnten die 37 Feuerwehrleute wieder einrücken.
(Quelle: Dewezet, 12.03.2014)
Jugendfeuerwehr Dienst mal anders
Bei kalten oder regnerischem Wetter gibt es Theorieunterricht. Naja muss auch sein. Aber zur Abwechslung ist die Jugendfeuerwehr Lauenstein zum Schlittschuhlaufen nach Hameln gefahren. Die Idee dazu kam von den Jugendlichen selber. Natürlich geht man den Wünschen nach und unternimmt zwischendurch diese und andere Ausflüge. Die Jugendlichen haben sich normal am Freitag um 17:00 Uhr zum Dienstbeginn getroffen. Nach dem einige Abläufe besprochen worden sind, wurde der MTW besetzt. Danach fuhr man nach Hameln, in Richtung Bürgergarten. Dort Stand eine Eisbahn mit Lichteffekten und Musik. Auf dem Eis angekommen schlitterten die ersten Jugendlichen sofort drauf los, während einige Anfangs Ihre Probleme damit hatten. Trotz Stürze auf den Hintern hat sich niemand verletzt. Später konnten alle einbißchen besser Schlittschuhfahren. Zum Abschluss des Abends hat sich die Jugendfeuerwehr Lauenstein einen Imbiss gegönnt.
Bericht zur Jahreshauptversammlung 2014
Ein ereignisreiches Jahr 2014 erwarten die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Lauenstein. Den Höhepunkt bildet dabei das Scheunenfest, das anlässlich des 90-jährigen Bestehens vom 23. bis 25.Mai „Im Winkel“ stattfindet.
Aber auch das Vorjahr war sehr ereignisreich – mit Höhen und Tiefen.
Bei der Jahreshauptversammlung im Januar 2013 hatte Uwe Fahrenkamp nach 25 Jahren sein Amt als Ortsbrandsmeister an dessen Stellvertreter Hubert Brock übergeben. Der plötzliche Tod von Uwe Fahrenkamp im Juli hatte die Lauensteiner Brandschützer sehr getroffen.
Die neue Führungsriege um Hubert Brock und Matthias Kutz hatte 2013 viel zu tun. Unter anderem wurde ein Förderverein gegründet, dem derzeit 125 Mitglieder angehören.
Außerdem konnte im Oktober die Kinderfeuerwehr gegründet werden, bei der momentan 8 Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren mitmachen.
Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung berichtete Ortsbrandmeister Hubert Brock, dass die 42 Aktiven der insgesamt 421 Mitglieder zählenden Wehr bei drei Bränden alarmiert wurden und zu sechs Hilfeleistungen ausrückten. Insgesamt leistete die Einsatzabteilung 3.074,5 Dienststunden.
Der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr hatte im Vorjahr acht Auftritte zu verzeichnen, wie Schriftführerin Vanessa Giese berichtete.
Der anwesende Kreisbrandmeister Frank Wöbbecke nahm die Ehrung von seinem Stellvertreter Frank Müller vor, der seit 40 Jahren Mitglied der Feuerwehr ist. Mark Wendlandt wurde für 25-jährige Treue geehrt.
Außerdem wurden Bernd Hoffmann zum Löschmeister und Mark Wendlandt zum 1.Hauptfeuerwehrmann befördert. Des weiteren tragen Ferenc Bockstiegel, Henning Brock und Robert Schnell zukünftig den Dienstgrad Oberfeuerwehrmann.
Der langjährige Jugendwart Daniel Jermis übergab in der Versammlung sein Amt an Jens Brock, dessen Stellvertreter Patrick Grütz wird.

rechts im Bild: Kreisbrandmeister Frank Wöbbecke
Umgekippter Schweinetransporter in der Hemmendorfer Feldmark
Am Montag, den 6.Januar ist gegen 19.00 Uhr ein Schweinetransporter mit etwa 180 Schweinen in der Nähe von Hemmendorf verunglückt. Das Fahrzeug geriet in einen Graben und kippte um.
Zuerst wurde die Freiwillige Feuerwehr Hemmendorf und um 20.23 Uhr die FFW Salzhemmendorf wurden alarmiert, um die lebenden Schweine zu retten und auf andere Lastwagen umzuladen. Außerdem mussten insgesamt 34 tote Tiere geborgen werden.
Um 22.48 Uhr wurde schließlich auch die Freiwillige Feuerwehr Lauenstein zum Einsatzort gerufen, um die dortigen Einsatzkräfte bei dieser kräftezehrenden Hilfeleistung zu unterstützen.
Der in Marienau stationierte ABC-Zug baute zudem ein beheiztes Zelt auf. Dort konnten sich die Einsatzkräfte aufwärmen, und wurden von der Verpflegungsgruppe des ABC-Zuges mit Getränken versorgt.
Fotos: www.dewezet.de
Heckenbrand in der Neujahrsnacht
Ehrenamtliche Helfer aus Salzhemmendorf und Lauenstein wurden in der Neujahrsnacht um 00:22 Uhr zu einem Schuppenbrand in der Mühlenbreite nach Lauenstein gerufen. Bevor die Meldeempfänger losgingen haben die meisten der freiwilligen Feuerwehrleute Minuten zuvor mit Freunden und Familien gefeiert und Raketen steigen lassen. Der Rüstwagen der Stützpunktfeuerwehr Salzhemmendorf hat die Einsatzstelle ausgeleuchtet. Währenddessen hat man mit der Brandbekämpfung begonnen. Nach dem man anfangs von einem Schuppenbrand ausgegangen ist, hat sich die Situation ein wenig entspannt als sich herausstellte das nur ein kleiner Teil einer Hecke gebrannt hat. Die Anwohner haben richtig reagiert und die Feuerwehr an der Straße abgefangen um Ihnen die Einsatzstelle zu zeigen, da aus der Entfernung kaum ein Feuerschein zu erkennen war. Vermutlich wurde das trockene Unterholz der Hecke durch Feuerwerkskörper entzündet. Die Freiwillige Feuerwehr Lauenstein ist mit dem LF 10/6 und dem MTW ausgerückt.






