Kreisweiter Warntag im Landkreis Hameln-Pyrmont

Kreisweiter Warntag am 2. April 2022

Unvergessen ist die Flutkatastrophe im Ahrtal vom Juli 2021 Ein Problem war, dass die Warnung der Bevölkerung nicht ausreichend funktioniert hat.

Diese fatalen Folgen einer Unwetterkatastrophe verbunden mit der aktuellen Lage aufgrund des Angriffskrieges auf die Ukraine, mitten in Europa, verdeutlichen, wie wichtig es ist, dass die Bevölkerung vor allgemeinen Gefahren und Katstrophen umfangreich und verlässlich gewarnt werden kann.

Aus diesem Grund haben Landrat Dirk Adomat, die Hauptverwaltungsbeamten der kreisangehörigen Städte und Gemeinden sowie die Kreispolitik beschlossen, die im Landkreis Hameln-Pyrmont vorgehaltenen Warnmöglichkeiten sowie Verhaltensempfehlungen für den Notfall regelmäßig zu kommunizieren.

Der erste kreisweite Warntag findet am 2. April 2022 statt, weitere Warntage folgen dann an jedem ersten Samstag im Quartal.

Beim ersten kreisweiten Warntag soll insbesondere das Sirenensignal „Warnung der Bevölkerung“ herausgestellt und bekannt gemacht werden, das vor Katastrophen und allgemeinen Gefahren wie Hochwasser, Starkregen oder Großbränden warnt.

Ab 12 Uhr werden mit jeweils fünf Minuten Abstand nacheinander die Sirenensignale „Entwarnung“, „Warnung der Bevölkerung“ und „Entwarnung“ ausgelöst. Zeitgleich mit dem Sirenensignal „Warnung der Bevölkerung“ wird die „Kooperative Regionalleitstelle“ die Warn-APP „NINA“ zur Probe auslösen. Zudem werden Info-Meldungen über die Social-Media-Kanäle des Landkreises und unsere Homepage erstellt.

Zur Vorbereitung auf den Warntag empfiehlt der Landkreis Hameln-Pyrmont allen Bürgerinnen und Bürgern die Warn-APP „NINA“ auf dem Smartphon zu installieren und die Social Media Kanäle zu abonnieren.

Mit Blick auf die künftigen Warntage sensibilisiert der Landkreis Hameln-Pyrmont zudem insbesondere Vertriebene aus der Ukraine für die geplanten Maßnahmen mit direkter Ansprache über die Flüchtlingssozial- sowie Öffentlichkeitsarbeit.

„Uns ist schmerzlich bewusst, dass wir derzeit Menschen aufnehmen, die aufgrund ihrer schrecklichen Erfahrungen aus den vergangenen Wochen sich schwer damit tun, Sinn und Hintergründe des Warntages sowie der Sirenennutzung im Allgemeinen richtig einzuordnen. Aus diesem Grund ist dem Landkreis rechtzeitige Aufklärung sehr wichtig. Ich möchte alle Personen bitten, die im unmittelbaren Kontakt zu Vertriebenen aus der Ukraine stehen, diese Informationen zusätzlich und in geeigneter Form weiterzugeben“, so Landrat Dirk Adomat.

Alle Informationen zum kreisweiten Warntag, inkl. Warnmöglichkeiten im Landkreis Hameln-Pyrmont, richtigen Verhaltensweisen vor, während und nach einer Notsitua-tion sowie die akustischen Sirenenalarme gibt es hier: https://www.hameln-pyrmont.de/warnung .

Das Video zum Warntag in deutscher Sprache ist hier zu finden: https://www.youtube.com/watch?v=dbVWQ1BgaV4&t=8s 

Erneutes Sturmtief sorgt für Feuerwehreinsätze

Das Sturmtief „Zeynep“ hat am Freitag Abend und Samstag Nacht wieder für Feuerwehreinsätze gesorgt. Am Freitag Abend, den 18.02.2022 um 23:25 Uhr, wurde die Freiwillige Feuerwehr Lauenstein von der ÖEL in die Straße am Kindergarten alarmiert. Hier ist ein großer Baum auf die Straße gefallen. Die Baumkrone reichte bis zum Parkplatz an der Rudorffstraße und fiel auf ein Auto. Zum Glück befand sich niemand in dem geparktem Auto, so dass keiner verletzt wurde. Auch der Sachschaden hielt sich in Grenzen. Die Feuerwehrleute zersägten den Baum, so dass Anwohner wieder zu Ihren Grundstücken kamen und befreiten das Auto. Noch während des Einsatzes haben wir für unseren Kameraden Mika ein Ständchen zu seinem 22. Geburtstag gesungen.

Der zweite Einsatz für die Feuerwehr Lauenstein war am Samstag Nacht, den 19.02.2022 um 03:45, auf der L455 Richtung Hof Spiegelberg in der Höhe des Friedhofes. Auch hier ist ein großer Baum auf die Straße gefallen und hat diese komplett versperrt. Nach Rücksprache mit dem ebenfalls anwesenden Gemeindebrandmeister wurde zur Unterstützung die Ortsfeuerwehr Salzhemmendorf nachalarmiert. Den ursprünglichen Plan, den Baum, nach dem er zum Großteil entastet und der Baumstamm gekürzt worden ist, die restliche Baumkrone mit Hilfe der Seilwinde vom Rüstwagen von der Straße zu ziehen, musste auf Grund weiterbestehender starker Böen abgebrochen werden. Im Arbeitsbereich der Feuerwehrmänner drohten weitere Bäume umzustürzen. Daraufhin entschied man die Einsatzstelle zu sichern und die Straße durch die Straßenmeisterei zu sperren. Der restliche Baum wurde dann am Morgen entfernt und die Straße konnte wieder freigegeben werden.

Auch hier waren wieder Feuerwehren im gesamten Kreis- und Gemeindegebiet im Einsatz. Einsatz-Detail | Retten, Löschen, Bergen, Schützen (gf-salzhemmendorf.de)

Sturmtief „Ylenia“ beschäftigt nachts die Feuerwehrleute

Das Sturmtief „Ylenia“ hat auch die Feuerwehrleute der Freiwilligen Feuerwehr Lauenstein in der Nacht des 17.02.2022 beschäftigt. Zunächst wurden die Feuerwehrleute um 03:05 Uhr von der örtlichen Einsatzleitung aus Salzhemmendorf alarmiert. Ein großer Ast hat die Ithstraße, in der Nähe des Feuerwehrhauses, blockiert. Als der Ast beiseite geräumt war, hat man einen Baum auf der L425 Richtung Haus Harderode, auf der Höhe der Lauensteiner Platte“ entfernt. Danach konnten die Feuerwehrleute einrücken und sich zu Hause ausruhen. Aber um 05:48 Uhr wurde die Feuerwehr Lauenstein wieder alarmiert. Dieses mal musste ein Baum auf der L455 bei Hof Spiegelberg von der Straße geräumt werden. Später wurde der Straßenabschnitt von der Straßenmeisterei gesperrt, weil weitere Äste und Bäume auf die Straße zu fallen drohten. Auf dem Rückweg von der Einsatzstelle bei Hof Spiegelberg haben die Lauensteiner Kameraden ein Baustellen Klo in der Straße „Im Schwalenkamp“ von der Straße geräumt. Danach konnten die Feuerwehrleute Ihren Schlaf nachholen oder zur Arbeitsstelle fahren. Im gesamten Gemeinde- und Kreisgebiet waren die Feuerwehren im Dauereinsatz.

Hier der Bericht der Gemeindefeuerwehr Salzhemmendorf:

Einsatz-Detail | Retten, Löschen, Bergen, Schützen (gf-salzhemmendorf.de)

Erneuter Fehlalarm bei der BMA OKAL

Am Mittwochabend den 16.02.2022 wurden um 22:18 Uhr die Freiwilligen Feuerwehren Lauenstein und Salzhemmendorf, sowie zusätzlich ein Rettungswagen aus Hemmendorf zum OKAL Gelände alarmiert. Erneut hat die Brandmeldeanlage ausgelöst. Nach der Erkundung konnte ein Fehlalarm festgestellt werden. Dadurch konnten die Einsatzkräfte die Einsatzstelle schnell verlassen und sich wieder an Ihren Standorten einsatzbereit melden.

BMA auf dem OKAL Gelände löst aus

Am Mittwochmorgen den 09.02.2022 um 05:02 Uhr wurden die Ortsfeuerwehren Lauenstein und Salzhemmendorf zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage auf dem OKAL Werksgelände alarmiert. Nach einer Erkundung konnte kein Feuer entdeckt werden. Wahrscheinlich war ein sensorischer Melder verdreckt und hat deswegen ausgelöst. Der Einsatz war daher schnell beendet und die Kameraden konnten sich zu Ihren Arbeitsstellen begeben.

Erkundung bei Ölspuren

Am Sonntag den 06.02.2022 wurden die Ortsbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr zu einer Erkundung in den Flecken alarmiert. Hier soll ein Fahrzeug Öl verlieren. Parallel dazu hat die Polizei ebenfalls um Unterstützung in die Ithstraße gebeten. Auch hier soll ein Fahrzeug Öl verlieren. Die gesamte Ortsfeuerwehr wurde auf Grund der übersichtlichen Lage und des kleinen Aufwandes nicht alarmiert. Die Ortsbrandmeister haben die kleinen Ölspuren schnell mit Bakterien entfernt.

Nächste Tragehilfe für den Rettungsdienst

Der zweite Einsatz der Lauensteiner Feuerwehr war wieder eine Tragehilfe für den Rettungsdienst. Weil eine erkrankte Person durch einen Treppenraum in den Rettungswagen getragen werden musste, bat der Rettungsdienst am 30.01.2022 um 09:28 Uhr um Unterstützung. Mit Muskelkraft wurde die erkrankte Person patientenschonend in den Rettungswagen getragen. Nach einer halben Stunde war der Einsatz erledigt und die Feuerwehrleute konnten den restlichen Sonntag genießen.

Tragehilfe in der Ithstraße

Am Donnerstagabend, den 20.01.2022 um 21:12 Uhr, hat der Rettungsdienst um Unterstützung gebeten. Daraufhin wurde die Ortsfeuerwehr Lauenstein in die Ithstraße alarmiert. Eine Frau durfte sich auf Grund Ihrer fortgeschrittenen Schwangerschaft nicht viel bewegen und musste liegend transportiert werden. 5 Kameraden trugen die Frau auf einem Tragetuch patientenschonend und liegend von der Dachgeschosswohnung zum Rettungswagen. Die Patientin wurde dem Rettungsdienst übergeben, der sich weiter um die werdende Mutter kümmerte.

Kaminbrand auf Hof Spiegelberg

Die Ortsfeuerwehren Lauenstein und Salzhemmendorf, sowie ein Trupp der Ortsfeuerwehr Oldendorf, wurden am 27.12.2021 um 10:18 Uhr zu einem gemeldeten Schornsteinbrand auf den Hof Spiegelberg alarmiert. Nach der ersten Erkundung konnte ein herkömmlicher Schornsteinbrand nicht festgestellt werden. Stattdessen hat ein zu heißer Kamin einen Schwelbrand in der Unterkonstruktion des Kamins und Fußboden ausgelöst. Feuerwehrleute arbeiteten unter Atemschutz im und am Kamin um nach und nach an die Brandherde zukommen. Hierfür mussten die Feuerwehrleute den umliegenden Boden aufklopfen und Schamottesteine im Kamin entfernen. Während der Arbeiten wurde der Kamin, Schornstein und Räume mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. Glutnester wurden vorsichtig mit Wasser aus einer Kübelspritze gelöscht. Auch ein Schornsteinfeger war vor Ort um den Kamin und Schornstein zu inspizieren. Insgesamt waren 35 Freiwillige Feuerwehrleute am Einsatz beteiligt. Die ersten Kräfte konnten nach ca. 2,5h die Einsatzstelle verlassen. Die Ortsfeuerwehr Lauenstein stellte bis 13:30 Uhr eine Brandwache. Nach dem der Kamin anschließend nochmal mit der Wärmebildkamera kontrolliert wurde, konnten auch die letzten Einsatzkräfte die Einsatzstelle verlassen. Im Anschluss mussten Geräte, Fahrzeuge und Schläuche gereinigt, getauscht und wieder einsatzbereit gemacht werden.