Schwerer Kletterunfall im Ith

Am Sonntag den 05.04.2020 wurde die Ortsfeuerwehr Lauenstein zu einer Tragehilfe für den Rettungsdienst zu der Hohensteinklipppe, auch bekannt als Philipsklippen gerufen. Ebenfalls mitalarmiert waren der Intensivtransporthubschrauber Chistoph Niedersachsen, die Polizei und die Schnell- Einsatzgruppe des DRK Marienau mit einem Geländegängigen Rettungswagen.
Als wir, zusammen mit dem Rettungsdienst an der Einsatzstelle angekommen waren, stellte sich heraus, das dort eine 34 jährige Frau aus Sachsen mehrere Meter in die Tiefe gestürzt war, vermutlich weil ein Sicherungsseil zu kurz war und aus dem Haltegeschirr des Kletterpartners gerutscht ist.
Nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst und den kurze Zeit später eingetroffenen Notarzt trugen wir die verletzte Frau die auf einem Rettungsbrett und einer Vakuummatratze fixiert war, über etwa 60 Meter teilweise sehr steiles und unwegsames Gelände zum Unimog des DRK Marienau.
Mit diesem wurde die Frau zum Helikopter gefahren und anschließend in die Medizinische Hochschule nach Hannover geflogen. Die Rettungsaktion zog sich über anderthalb Stunden hin.
Gegen 15.00 Uhr konnte Einsatzleiter Jörn Cyperski den Einsatz beenden.

Ofenbrand in Salzhemmendorf

Die Ortsfeuerwehr Lauenstein wurde am 30.03.2020 um 17:52 Uhr zu einem Wohnungsbrand nach Salzhemmendorf alarmiert. Dort soll ein Ofen gebrannt haben. Nach dem die Salzhemmendorfer Kameraden die Erkundung an der Einsatzstelle durchgeführt haben, wurde ein Schornsteinbrand festgestellt. Daraufhin konnten die alarmierten Einsatzkräfte aus Lauenstein, Hemmendorf, Oldendorf und die Drehleiter aus Hameln die Alarmfahrt abbrechen bzw. die Einsatzstelle wieder verlassen. Ihre Unterstützung war nicht mehr notwendig. Ein Schornsteinfeger hat den Schornstein gereinigt und ein Atemschutztrupp hat Brandgut aus dem Schornstein nach draußen gebracht.

Unwettereinsatz durch Sturmtief „Sabine“

Die Ortsfeuerwehr Lauenstein wurde am Montag den 10.02.2020 um 02:52 Uhr zu einem Unwettereinsatz alarmiert. Das Sturmtief „Sabine“ ist mit über 100 km/h über den Norden Deutschlands gefegt und hat im gesamten Landkreis Hameln-Pyrmont für Unwettereinsätze gesorgt. Die örtliche Einsatzleitung in Salzhemmendorf hat die Lauensteiner zu einer Baumbeseitigung in die Salzhemmendorfer Straße geschickt. Ein Baum hat eine Straßenseite zwischen dem alten NP-Markt und der Autowaschanlage versperrt. Nach dem die Straße an der Einsatzstelle  aus Sicherheitsgründen gesperrt wurde, haben sich die Feuerwehrleute um die Beseitigung des Baumes gekümmert. Nach einer halben Stunde waren die Arbeiten erledigt. Weitere Folgeeinsätze gab es nicht. So das die freiwilligen Feuerwehrleute nach Hause bzw. kurze Zeit später den Weg zu Ihrer Arbeitsstelle antreten konnten.

Tierrettung am Neujahrstag

Der erste Einsatz im neuen Jahr war am 01.01.2020 um 09:35 Uhr. Die Ortsfeuerwehren Lauenstein und Salzhemmendorf wurden zu einer Tierrettung in die Straße „Im Flecken“ in Lauenstein alarmiert. Ein Collie-Mix hatte sich vermutlich wegen Silvesterböller unter eine Freistehenden Badewanne versteckt, dabei ist der Hund namens Benny soweit unter die Wanne gekrochen, dass er irgendwann festsaß und sich nicht mehr aus eigener kraft befreien konnte. Am Abend waren Frauchen und Hund noch gemeinsam schlafen gegangen und Benny lag friedlich am Bett. In der Nacht muss sich der Hund so erschreckt haben, dass er im Badezimmer Schutz suchte. Als die Dame dann am Morgen nach längerem suchen, Benny unter der Wanne fand und sie ihn nicht befreien konnte, wählte sie den Notruf 112. Die Lauensteiner Feuerwehrleute schraubten kurzerhand die Halterungen der Badewanne ab, sodass sie diese ein Stück anheben konnten und Benny von Feuerwehrmann Dirk Bode befreit wurde. Sichtlich gerührt wurde der Collie-Mix, der augenscheinlich keine Verletzungen davon getragen hat, sofort von seinem Frauchen in Empfang genommen. Einsatzleiter Bernd Hoffmann konnte gegen 10:00 Uhr dann den Befehl zum Einrücken geben. (Bericht GFW Salzhemmendorf)

https://gf-salzhemmendorf.de/de/einsaetze/einsatz-detail/?tx_operations_list%5Boperation%5D=86&tx_operations_list%5Baction%5D=show&tx_operations_list%5Bcontroller%5D=Operation&cHash=cf6d5c4bedd007aa940641c084bc7f04

Amtshilfe für die Polizei auf dem ehemaligen Grundschulgelände

Die Ortsfeuerwehr Lauenstein wurde am 18.12.2019 um 17:52 Uhr zu einem Einsatz zum ehemaligen Grundschulgelände gerufen. Die Polizei benötigte die Hilfe der Lauensteiner Feuerwehrleute um bei Ermittlungen von vermutlichen Autoschiebern zu unterstützen. Auf dem Gelände standen mehrere vermutlich gestohlene Fahrzeuge. Die Feuerwehr baute Ihren Lichtmast auf dem Löschgruppenfahrzeug 10/6 auf und beleuchtete das Gelände weiträumig. Auch der neue Akkulichtmast der vom Förderverein vor kurzem angeschafft worden ist, kam zu seinem ersten Einsatz. Im späteren Verlauf wurden die Fahrzeuge abgeschleppt. Auch hierbei unterstützen die freiwilligen Feuerwehrleute. Um 20:13 Uhr konnten die Feuerwehrleute wieder einrücken.

Mehrere große Dieselflecken auf der Straße

Am 07.12.2019 gegen 11:29 Uhr wurden die Ortsfeuerwehren Lauenstein und Salzhemmendorf zu einer Ölspur alarmiert. Große Dieselflecken, die von Salzhemmendorf bis nach Lauenstein punktuell die Fahrbahn verunreinigten, mussten von den Kameraden unschädlich gemacht werden. Dieses geschah mit Hilfe von Bakterien, die auf die Dieselflecke gesprüht, und dadurch neutralisiert wurden. Während sich die Lauensteiner Feuerwehrleute in Lauenstein über die Straßen „Im Flecken“ und „Hemmendorfer-Straße“ in Richtung „Salzhemmendorfer-Straße“ vorarbeiteten, kamen ihnen die Salzhemmendorfer Kameraden über den „Lauensteiner-Weg“ entgegen. Gegen 13:00 Uhr konnten die Ortsfeuerwehren den Einsatz beenden und wieder in ihre Feuerwehrhäuser einrücken.

Großer Ölfleck in der Straße Im Winkel

Die Ortsfeuerwehr Lauenstein wurde am Samstag Morgen den 09.11.2019 um 9:24 Uhr in die Straße „Im Winkel“ alarmiert. Dort lief nach einem technischen Defekt an einem PKW, Diesel auf die Fahrbahn. Durch den Regen verteilte sich der Diesel schnell und wäre auch fast in einen Gulli geflossen. Die Feuerwehrleute sprühten auf einer Fläche von circa 10 Quadratmeter Bakterien auf den ausgelaufenen Dieselkraftstoff, die diesen unschädlich machte. Gegen 10:00 Uhr konnte der Einsatz abgeschlossen werden. Anschließend haben die Feuerwehrleute die Altpapiersammlung im Ort durchgeführt.

Verkehrsregelung nach Verkehrsunfall auf der L425

Die Ortsfeuerwehr Lauenstein wurde am Mittwoch den 06.11.2019 um 15:43 Uhr zu einem Verkehrsunfall in die Straße „Im Flecken“ alarmiert. Bei dem Verkehrsunfall sind ein PKW und ein LKW zusammengestoßen. Der PKW wurde so doll getroffen das er auf den Bürgersteig an eine Hauswand zum Stehen kam. Die verletzte Frau wurde durch eine Rettungswagenbesatzung aus Hemmendorf medizinisch versorgt. Zunächst ist man von auslaufenden Betriebsstoffen ausgegangen, welche die Feuerwehr aufnehmen sollte. Nach der Erkundung konnten aber keine gefährlichen Stoffe auf der Straße festgestellt worden. Nur Scheibenwischwasser ist auf Grund des Aufpralls ausgelaufen. Die Ortsfeuerwehr Lauenstein leitete, nach Rücksprache mit der Polizei, während der Unfallaufnahme den Verkehr auf die umliegenden Straßen um. Anschließend half die Feuerwehr dem Abschleppunternehmen und fegte Trümmerteile auf. Nach ca. einer Stunde konnte der Verkehr wieder freigegeben werden und die Einsatzkräfte ins Feuerwehrhaus einrücken.

Mitarbeiter bei Wartungsarbeiten verletzt

Die Ortsfeuerwehren Lauenstein und Salzhemmendorf wurden am 25.10.2019 um 23:52 Uhr zu einem Einsatz an die Biogasanlage Hemmendorfer Straße alarmiert. Hier soll bei Wartungsarbeiten Gas ausgetreten sein. An der Einsatzstelle angekommen, stellte sich heraus das ein Mitarbeiter beim kontrollieren eines Sensors das Bewusstsein verloren hat. Nach kurzer Zeit konnte er das Bewusstsein wiedererlangen und seinen Sohn kontaktieren. Dieser tätigte dann den Notruf. Nach dem die Feuerwehr in die Lage eingewiesen worden ist, hat sich ein Trupp mit einem atemluftunabhängigen Pressluftatmer ausgerüstet. Jörn und Alina retteten den verletzten Mann aus dem Gefahrenbereich und übergaben Ihn an die Rettungssanitäter aus Hemmendorf. Der Patient wurde unter Begleitung eines Notarztes in ein Krankenhaus gebracht. Da nicht ausgeschlossen werden konnte das weitere Gase austreten, wurden mehrere Messungen vom Messtrupp Lauenstein und dem zur Unterstützung alarmierten Messtrupp aus Flegessen, am Objekt durchgeführt. Anfangs hat man hat festgestellt das Methan ausgetreten ist. Nach einiger Zeit konnte aber Entwarnung gegeben werden. So dass die Einsatzkräfte die Einsatzstelle verlassen konnten.

Nächtliche Tragehilfe für den Rettungsdienst

Die Ortsfeuerwehr Lauenstein wurde am 20.10.2019 um 01:48 Uhr zu einer Tragehilfe in die Flachrotten alarmiert. Der Rettungsdienst und ein Notarztteam haben sich bereits um einen Patienten gekümmert und Ihn stabilisiert. Weil die Erdgeschosswohnung sehr eng war und neben den Patienten auch zwei Geräte und eine Infusion getragen werden musste, hat sich der Rettungsdienst die Unterstützung der Lauensteiner Feuerwehrleute geholt. Mit sechs Personen wurde der Patient und die Geräte schonend in den Rettungswagen getragen. Um 02:15 Uhr waren die Feuerwehrleute wieder am Standort und konnten zurück nach Hause ins Bett.