Arbeit in der Kinderfeuerwehr Lauenstein trägt Früchte

Seit vier Jahren besteht die Kinderfeuerwehr „Löschtiger“ in Lauenstein. Die „Löschtiger“im Alter von 6 bis 12 Jahren sind die Kinderabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Lauenstein. Die erfolgreiche Arbeit in der Kinderfeuerwehr zahlt sich aus. Kinderfeuerwehrwartin Mandy Cyperski und die stellv. Kinderfeuerwehrwartin Ute Cichy arbeiten mit Ihrem Betreuerteam viele Themen über die Brandschutzerziehung aus. Neben dem Absetzen eines Notrufes, der Bedienung eines Feuerlöschers und vielen anderen Brandschutzthemen, nehmen die Löschtiger regelmäßig an Prüfungen teil, um ihr erlerntes Wissen unter Beweis zu stellen. Hierbei haben die Kids schon viele Abzeichen erwerben können. Bei Aktionen mit Spiel und Spaß wird der Zusammenhalt der Gruppe gefördert. Jetzt sind einige der Kinder schon so groß geworden das Sie in die Jugendabteilung übernommen werden können. Ab 10 Jahren steht der Sprung in die Jugendfeuerwehr an. Die drei „Löschtiger“ Sveenja Hingst , Kym Sander und Janes Hoffmann wurden in einem kleinen, feierlichen Rahmen in die Jugendfeuerwehr Lauenstein übernommen und können Ihren Dienst in der Jugendabteilung der Feuerwehr Lauenstein durchführen. Bei der Feierlichkeit waren die Kinder- und Jugendfeuerwehr, die Ortswehrführung und einige Eltern anwesend. Als Dankeschön für die gute Zusammenarbeit wurden den Dreien eine Urkunde und ein kleines Präsent überreicht. Anschließend wurde gemeinsam gegrillt.
Mit der Übernahme von der Kinderfeuerwehr in die Jugendfeuerwehr wird ein nächstes Kapitel aufgeschlagen. Die Jugendabteilung freut sich schon auf neue und gut ausgebildete Mitglieder.

Alarmübung auf dem OKAL-Gelände

„Was ist denn hier los ?“ dürften viele Lauensteiner gedacht haben, als am Freitag, 16.6.2017 um 17.51 Uhr die Sirenen heulten und wenig später zahlreiche Feuerwehrfahrzeuge durch den Ort eilten.

Die Kreisfeuerwehrbereitschaft (KFB) Ost probte mit einer großangelegten Übung den Ernstfall auf dem OKAL-Gelände. „Brand in einer Produktionshalle mit vermissten Personen“ lautete der Einsatzbefehl.

Angriffstrupps der Ortswehren Lauenstein und Salzhemmendorf gingen als erstes mit Atemschutzgeräten in die mit einer Nebelmaschine dicht verqualmte Halle 14. Die vermissten Personen wurden von Jugendlichen der Jugendfeuerwehren Lauenstein und Salzhemmendorf gemimt. Sie wurden kurz darauf aus dem Gebäude gerettet.

Insgesamt waren etwa 200 Feuerwehrleute der 4 Züge, die zur KFB Ost gehören, im Einsatz.   Die Alarmübung endete gegen 20 Uhr.

Der langjährige stellvertretende Zugführer des 3. Zuges, Herbert Kunze, wurde für seine Verdienste mit dem Deutschen Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber ausgezeichnet und von Kreisbrandmeister Frank Wöbbecke aus seiner Funktion verabschiedet. Das Amt des stellvertretenden Zugführers des 3. Zuges übernimmt unser Lauensteiner Kamerad Jens Brock.  Er wurde zudem zum Oberlöschmeister befördert.

Die DRK-Bereitschaft Bad Münder versorgte die Feuerwehrkameraden anschließend mit Essen und Getränken.

 

 

 

JHV der FFW Lauenstein 2017

Feuerwehr Lauenstein freut sich über großen Rückhalt

So eine Unterstützung wünscht sich jeder Ortsbrandmeister, aber nur wenige Feuerwehren können sich über so viele Mitglieder freuen. Insgesamt verfügt die Feuerwehr Lauenstein über 439 Mitglieder, wovon 363 fördernde Mitglieder sind. Die Einsatzabteilung in dem Ort am Ith zählt 36 Mitglieder, wovon jetzt aus der Jugendfeuerwehr Jasmin Risch und Erik Wöhler zu den Aktiven übernommen wurden. Der Nachwuchs soll auch weiterhin durch die Jugendfeuerwehr – derzeit acht Mitglieder – und die Kinderfeuerwehr – derzeit sieben Mitglieder – gesichert werden. Die Kinderfeuerwehr ist im vergangenen Jahr unter der Leitung von Mandy Cyperski und Ute Cichy richtig durchgestartet und hat auch am ersten Zeltlager der Kreiskinderfeuerwehr teilgenommen, was bei den Kindern sehr gut ankam. Die Kinderflamme II konnten hier auch Taina Cyperski, Sveenja Hingst, Janes Hoffmann und Kym Sander erfolgreich ablegen. Aktiv ist auch der Spielmannszug, die mit Eime kooperieren. In der Altersabteilung gibt es derzeit zwölf Mitglieder, die sich auch regelmäßig treffen und Veranstaltungen wie Besichtigungen am Hüttenstollen oder von Schloss Marienburg zusammen durchführen. Für 2016 konnte Hubert Brock als Ortsbrandmeister 2816 Dienststunden zählen. Knapp 350 Stunden entfielen dabei auf Einsätze, wo auch sechs Brandeinsätze aufliefen, die aber erfolgreich bewältigt wurden. Entsprechend der großen Unterstützerzahl lobte auch der anwesende Gemeindebürgermeister Clemens Pommerening bei der Jahreshauptversammlung in Lauenstein die anwesenden Feuerwehrkameraden für ihr großes Engagement, was die Lauensteiner anscheinend sehr zu schätzen wissen.

Terminplaner markiert, wo die Altersabteilung ihr 20jähriges Jubiläum feiert. Unter anderem ist aus diesem Anlass auch ein Bingo-Nachmittag geplant. Im letzten Jahr wurde das 50jährige Jubiläum der Jugendfeuerwehr ausgiebig im Naturerlebnisbad gefeiert, was allen gut in Erinnerung blieb. Gefreut wird sich in Lauenstein auch schon auf das 25jährige Jubiläum der Jugendfeuerwehr von der Partnerfeuerwehr in Schmerzke, was natürlich auch wieder besucht wird. „Im Gegensatz zum nahe gelegenen neuen Flughafen BER wird dann auch unser neues Feuerwehrhaus bis Pfingsten 2017 fertig“, bemerkte der extra aus Schmerzke angereiste Daniel Krause augenzwinkernd.

Beförderungen gab es dieses Jahr auf der Jahreshauptversammlung nicht, Kai Wendlandt wurde aber schon im Vorfeld auf Kreisebene im vergangenen Dezember zum Oberlöschmeister befördert. Der anwesende stellvertretende Abschnittsleiter Ost Thomas Küllig nahm zum Ende der Versammlung die Ehrungen vor. Beeindruckt von den starken Mitgliederzahlen und dem mit fast 100 Feuerwehrkameraden gefüllten Saal ehrte er Wolfgang Paul für 50jährige Mitgliedschaft in der Wehr sowie Maik Brimm und Michael Switek für 25 Jahre Mitgliedschaft.

Quelle (Text+ Fotos): www.saale-ith-echo.de)

 

25 Jahre Feuerwehr-Partnerschaft mit der FFW Schmerzke gefeiert

Die Freiwilligen Feuerwehren aus Lauenstein und Schmerzke (Stadt Brandenburg) hatten zum 25. Jahrestag der Deutschen Wiedervereinigung ebenfalls allen Grund zum Feiern. Denn die Partnerschaft der beiden Wehren ist auch – direkt nach der Grenzöffnung – vor 25 Jahren entstanden. Am „Tag der Deutschen Einheit“ trafen sich insgesamt 52 Kameradinnen und Kameraden auf „halber Strecke“ in Helmstedt. Gemeinsam wurden das Zonengrenzmuseum in Helmstedt, das Grenzdenkmal in Hötensleben und die Gedenkstätte Marienborn besucht. Die dortigen Führungen nahmen alle Teilnehmer mit großem Interesse auf. Der noch erhaltene Grenzabschnitt in Hötensleben sorgte dabei kurzweilig für eine beklemmende Atmosphäre. Am Nachmittag wurde gemeinsam im Hotel Bundesliga geschaut. Nach dem Abendessen ließen die Brandschützer den Tag in gemütlicher Runde im Hotel ausklingen.

Ende 1989 war der Kontakt durch den Lauensteiner Kameraden Dieter Siebert entstanden, dessen Verwandter Siegfried Näther seinerzeit Ortsvorsteher und Wehrführer in Schmerzke war. Im März 1990 fuhr eine vierköpfige Delegation aus Lauenstein nach Schmerzke. Nach diesem ersten Informationsaustausch folgten wenige Wochen später Besuche zu den Feuerwehrfesten zum jeweiligen 66-jährigen Bestehen. Beide Wehren wurden 1924 gegründet, und so konnten die Jubiläen erstmals zusammen gefeiert werden. Seitdem stehen zum Beispiel zu Fußballturnieren oder Feuerwehr-Wettbewerben mindestens zwei Treffen pro Jahr an. Zudem nehmen an den  Jahreshauptversammlungen jeweils Abordnungen teil. Auch private Freundschaften sind in der Zwischenzeit entstanden. Einen guten Kontakt pflegen darüber hinaus auch die Jugendfeuerwehren beider Wehren. Das jährliche Pfingstzeltlager des Nachwuchs ist dabei schon zur Tradition geworden.

„Es ist leicht, eine Partnerschaft zu gründen, aber diese 25 Jahre lang aufrecht zu erhalten, ist eine tolle Leistung“, stellte Schmerzkes Wehrführer Matthias Sumpf zufrieden fest. Für Lauensteins Ortsbrandmeister Hubert Brock ist ein Grund für die lange und gut funktionierende Partnerschaft, dass diese auch von mehreren Generationen der beiden Feuerwehren gelebt und gepflegt wird. So freute er sich in Helmstedt besonders über die gemischte Altersstruktur der Teilnehmer. Es waren sowohl junge Kameraden dabei, die das geteilte Deutschland nur vom Erzählen oder aus dem Geschichtsunterricht kennen, als auch  Mitglieder der „ersten Stunde“, von denen einige mittlerweile den Altersabteilungen angehören.

Der Abschied am nächsten Morgen fiel auch nicht allzu schwer, denn schon am 17.Oktober sehen sich beide Wehren zum Boßelturnier in Schmerzke wieder.

Auf dem Rückweg unternahmen die Lauensteiner Kameraden in Braunschweig eine Floßfahrt auf der Oker. Währenddessen den Kameraden einiges über Braunschweig erzählt wurde, hat man auf dem Floß ein Grillbarbecue zu sich genommen. Bei leckerem Fleisch und Salat wurde der vergangene Tag Revue passiert.

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Weitere Fotos befinden sich in der Rubrik „Fotogalerien“.

Kinderkarneval in Lauenstein

Kinderkarneval sorgt für volle Halle in Lauenstein

Die Plätze in der Lauensteiner Mehrzweckhalle waren fast alle besetzt. Wie schon in den Vorjahren kam der Lauensteiner Kinderkarneval wieder sehr gut an. In diesem Jahr organisierte die Freiwillige Feuerwehr Lauenstein – bestehend aus Aktiven, Jugendfeuerwehr, Kinderfeuerwehr und Spielmannszug – das bunte Treiben in der Halle.

Während die Eltern und Großeltern bei Kaffee und Kuchen klönen konnten, standen natürlich die Kinder im Mittelpunkt. Für die Kleinsten wurde in der einen Ecke der Halle ein Spielecke eingerichtet. Für die etwas größeren Faschingsfreunde wurde dann noch ein Glücksrad mit gestifteten Preisen, der „heiße Draht“, Dosenwerfen und Hütchenspiel veranstaltet. Dazu wurde natürlich – animiert durch erfahrene Jugendbetreuer – auch noch zu bekannten Liedern getanzt.

„Im jährlichen Wechsel mit dem MTV Lauenstein läuft die Organisation des Kinderkarnevals sehr gut“, stellte Jugendfeuerwehrwart Jens Brock fest. Davon konnten sich die Eltern erneut überzeugen. Nach einem bunten Nachmittag gingen nicht nur die Eltern sehr gut gelaunt nach Hause.

 

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[Quelle: Saale-Ith-Echo]

Jahreshauptversammlung der Jugendfeuerwehr

Viele Dienststunden zahlen sich zum Jahresende aus

Trotz vieler Aktivitäten Nachwuchssorgen bei der Jugendfeuerwehr Lauenstein

Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Jugendfeuerwehr Lauenstein wurde das vergangene Jahr Revue passiert. Die Jungen und Mädchen haben sich im Jahr 2014   57x getroffen. Dabei haben Sie 85 Stunden allgemeine Jugendarbeit geleistet. Weitere 61 Dienststunden haben Sie für feuerwehrtechnische Ausbildung investiert, welche sich zum Jahresende auszahlten. Drei der 6 Jugendlichen haben Ihr erstes Abzeichen, die Jugendflamme Stufe 1, erworben. Mit dem Bestehen der Jugendflamme 3 und der Leistungsspange im Vorjahr, haben Alina Cichy und Fiona Ulbrich alle Abzeichen und Auszeichnungen der Jugendfeuerwehr erworben.

Neben den allgemeinen Diensten und Ausbildungen nahmen die Jugendlichen an 3 Zeltlagern teil. Das Highlight des letzten Jahres war das einwöchige Kreiszeltlager in Oldendorf mit ca. 800 Teilnehmern. Das Pfingstzeltlager fand in Lauenstein statt, Gast war die Partnerjugendfeuerwehr aus Schmerzke (Brandenburg).  Die Jugendfeuerwehr Lauenstein war wiederum Gast beim Stadtzeltlager in Brandenburg an der Havel.

Auf Gemeinde- und Kreisebene hat die Jugendfeuerwehr Lauenstein an vielen verschiedenen Veranstaltungen teilgenommen. Darunter der Kreissternmarsch, bei dem der 19. Platz von 58 teilnehmenden Gruppen erreicht werden konnte.

Zum Jahresabschluss haben sich die Kinder und Jugendlichen Kart fahren mit anschließendem gemeinsamen Essen gewünscht.

Trotz dieser vielen verschiedenen und attraktiven Aktivitäten hat die Jugendfeuerwehr Lauenstein Nachwuchssorgen. Zurzeit besteht die Jugendfeuerwehr aus 6 Mitgliedern.

Kinder und Jugendliche im Alter von 10-16 Jahren sind gerne gesehen. Auch Schnupperdienste ab 9 Jahren sind möglich. Kinder von 6-10 Jahren können Ihre ersten Erfahrungen in der Kinderfeuerwehr sammeln.

In diesem Jahr wird wieder ein kleines Zeltlager stattfinden. Am Pfingstwochenende fährt die Jugendfeuerwehr Lauenstein zur Ihren Freunden nach Schmerzke. Unteranderem soll dort ein Tagesausflug in einem Freizeitpark nach Leipzig organisiert werden.

Jahreshauptversammlung 2015

Wie schon im letzten fand vor der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Lauenstein auch die Mitgliederversammlung des Fördervereins statt. Insgesamt nahmen 79 Kameradinnen und Kameraden teil.

Ortsbrandmeister Hubert Brock zeigte sich sehr zufrieden über das im Mai 2014 ausgerichtete Scheunenfest anlässlich des 90-jährigen Bestehens der Freiwilligen Feuerwehr Lauenstein.

Ebenso freute er sich  über 30 Neueintritte im vergangenen Jahr.

In 2015 steht für die Lauensteiner Brandschützer das nächste „Jubiläum“ an: Die Partnerschaft  mit der Freiwilligen Feuerwehr Schmerzke (Stadt Brandenburg) besteht seit nunmehr 25 Jahren.

An der Jahreshauptversammlung nahmen auch drei Vertreter der Partnerfeuerwehr teil.

Kurz nach dem Mauerfall war die Partnerschaft beider Wehren im März 1990 durch private Kontakte vom Lauensteiner Kameraden Dieter Siebert  entstanden.

„Es ist leicht, eine Partnerschaft zu gründen, aber diese 25 Jahre lang mit vielen Aktivitäten  am Leben zu erhalten, ist durchaus eine bemerkenswerte Leistung“, waren sich Ortsbrandmeister Hubert Brock und sein Schmerzker Amtskollege Matthias Sumpf einig.

Offiziell wird das 25-jährige Bestehen der Partnerschaft mit einem Treffen am „Tag der Deutschen Einheit“ in Helmstedt gefeiert.

Die Lauensteiner Brandschützer rückten im vergangenen Jahr bei 3 Bränden und zu 7 Hilfeleistungen aus.

Insgesamt zählt die Wehr 439 Mitglieder, von denen 224 dem Förderverein angehören.

Der stellvertretende Ortsbrandmeister Matthias Kutz berichtete, dass die 41  Mitglieder der Einsatzabteilung einschließlich der Vorbereitung und Durchführung des Scheunenfestes insgesamt 4104 Stunden Dienst leisteten.

Hinzu kamen 441,5 der sieben Mitglieder des  zur Ortswehr gehörenden Strahlenspür- und Messtrupps. wie der Gruppenführer Uwe Wöhler mitteilte.

Ebenfalls zusätzlich leistete die Wettbewerbsgruppe 337 Stunden Übungsdienst – gekrönt mit der Qualifikation und Teilnahme am Regionalentscheid in Hänigsen bei Celle.

Etwas Sorge bereitet hingegen die Jugendfeuerwehr, die momentan nur 6 Mitglieder hat. Alina Cichy und Fiona Ulbrich wurden in die Einsatzabteilung übernommen. Beide sind aber bereit, vorerst doppelten Dienst zu leisten und  bleiben somit auch der Jugendfeuerwehr erhalten.

Im Hinblick auf das Jubiläum zum 50-jährigen Bestehen der Jugendfeuerwehr in 2016 hofft Jugendwart Jens Brock auf neue Mitglieder.

Jugendliche im Alter von 10 bis 16 Jahren, die Lust haben, mit dem Spaß im Vordergrund das feuerwehrtechnische Handwerk erlernen, sind herzlich willkommen. Die Dienstabende finden freitags um 17 Uhr im Feuerwehrhaus statt.

Der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr trat im Vorjahr 12 Mal auf, wie Schriftführerin Vanessa Giese berichtete. Zur Zeit absolvieren 8 Kinder die musikalische Grundausbildung.

Die Leiterin der Kinderfeuerwehr, Mandy Cyperski, zeigte sich erfreut, dass die 2013 gegründete Nachwuchsgruppe gut angenommen

wird und 10 Kinder zwischen 6 und 10 Jahren mitmachen.

Befördert wurden Jens Brock zum Löschmeister sowie Ferenc Bockstiegel, Patrick Grütz und Henning Brock zum Hauptfeuerwehrmann.

Der stellvertretende Kreisbrandmeister Frank Müller holte eine Ehrung zum Hochwassereinsatz 2013 in Magdeburg nach und überreichte Dennis-Steven Finke für seinen Einsatz die Fluthelfernadel des Landes Sachsen-Anhalt.

Der Gruppenführer des Strahlenspür- und Messtrupps, Uwe Wöhler, wurde vorab im Dezember 2013 seitens der Kreisfeuerwehr mit der Ehrennadel des Niedersächsischen Feuerwehrverbandes in Bronze geehrt.

 

2015

 

Fotobeschreibung, von links nach rechts:

Ortsbürgermeister Erich Weber, Ortsbrandmeister Hubert Brock, Steven-Dennis Finke, Matthias Sumpf und Dirk Semmelroth (beide FFW Schmerzke), Ferenc Bockstiegel, Henning Brock, Jens Brock, Fiona Ulbrich, Patrick Grütz, Alina Cichy, stellvertr. Kreisbrandmeister Frank Müller, stellvertr. Ortsbrandmeister Matthias Kutz.

Großübung in Lauenstein

Gemeinsame Großübung: Die Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden, die Kreisfeuerwehr Hameln-Pyrmont und der DRK Kreisverband Weserbergland e.V. führten am Samstag den 17.05.2014 eine gemeinsame Großübung durch. Das technische Hilfswerk Ortsgruppe Hameln war als Übungsleitung und Gegenstelle für die übenden Kräfte mit eingebunden. Das Übungsszenario sah ein „größeres Schadensereignis“ im Bereich Salzhemmendorf-Lauenstein vor.

Auf der Landesstraße 425 war es am dortigen unbeschrankten Bahnübergang zu einer Kollision zwischen einem Linienbus und einem Güterzug gekommen, nachdem der Busfahrer ein Rotlichtsignal missachtet hatte. Im Linienbus wurden neben dem Busfahrer 6 Fahrgäste getötet; 30 weitere Mitfahrer im Bus wurden leicht- bzw. schwerverletzt.

Durch die Kollision war im letzten Waggon des Güterzuges mehrere 1000-Liter- Flüssigkeitstanks beschädigt worden. Aus dem entstandenen Leck traten zunächst nicht bekannte Gefahrstoffe aus. Diese Ausgangslage war eine Nachstellung eines jederzeit real möglich werdenden Unfallgeschehens. Die Alarmierung der Feuerwehr- und Rettungskräfte erfolgte um 10:11 Uhr . Aufgrund der ersten Meldungen wurde von der Leitstelle die Alarmierungsstufe „Massenanfall von Verletzten“ ausgelöst.
Zahlreiche Einsatzkräfte der Feuerwehr, des DRK und der Polizei fuhren daraufhin den Übungsort an, ohne zu wissen, dass es sich um eine Übung handelt.

Letztendlich arbeiteten vor Ort und im Hintergrund 86 Kräfte der Feuerwehr, 120 des DRK, 8 Notfallseelsorger und 50 Einsatzkräfte der Polizei Hand in Hand zusammen, um diese Lage bewältigen zu können. Ein besonderer Fokus lag gerade hier auf die Zusammenarbeit der eingesetzten Organisationen untereinander und miteinander.

Großes Interesse zeigten daher insbesondere der Polizeipräsident der Polizeidirektion Göttingen Robert Kruse und der Landrat des Landkreises Hameln-Pyrmont Tjark Bartels, unter deren Beobachtung die weiteren Aktivitäten der einzelnen Einsatzorganisationen abliefen.

Die Feuerwehr begann mit der Rettung von verletzten Personen und Bergung getöteter Personen. Nebenher mussten sich Feuerwehrkräfte um die austretenden Gefahrstoffe kümmern, den Stoff identifizieren und deren Gefährlichkeit ermitteln. Eine Dekontaminierungsanlage für die Verletzten und die Einsatzkräfte wurde aufgebaut; ein Transportstop für Verletzte wurde verhängt, um an der Einsatzstelle die Übersicht über die Verletzten Personen zu behalten Die Rettungskräfte des DRK und der Schnelleinsatzgruppe übernahmen unter der Führung des Leitenden Notarztes bzw. des Organisatorischen Leiters Rettungsdienst (OrgL) die Sichtung, Einteilung und verletzungsgerechte Erstversorgung der Verletzten.

Neben den Verkehrslenkungsmaßnahmen und dem Einrichten von Straßensperren hatte die Polizei die Aufgaben, Unfallursachenforschung zu betreiben, Verletzte und Tote zu identifizieren, Angehörige zu benachrichtigen und über das eingerichtete Bürgertelefon Hinweise entgegen zu nehmen und ebenfalls Angehörige zu informieren.

Die Übungsvorbereitungen begannen bereits im Dezember des letzten Jahres. Umfangreiche Vorbereitungen mussten getroffen werden, um dieses möglichst echt dargestellte Szenario realisieren zu können. Die Darstellung von Verletzten erfolgte durch ehrenamtliche Kräfte des DRK; Zeugen und Angehörige der Opfer, die Anrufe für die Hinweisaufnahme simulierten, wurden durch Bachelor-Studenten der Polizei gespielt.

Ein Fazit kann erst nach Auswertung durch die Übungsbeobachter und Schiedsrichter und nach der Übungsnachbereitung gezogen werden. Vorab kann aber schon gesagt werden, dass die Verantwortlichen durchweg von einem positiven Übungsergebnis ausgehen. Insbesondere die gute Zusammenarbeit der einzelnen Einsatzabschnitte und der hohe Motivationsgrad der Übenden aller teilnehmenden Organisationen sind dabei hervorzuheben; sowohl in der Vorbereitung als auch während der Übung selbst. Die aus der Übung resultierenden Verbesserungsmöglichkeiten fließen in zukünftige Einsätze ein und sorgen für noch mehr Professionalität bei der Bewältigung solcher Großschadenslagen.

Übungsende war offiziell gegen 15:00 Uhr danach aufräumen und verlasten der Ausrüstung und Verpflegung. Das Essen (Erbsensuppe und Würstchen) wurde vom DRK bereitgestellt. Die Versorgungsgruppe der Kreisfeuerwehr lieferte schon während des Einsatzes und zur Verpflegung danach Kaltgetränke.

Bericht von der Kreisfeuerwehr.

Bericht zur Jahreshauptversammlung 2014

Ein ereignisreiches Jahr 2014 erwarten die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Lauenstein. Den Höhepunkt bildet dabei das Scheunenfest, das anlässlich des 90-jährigen Bestehens vom 23. bis 25.Mai „Im Winkel“ stattfindet.

Aber auch das Vorjahr war sehr ereignisreich – mit Höhen und Tiefen.

Bei der Jahreshauptversammlung im Januar 2013 hatte Uwe Fahrenkamp nach 25 Jahren sein Amt als Ortsbrandsmeister an dessen Stellvertreter Hubert Brock übergeben. Der plötzliche Tod von Uwe Fahrenkamp im Juli hatte die Lauensteiner Brandschützer sehr getroffen.

Die neue Führungsriege um Hubert Brock und Matthias Kutz hatte 2013 viel zu tun. Unter anderem wurde ein Förderverein gegründet, dem derzeit 125 Mitglieder angehören.

Außerdem konnte im Oktober die Kinderfeuerwehr gegründet werden, bei der momentan 8 Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren mitmachen.

Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung berichtete Ortsbrandmeister Hubert Brock, dass die 42 Aktiven der insgesamt 421 Mitglieder zählenden Wehr bei drei Bränden alarmiert wurden und zu sechs Hilfeleistungen ausrückten. Insgesamt leistete die Einsatzabteilung 3.074,5 Dienststunden.

Der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr hatte im Vorjahr acht Auftritte zu verzeichnen, wie Schriftführerin Vanessa Giese berichtete.

Der anwesende Kreisbrandmeister Frank Wöbbecke nahm die Ehrung von seinem Stellvertreter Frank Müller vor, der seit 40 Jahren Mitglied der Feuerwehr  ist. Mark Wendlandt wurde für 25-jährige Treue geehrt.

Außerdem wurden Bernd Hoffmann zum Löschmeister und Mark Wendlandt zum 1.Hauptfeuerwehrmann befördert. Des weiteren tragen Ferenc Bockstiegel, Henning Brock und Robert Schnell zukünftig den Dienstgrad Oberfeuerwehrmann.

Der langjährige Jugendwart Daniel Jermis übergab in der Versammlung sein Amt an Jens Brock, dessen Stellvertreter Patrick Grütz wird.

 

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Das Kommando der FFW Lauenstein mit den Geehrten und Beförderten,
rechts im Bild: Kreisbrandmeister Frank Wöbbecke

Kinderkarneval in der Mehrzweckhalle Lauenstein

Die Freiwillige Feuerwehr, Jugendfeuerwehr und der Spielmannszug hatten gemeinsam zum diesjährigen Kinderkarneval eingeladen.

In der bunt geschmückten Mehrzweckhalle Lauenstein erwartete die kleinen Cowboys, Piraten und Prinzessinnen ein großes Angebot verschiedener Aktivitäten.

Während Sänger Helmuth und DJ Felix die kleinen Karnevalisten zum Mitsingen und Tanzen animierten, bot die Jugendfeuerwehr einen Spielparcours an. Zum „Auspowern“ stand außerdem noch eine große Hüpfburg zur Verfügung.

Und die Eltern konnten die Zeit zum gemütlichen Plaudern bei Kaffee und Kuchen nutzen.

 

Kinderkarneval 2013