Hochwasser-Einsatz in Magdeburg

Am Samstag, den 8.Juni 2013 wurde die Kreisbereitschaft Ost der Kreisfeuerwehr Hameln-Pyrmont alarmiert, um in Magdeburg beim Elbe-Hochwasser Hilfe zu leisten.

Gegen 17 Uhr trafen sich 138 freiwillige Feuerwehrleute aus den Gemeinden Bad Münder, Coppenbrügge und Salzhemmendorf  – darunter auch 10 Kameraden der FFW Lauenstein – und machten sich im Konvoi auf den Weg nach Magdeburg.

In der ersten Nacht hat die Kreisbereitschaft Ost einen Deich nahe dem Ort Pechau gesichert. Nachdem man abgelöst wurde ist man zum Bereitstellungsplatz bei der Firma Regiocom gefahren. Das DRK hat in der Zwischenzeit Mittagessen vorbereitet., womit man sich für die weiteren Aufgaben gestärkt hat. Danach konnten sich die Kameraden ausruhen und schlafen.

Am nächsten Tag hat man ein Müllheizkraftwerk geschützt. Mit Hilfe der Bundeswehr und des Technischen Hilfswerk wurde ein Deich aus Big Packs und Sandsäcken errichtet. In der Nacht zum Dienstag hat man den Bereitstellungsraum zum Messegelände verlegt.

Die anderen Tage war man in Bereitschaft und hat auf weitere Einsatzbefehle gewartet. In der Nacht zum Donnerstag hat der 4. Zug der Kreisbereitschaft Ost Sandsäcke und Big Packs gefüllt.

Der schweißtreibende und kräftezehrende Hochwassereinsatz dauerte 6 Tage. Am Donnerstag hat sich der Konvoi zurück auf den Weg in die Heimat gemacht.

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PKW-Brand am Steinbruch

Die Feuerwehr Lauenstein wurde am 07.06.2013 zu einem PKW-Brand auf der L425 zwischen Harderode und Lauenstein gerufen. Die Alarmierung war morgens um 05:48 Uhr, als ein Mitarbeiter des Steinbruchs Bisperode zu seiner Arbeitsstelle ging. Kurze Zeit später wurde bemerkt das sein Motorraum gebrannt hat. Darauf hin wurden die Feuerwehren Lauenstein und Salzhemmendorf alarmiert. Zusätzlich ein RTW und die Polizei.

Am Einsatzort angekommen wurde sofot ein Löschangriff unter Atemschutz vorgenommen. Flammen waren nicht mehr zusehen, allerdings hat es im Motorraum stark gequalmt. Der Atemschutztrupp hat mit Hilfe des Schnellangriffs Nachlöscharbeiten durchgeführt, dabei wurden ca. 450l Wasser verbraucht.

Das LF 10/6 der Freiwilligen Feuerwehr Lauenstein rückte mit einer Stärke von 1/7 aus. Der Einsatz war gegen 07:00 Uhr beendet.

Zwei Hochwassereinsätze an einem Vormittag

Nach tagelangen Regenfällen sind Bäche vollgelaufen. Zusätzlich konnte der Boden kein Wasser mehr aufnehmen. Deshalb wurde die Feuerwehr Lauenstein am 27.05.2013 zu zwei Hochwassereinsätzen gerufen. Zuerst drohte in der Straße „Im Flecken“ um 08:19 Uhr Wasser in ein Wohnhaus zu laufen. Die Feuerwehr konnte das angestaute Wasser vom Hof abpumpen, um ein volllaufen des Wohnhauses zu verhindern. Schwierigkeiten gab es, weil das Schmutzwasser so dreckig war, dass sich die Pumpe mit Stroh, kleinen Ästen und Schlamm immer wieder zugesetzt hat. Einsatzende war gegen 09:30 Uhr.

Zum zweiten Einsatz wurde die Feuerwehr um 12.01. Uhr gerufen. Dort drang Wasser durch eine Kellerwand und drohte Wasserschäden zu verursachen. Leider konnte man da nicht helfen, weil die Geräte für diesen Einsatz nicht geeignet waren. Es standen nur wenige Zentimeter Wasser im Keller, wodurch der Gebrauch vom Kellersaugkorb nicht in Frage kam. Die Feuerwehr ist nach der Erkundung abgerückt. Der Einsatz war gegen 12:30 Uhr zu Ende.

Alarmübung bei Agravis

Bei Agravis in Salzhemmendorf ist am 24.05.2013 eine Staubexplosion entstanden. Gegen 18:20 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Salzhemmendorf zu diesem Alarm gerufen. Man ging von vermissten Personen im Brandobjekt aus. Nach kurzer Erkundung vom Einsatzleiter aus Salzhemmendorf wurde die Alarmstufe auf Feuer 2 erhöht. Daraufhin rückten die Ortsfeuerwehren Lauenstein und Hemmendorf nach, sowie die SEG Marienau mit RTW´s. Bei der Alamierung hat die Wettbewerbsgruppe aus Lauenstein gerade angefangen für Wettbewerbe zu üben. Als die Sirene und Meldeempfänger losgingen hat man sehr schnell gehandelt und das Fahrzeug wieder fahrbereit gemacht, so dass man schnell zum Einsatzort fahren konnte. Die Freiwillige Feuerwehr Lauenstein rückte mit allen 3 Fahrzeugen an, dem LF 10/6, MTW und GW-Mess. Man hatte bei dem großen Gebäude einen eigenen Brandabschnitt. Mit mehreren Strahlrohren hat man versucht die rechte Gebäudeseite zu löschen. Zusätzlich wurden 2 Atemschutztrupps von Lauenstein eingesetzt um die vermissten Personen zu retten. Im dem verqualmten Treppenhaus war es schwierig diese Personen zu finden. Die Trupps aus Lauenstein haben mit Unterstützung von einem Trupp aus Salzhemmendorf 2 Personen aus dem 2. und 3. Obergeschoss gerettet. Es stellte sich heraus das dieses Einsatzszenario zum Glück nur eine Alarmübung war, welche von den Salzhemmendorfer Kameraden gut ausgearbeitet wurde.

Zugübung bei OKAL

Der 3. Zug der Kreisbereitschaft-Ost hat am Freitag, den 19.04.2013, eine Zugübung auf dem OKAL-Werksgelände durchgeführt. Um 18:00 Uhr gingen in verschiedenen Orten Sirenen und Meldeempfänger. Betroffen waren Thüste, Hemmendorf und Lauenstein. Außerdem wurde die Besatzung des SW-2000 von Oldendorf über Meldeempfänger alamiert. Auf Wunsch der Führungskräfte hat man die Alamierung im Ernstfall ausprobiert. Danach hat sich der 3. Zug in Hemmendorf getroffen. Von dort aus fuhr man gemeinsam zum Einsatzort, welcher das OKAL-Werksgelände in Lauenstein war. Dort angekommen wurde eine Wasserentnahmestelle an der Tankstelle aufgebaut. Eine Langewegestrecke mit zwei B-Leitungen wurde in Richtung Halle 12 verlegt, an der eine Brandbekämpfung stattgefunden hat. Zusätzlich wurden Schlauchplatzer und defekte Pumpen simuliert, so dass die Feuerwehrleute die geplatzen Schläuche und defekten Pumpen wechseln mussten. Dabei wurden ungefähr 2000m B-Schläuche verlegt. Nach der Übung hatten die Kameraden die ein oder andere Bratwurst verdient.

Garagenbrand im Schützenplatzweg

Am Mittwoch, den 13.Februar 2013 wurden die Kameraden der Feuerwehren Lauenstein und Salzhemmendorf um 19.11 Uhr zum Brand einer Doppel-Garage im Schützenplatzweg in Lauenstein gerufen.

Einige Feuerwehrkameraden nahmen gerade am „Politischen Aschermittwochstreffen“ auf Einladung von Gemeinderat und -verwaltung teil. Auf das traditionelle Pellkartoffeln-und-Hering-Essen mussten sie vorerst verzichten. 

Beim Eintreffen am Einsatzort trat bereits eine große, dichte Rauchschwade aus dem Inneren der Garage aus. Die Besitzer hatten zuvor ihre beiden Pkw herausgefahren und somit in Sicherheit gebracht.

Die eingesetzten Angriffstrupps gingen mit schwerem Atemschutz zum Brandobjekt vor und mussten zunächst einen gefüllten Benzinkanister, der sich durch die Hitze bereits verformt hatte, sowie eine Flüssiggasflasche aus dem Gefahrenbereich heraus bringen.

Die vorherrschenden Minustemperaturen sorgten dafür, dass das Löschwasser umgehend gefror und sich der gesamte Einsatzort in eine Eispiste verwandelte. Ein Streufahrzeug der Gemeinde kam hierfür wenig später zur Hilfe.

Von der FTZ Kirchohsen wurde schließlich eine Wärmebildkamera angefordert, um festzustellen, ob sich in der Decke und in den Wänden der Garage noch mögliche Glutnester befanden, die das Feuer erneut hätten entfachen können.

Nachdem diese Befürchtung ausgeschlossen werden konnte, rückten die Einsatzkräfte gegen 22 Uhr wieder ab. Die genaue Brandursache war zu diesem Zeitpunkt noch nicht geklärt.

 

Weitere Informationen und ein Video zu diesem Einsatz findet Ihr unter www.weserbergland-nachrichten.de bzw. www.youtube.de („Doppelgarage brennt in Lauenstein“).

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Hof überflutet, Wasser droht in ein Wohnhaus einzudringen

Auf Grund des Schmelzwassers und des vielen Regens ist der Wasserspiegel der Beeke angestiegen. Weil ein Schutzwehr durch Äste und Schlamm verstopfte, hat sich das Wasser gestaut, welches dann in einen Hof „Im Flecken“ gelaufen ist. Es stand kurz davor in ein Wohnhaus einzudringen. Daraufhin wurde die Freiwillige Feuerwehr Lauenstein am 30.01. gegen 21:38 Uhr alarmiert, um das Eindringen des Wassers zu verhindern. Man hat eine Tragkraftspritze im Hof in Stellung gebracht. Mit Hilfe der Tragkraftspritze wurde das Wasser angesaugt und mit B-Schläuchen auf die Hauptstraße in einen Kanaldeckel gepumpt. Zusätzlich wurde die Einsatzstelle ausgeleuchtet. Durch den schnellen Einsatz der Tragkraftspritze konnte ein Eindringen in das Wohnhaus verhindert werden, lediglich in einem Vorraum ist einbißchen Wasser eingedrungen. Einsatzende war gegen 23:00 Uhr. Im Einsatz waren das LF 10/6 und MTW.

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Fehlalarm Brandmeldeanlage OKAL

Am 29.01. wurde die Freiwillige Feuerwehr Lauenstein zu einem Einsatz auf dem OKAL Gelände gerufen. Grund für die Alamierung war das Auslösen eines Rauchmelders. Manche Kameraden waren gerade vom Feuerwehrdiest nach Hause gekommen als die Feuerwehr alamiert wurde. Nach gründlicher Erkundung in der Halle 12 wurde ein Fehlalarm festgestellt. Der zusätzlich alamierte Rettungswagen rückte nach der Feststellung des Fehlalarms wieder ab. Auch die Feuerwehr Lauenstein verlas die Einsatzstelle nachdem die Brandmeldeanlage wieder in den Normalbetrieb geschaltet worden ist. Im Einsatz waren LF 10/6 und ein Rettungswagen. Einsatzende war um 22:45.

Brand im Jugendtreff

Feuer verwüstet Gruppenraum im Lauensteiner Jugendtreff

Gerade noch rechtzeitig wurde am späten Dienstagabend ein Brand im Jugendtreff Lauenstein entdeckt und von der Feuerwehr gelöscht.

Der Treff für Jugendliche, der seine Räume im Naturerlebnisbad hat, wurde durch das Feuer schwer verwüstet. Der komplette Gruppenraum der Einrichtung ist derzeit nicht mehr zu benutzen. Als Brandursache kommt eine mögliche fahrlässige Brandstiftung in Frage. Der durch den Brand entstandene Sachschaden wird auf einige tausend Euro geschätzt.

Um kurz vor 23 Uhr entdeckte ein 44-Jähriger, der mit seinem Pkw durch Lauenstein gefahren war, dass es in einem Raum des Naturerlebnisbads brannte. Der Bodenwerderaner informierte daraufhin sofort die Feuerwehr. Um 22.57 Uhr wurden die Feuerwehren Lauenstein und Salzhemmendorf alarmiert mit dem Hinweis: „Zimmerbrand am Freibad.“ Vor Ort stellten die zuerst eintreffenden Kräfte der Ortswehr Lauenstein fest, dass es im Gruppenraum des Jugendtreffs brannte. Ein Angriffstrupp kämpfte sich mit Atemschutz geschützt in den stark verqualmten Raum vor. Er stellte fest, dass bei einer Sitzgruppe ein Sessel in Flammen stand. Der Brand hatte schon auf ein Fenster darüber und die Deckenverkleidung übergegriffen. Schnell hatten die Brandschützer das Feuer gelöscht, bevor es sich noch weiter ausbreiten konnte.

Obwohl die Feuerwehr so schnell vor Ort war, hatte der Brand den Gruppenraum des Jugendtreffs durch die Flammen, Hitze und Ruß bereits stark beschädigt. Der Gruppenraum kann zunächst nicht mehr genutzt werden. Doch laut Fachbereichsleiter Clemens Pommerening von der Gemeinde Salzhemmendorf wurde der Jugendtreff Lauenstein in letzter Zeit nicht so stark genutzt. Jetzt müssten zunächst die Schäden aufgenommen und die Versicherungsfragen geklärt werden. „Und dann muss sicher darüber beraten werden, wie es mit dem Treff weitergehen soll“, erklärt Pommerening.

Die letzten der 30 Feuerwehrkräfte rücken gegen 0.45 Uhr wieder ein. Die extremen Minusgrade erschwerten den Feuerwehreinsatz zwar, sorgten aber für nicht allzu große Probleme. Als Brandursache geht die Polizei derzeit von fahrlässiger Brandstiftung aus. „Allerdings gab es in den Räumen zuvor weder ein Treffen noch eine Feier. Möglicherweise hielt sich jemand unbefugt in den Räumen auf. Einbruchsspuren gibt es aber keine“, erklärt Polizeikommissar Dirk Barnert.

Von einem brennenden Sessel hat das Feuer auf ein Fenster und die Deckenverkleidung übergegriffen. Der Raum kann vorerst nicht benutzt werden.

(Quelle: Dewezet, 8.2.2012)